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Mirna Funk

Mirna Funk wurde 1981 in Ostberlin geboren und studierte Philosophie sowie Geschichte an der Humboldt-Universität. Sie arbeitet als freie Journalistin und Autorin, unter anderem für »Neon«, »L’Officiel Germany« und »Süddeutsche Magazin«, und schreibt über Kultur und ihr Leben zwischen Berlin und Tel Aviv. 2015 erschien ihr Debütroman ›Winternähe‹, für den sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis 2015 für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet wurde. Literaturpreise: Uwe-Johnson-Förderpreis 2015

Bojan Krivokapić

Bojan Krivokapić, geboren 1985 in Novi Sad (Jugoslawien), studierte dort Komparatistik und anschließend Gender Studies in Sarajevo. Außerdem arbeitete er mit der Kammermusiktheatertruppe "Ogledalo" und für das Musikfestival "Interzone" sowie als Leiter des Literaturprogramms des Jugendzentrums "CK13" in Novi Sad. Er schreibt Lyrik und Prosa; sein drittes Buch "Proleće se na put sprema" ("Der Frühling auf dem Weg") war für den prestigeträchtigen NIN-Preis nominiert.

Anja Saleh

Anja Saleh ist Spoken-Word-Künstlerin, Aktivistin und Poetin. Sie ist in der (politischen) Bildungsarbeit tätig und leitet ein Künstler*innenkollektiv in Stuttgart. In ihrem Blog #DIASPOETRY teilt sie Gedanken und Gefühle zu diversen Themen, mit Fokus auf Bewusstseinsbildung, Empowerment & Encouragement, Identität und Spiritualität. Anja Saleh bezeichnet sich als Tochter der afrikanischen Diaspora und schreibt darüber auch in Form von digitaler Prosa und Poesie.

Lena Müller

Lena Müller wurde 1982 in Berlin geboren und arbeitet dort als freie Literaturübersetzerin und Hörspielautorin. Sie studierte Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim sowie Erwachsenenbildung und Kulturvermittlung in Paris. 2013 war sie Stipendiatin des Georges-Arthur-Goldschmidt-Programms für junge Literaturübersetzer*innen. Für ihre Übersetzung von Shumona Sinhas „Erschlagt die Armen“ wurde Müller 2016 mit dem Internationalen Literaturpreis für übersetzte Gegenwartsliteraturen des Hauses der Kulturen der Welt ausgezeichnet. Für die Übersetzung von „Tram 83“ erhielt sie zusammen mit Katharina Meyer 2017 abermals den Internationalen Literaturpreis.

Grigorii Arosev

Grigorii Arosev, geboren in Russland, ist Schriftsteller sowie Gründer und Chefredakteur der russischsprachigen Literaturzeitschrift Berlin.Berega. Berlin.Berega erschien erstmals 2015 in Berlin und publiziert Texte der besten hier lebenden russischsprachigen Autoren sowie im Ausland lebender Autoren, die über Deutschland schreiben. Grigorii Arosev veröffentlichte drei Bücher und lebt in Berlin.

Alexander Filyuta

Alexander Filyuta, geboren in Leningrad (UdSSR), studierte Deutsche und Russische Philologie in St. Petersburg und in Berlin. Er ist vor allem als Übersetzer und Kurator tätig. Als Lyriker schreibt er auf Russisch und auf Deutsch. In seiner übersetzerischen bzw. kuratorischen Tätigkeit widmet er sich überwiegend Werken von AutorInnen aus den ehemaligen Staaten des einstigen Warschauer Paktes. Alexander Filyuta ist Mitbegründer des Poesie-Projektes “Lyrik im ausland” (2010), in dessen Mittelpunkt Lesungen Berliner und internationaler AutorInnen im Veranstaltungsraum “ausland” in Prenzlauer Berg stehen.

Najem Wali

Najem Wali, geboren 1956 in Basra, flüchtete 1980 nach Ausbruch des Iran-Irak-Kriegs nach Deutschland. Er zählt zu den führenden Schriftstellern der jüngeren Generation der arabischen Welt. Seine Romane und Erzählungen wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Wali schreibt regelmässig für verschiedene renommierte Zeitungen, u.a. für die arabische Tageszeitung Al-Hayat, die NZZ und Die Zeit.

Helga Königsdorf

Helga Königsdorf, 1938 in Gera geboren, studierte von 1955 bis 1961 Physik in Jena und Ost-Berlin; 1963 wurde sie promoviert. Nach ihrer Habilitation im Jahre 1972 wurde sie 1974 zur Professorin für Mathematik an der Akademie der Wissenschaften berufen. 1978 erschienen ihre ersten Erzählungen "Meine ungehörigen Träume". Ab 1990 widmete sie sich ganz dem Schreiben. Königsdorf starb 2014 in Berlin.

Jörg Sundermeier

Der 1970 in Gütersloh geborene Jörg Sundermeier gründete 1995 zusammen mit Werner Labisch den Verbrecher Verlag, den er seit 2011 allein führt. Neben seiner verlegerischen Tätigkeit schreibt er Glossen, die unter den Titeln "Der letzte linke Student" (2004) und "Der letzte linke Student kämpft weiter" (2011) als Buch erschienen.

Manfred Koch

Manfred Koch (* 19. Dezember 1955 in Stuttgart) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler, Publizist, Essayist und Literaturkritiker. Seit 1996 schreibt er für das Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung und publiziert auch innerhalb der vielbeachteten Schriftenreihe der Schweizer Vontobel-Stiftung. Für den Sender SWR2 gestaltet er in regelmäßiger Folge Radio-Essays.
Manfred Koch lehrt zurzeit an der Universität Basel und ist mit der Autorin Angelika Overath verheiratet.

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