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Lena Müller
Lena Müller wurde 1982 in Berlin geboren und arbeitet dort als freie Literaturübersetzerin und Hörspielautorin. Sie studierte Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim sowie Erwachsenenbildung und Kulturvermittlung in Paris. 2013 war sie Stipendiatin des Georges-Arthur-Goldschmidt-Programms für junge Literaturübersetzer*innen. Für ihre Übersetzung von Shumona Sinhas „Erschlagt die Armen“ wurde Müller 2016 mit dem Internationalen Literaturpreis für übersetzte Gegenwartsliteraturen des Hauses der Kulturen der Welt ausgezeichnet. Für die Übersetzung von „Tram 83“ erhielt sie zusammen mit Katharina Meyer 2017 abermals den Internationalen Literaturpreis.
Grigorii Arosev
Grigorii Arosev, geboren in Russland, ist Schriftsteller sowie Gründer und Chefredakteur der russischsprachigen Literaturzeitschrift Berlin.Berega. Berlin.Berega erschien erstmals 2015 in Berlin und publiziert Texte der besten hier lebenden russischsprachigen Autoren sowie im Ausland lebender Autoren, die über Deutschland schreiben. Grigorii Arosev veröffentlichte drei Bücher und lebt in Berlin.
Manfred Koch
Manfred Koch (* 19. Dezember 1955 in Stuttgart) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler, Publizist, Essayist und Literaturkritiker. Seit 1996 schreibt er für das Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung und publiziert auch innerhalb der vielbeachteten Schriftenreihe der Schweizer Vontobel-Stiftung. Für den Sender SWR2 gestaltet er in regelmäßiger Folge Radio-Essays.
Manfred Koch lehrt zurzeit an der Universität Basel und ist mit der Autorin Angelika Overath verheiratet.
Gustav Seibt
Gustav Seibt, geb. 1959, ist Historiker und seit den frühen 90ern einer der meist beachtesten Literaturkritiker. Er leitete zunächst den Literaturteil der "FAZ", wobei sein Disput mit "FAZ"-Herausgeber Frank Schirrmacher aufmerksam beobachtet und debattiert wurde. Heute schreibt er für die "Süddeutsche Zeitung". 1995 wurde ihm der Sigmund-Freud-Preis verliehen. Seibt verfasste u.a. Essays über Rudolf Borchhardt und Goethe.
Hartmut Kasper
Hartmut Kasper ist als Verfasser von Science-Fiction-Stories eher unter seinem Pseudonym Wim Vandemaan bekannt. Allerdings schrieb er unter seinem Geburtsnamen über die Vergangenheit seines Heimatortes Wanne-Eickel, in dem er 1959 zur Welt kam. Er ist verantwortlich für das Perry-Rhodan-Journal und Herausgeber von Büchern unterschiedlichster Couleur: „Deutsche Helden. Luis Trenker, Perry Rhodan, Steffi Graf und viele andere“ und „Schule der Autoren. Ein Handbuch der Dicht- und Schreibkunst“.
Carl-Henning Wijkmark
1934 in Stockholm geboren, studierte Carl-Henning Wijkmark zunächst Philosophie und Literatur im schwedischen Lund, in Stockholm und München. Anschließend arbeitete er als Kulturjournalist und Übersetzer (u.a. von Benjamin und Nietzsche), bis er sich 1970 ausschließlich auf die Schriftstellerei konzentrierte. Neben Romanen schreibt er Opern sowie Fernseh- und Hörspiele. Er hat mehrere Preise gewonnen und war 2009/10 Stipendiat der Villa Concordia.
A. M. Homes
Die Schriftstellerin A. M. Homes (geboren 1961 in Washington, D.C) hat bereits mehrere Romane und Kurzgeschichtensammlungen veröffentlicht, die in 18 Sprachen übersetzt wurden. Für ihren Roman „Jack“ erhielt sie 1993 den Deutschen Jugendliteraturpreis. 2007 erschien ihr Roman „Dieses Buch wird Ihr Leben retten“ in Deutschland. Sie schreibt Essays u.a. für „Vanity Fair” und „The New Yorker”.
Erhard Schütz
Erhard Schütz, geboren 1946, ist ein deutscher Literaturwissenschaftler. Er studierte von 1967 bis 1972 Germanistik, Politikwissenschaften und Philosophie an den Universitäten Gießen und Würzburg, wurde 1975 promoviert und erlangte 1978 die Habilitation. Nach einigen Stationen an deutschen Universitäten wurde er 1996 an die Humboldt-Universität Berlin berufen, wo er seither Professor für Neuere Deutsche Literatur ist. Schütz schreibt als Literaturkritiker für die Zeitungen "Der Freitag", der "Tagesspiegel" und die Zeitschrift "das Magazin".
Matthias Greffrath
Matthias Greffrath, 1945 geboren, ist Essayist und Journalist. Er schreibt u.a. für die "Zeit", die "taz", die "Süddeutsche Zeitung". Er hat zwei Bücher über den französischen Philosophen Montaigne geschrieben und ist Verfasser einer gesellschaftspolitischen "taz"-Kolumne mit dem Titel "Das Schlagloch". Greffrath erhielt 1988 den renommierten Preis für Essayistik "Jean Amery".
queeres lesen hören - Geschichte eines Aufbruchs
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson