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Ihre Suche nach "Reise" ergab 313 Treffer.
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Claudia Sierich
Claudia Sierich, geboren 1963 in Caracas, ist Dichterin, Übersetzerin und diplomierte Konferenzdolmetscherin. Sie gründete das Festival „traficantesdepalabras“, dass sich der radikalen Erkundung der Übersetzung widmet. Sie übersetzt Lyrik für das Lateinamerikanische Poesiefestival in Wien und die Zeitschrift alba.lateinamerika lesen. Sie hat drei Gedichtbände veröffentlicht; ihre Dichtung wurde in Venezuela mit Preisen ausgezeichnet und wurde in mehrere Anthologien aufgenommen. Sie lebt in Berlin und Caracas.
Lejla Kalamujić
Lejla Kalamujić, geboren 1980 in Sarajevo (Jugoslawien), studierte dort Philosophie und Soziologie. 2008 erschien ihr erster Erzählband "Anatomija Osmijeha" ("Anatomie des Lächelns"). Sie wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet.
Harry Mulisch
Harry Mulisch, 1927 in Haarlem geboren, schrieb zahlreiche Romane, Essays, Gedichte und Erzählungen und gilt als einer der bedeutendsten niederländischen Schriftsteller. Für sein Werk wurde er mit unzähligen Preisen ausgezeichnet, u.a. 1995 mit dem Preis der niederländischen Literatur, 2001 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie zuletzt 2009 mit dem Goldenes-Zeitalter-Preis. Er starb am 30. Oktober 2010 in Amsterdam.
Eva Lüdi Kong
Eva Lüdi Kong, geboren 1968, studierte Sinologie in Zürich, chinesische Kalligrafie und Druckgrafik an der China Academy of Art sowie Klassische Chinesische Literatur an der Zhejiang University und arbeitet heute als Übersetzerin und Kulturvermittlerin. Zuletzt übersetzte sie den populärsten Roman Chinas „Die Reise in den Westen“, der bei Reclam in einer bibliophilen Ausgabe erschien und für den Preis der Leipziger Buchmesse 2017 nominiert ist. Kong konnte durch über zwanzig Jahre China-Erfahrung erstmals die spannenden Tiefenschichten des Romans in deutscher Sprache erschließen.
Robert Menasse
Robert Menasse wurde 1954 in Wien als Sohn des österreichischen Fußballspielers Hans Menasse geboren. Nach der Promotion 1980 war er bis 1988 Lektor für österreichische Literatur in Sao Paulo. Seit seiner Rückkehr lebt er als freier Schriftsteller in Wien. Zu seinen bekanntesten Werken gehören der Essayband „Erklär mir Österreich“ und der Roman „Die Vertreibung aus der Hölle“. Robert Menasse wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Österreichischen Kunstpreis für Literatur 2012 und dem Heinrich-Mann-Preis 2013.
Urs Richle
Urs Richle, 1965 in Wattwill in der Schweiz geboren, ist Drehbuchautor und Schriftsteller. Nach Abschluss des Lehrerseminars war er ein Jahr als Lehrer in Gais im Kanton Appenzell Ausserrhoden tätig, um dann 1989 nach Berlin zu ziehen und dort Soziologie und Philosophie zu studieren. Mehrere Autorenstipendien und Preise veranlassten ihn, sich ganz dem Schriftstellerberuf zu widmen. Seit 1993 lebt Richle in Genf; seit Oktober 2007 ist er Dozent am Schweizerischen Literaturinstitut in Bern.
Erich Fried
Erich Fried, geboren 1921 in Wien, emigrierte nach dem Anschluss Österreichs nach London, wo er in Exilantenkreisen eine wichtige Rolle spielte. Im Exil erschien 1944 sein erster Gedichtband „Deutschland“. Von 1952 bis 1968 arbeitete Fried als Kommentator für die BBC. Gleichzeitig wurde er zu einem der wichtigsten deutschsprachigen politischen Lyriker der Nachkriegszeit. Seine kritischen Stellungnahmen zur Politik der Bundesrepublik und der Weltmächte sorgten immer wieder für Kontroversen. 1987 wurde Erich Fried mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Er starb 1988 in Baden-Baden und wurde in London beigesetzt.
Vladimir Sorokin
Nach einem Ingenieurstudium arbeitete der 1955 in Bykowo bei Moskau geborene Vladimir Sorokin als Journalist und Buchillustrator, bevor in den siebziger Jahren seine literarische Laufbahn begann. Bekannt wurde er mit den Romanen "Die Schlange" (1985) und "Der himmelblaue Speck" (1999). Außerdem veröffentlichte er Kurzgeschichten, Essays, Theaterstücke und Drehbücher. Für sein Werk, das bisher in über zwanzig Sprachen übersetzt wurde, hat er viele Preise erhalten, wie z.B. den Gorki-Preis.
Jürgen Fuchs
Jürgen Fuchs, geboren 1950 in Reichenbach im Vogtland, absolvierte eine Lehre bei der Deutschen Reichsbahn und studierte anschließend Sozialpsychologie in Jena. Wegen seiner Proteste gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns wurde Fuchs 1976 inhaftiert und im Folgejahr zur Ausreise in die Bundesrepublik gezwungen, wo er 1978 seine „Vernehmungsprotokolle“ veröffentlichte. Er starb 1999 in Berlin.
Ingomar von Kieseritzky
Ingomar von Kieseritzky ist ein deutscher Schriftsteller und Hörspielautor. Er wurde 1944 in Dresden geboren und arbeitete zunächst als Requisiteur am Goetheanum in Dornach in der Schweiz und in der Folge als Buchhändler in Berlin und Göttingen. Seit 1971 lebt er als freier Schriftsteller in Berlin. Mit über 100 Hörspieltiteln ist er einer der produktivsten deutschen Hörspielautoren der Gegenwart. Für sein Werk wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u.a. 1996 mit dem renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1979 mit einem Stipendium der Villa Massimo, 1989 mit dem Literaturpreis der freien Hansestadt Bremen und 1997 mit dem Alfred-Döblin-Preis.