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Tom Segev
Tom Segev ist Historiker und einer der bekanntesten Journalisten Israels, dessen Bücher alle weltweit große Beachtung finden. Seine Eltern flohen 1935 aus Deutschland nach Palästina. Tom Segev wurde 1945 in Jerusalem geboren und gehört seit über 50 Jahren zu den klügsten Beobachtern der deutsch-israelischen Geschichte. Segev lebt in Jerusalem.
Alberto Manguel
Alberto Manguel, 1948 in Buenos Aires geboren, wuchs in Israel und Argentinien auf und ist kanadischer Staatsbürger. In mehreren Sprachen zu Hause, wirkte er u. a. in Buenos Aires, Paris, Mailand, London und Toronto als Verlagslektor, Literaturdozent und Übersetzer. Sein in alle Weltsprachen übersetztes Buch "Eine Geschichte des Lesens" wurde 1998 mit dem Prix Medicis ausgezeichnet.
Klaus Lederer
Klaus Lederer, geboren 1974 in Schwerin, studierte Rechtswissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität. 1992 trat er in die PDS ein, 2007 wurde er erster Berliner Landesvorsitzender der neugegründeten Partei Die Linke. Seit 2016 amtiert er als Kultursenator von Berlin.
Kateryna Stetsevych
Kateryna Stetsevych studierte Literatur-, Sprach- und Kulturwissenschaft an der Universität Czernowitz und der Freien Universität Berlin. Sie arbeitete als freiberufliche Kuratorin und Dozentin für internationale Mittlerorganisationen sowie Kulturinstitutionen in Deutschland. In der Bundeszentrale für politische Bildung leitet sie die Projektgruppe Mittel- und Osteuropa.
Ljudmila Ulitzkaja
Ljudmila Ulitzkaja, geboren 1943 in Dawlekanowo in Baschkirien, wuchs in Moskau auf, studierte Biologie und arbeitete mehrere Jahre als Genetikerin, bevor sie zu schreiben begann. Ihr Engagement für Samizdat-Literatur führte zu ihrer Entlassung. Heute ist sie eine der bekanntesten Autorinnen Russlands und mit vielen nationalen wie internationalen Preisen ausgezeichnet.
Tim Holland
Tim Holland, geb. 1987 in Tübingen, lebt in Berlin und ist Autor der Gedichtbände vom wuchern (Frankfurt a.M.: gutleut verlag, 2016) und wir zaudern, wir brennen (Berlin: Matthes & Seitz, 2022). Zusammen mit Tristan Marquardt und Hannes Munzinger betreibt er den Lyrikverlag hochroth München.
Lisa Krusche
Lisa Krusche, geboren 1990, ist Autorin und wurde unter anderen mit dem Edit Radio Essaypreis und dem Deutschlandfunk-Preis bei den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt ausgezeichnet. 2021 erschien ihr Debütroman »Unsere anarchistischen Herzen« bei S. Fischer und das Kinderbuch »Das Universum ist verdammt groß und supermystisch« bei Beltz. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.
Marianne Ballé Moudoumbou
Marianne Ballé Moudoumbou lebt als Diplom-Dolmetscherin in Potsdam. Sie gehörte als Gründungsmitglied dem Vorstand des Zentralrats der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland an, ist Sprecherin der Pan-African Women's Empowerment and Liberation Organization (PAWLO-Germany e.V.) und engagiert sich in zahlreichen anderen Organisationen.
Andrea Diefenbach
Andrea Diefenbach (*1974) arbeitet für Magazine und Organisationen im In- und Ausland. Seit 2016 lehrt sie Fotografie an der Hochschule Luzern. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Hamburger Kunsthalle, dem Folkwang Museum Essen, dem Reiss Engelhorn Museum Mannheim sowie dem Münchner Stadtmuseum gezeigt.
Michael Braun
Michael Braun (1958-2022) lebte als Literaturkritiker in Heidelberg. Er war u.a. Herausgeber des Deutschlandfunk Lyrikkalenders und seit 1994 als Moderator beim Erlanger Poetenfest tätig. Zudem gab er mehrere Anthologien zeitgenössischer Lyrik heraus.