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Jutta Müller-Tamm

Jutta Müller-Tamm, geboren 1963 in Ludwigshafen am Rhein, ist Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. Sie studierte Germanistik, Philosophie, Kunstgeschichte, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Heidelberg und Frankfurt am Main. 

Claudia Klischat

Claudia Klischat, geboren 1970 in Wolfratshausen, studierte Sozialpädagogik und Filmwissenschaft in Bamberg und München und absolvierte außerdem ein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Ihr Debüt „Tiefausläufer“ erschien 2003. Weitere Romane und Theaterstücke folgten.

Brigitte Preissler

Die freie Literaturkritikerin Brigitte Preissler wurde 1974 in Stuttgart geboren und studierte in Erlangen Germanistik, Theaterwissenschaften, Politikwissenschaften und Slavistik. Sie schreibt unter anderem im Feuilleton der Welt und der Berliner Zeitung, außerdem ist sie zuständig für Kultur bei der Onlinezeitung Prenzlauer Berg Nachrichten.

Matthias Brandt

Matthias Brandt, geboren 1961 in Berlin, ist ein deutscher Schauspieler. Der Sohn des früheren deutschen Bundeskanzlers studierte in Hannover Schauspiel und hatte ab 1985 Engagements in zahlreichen deutschsprachigen Theatern. Seit 2000 ist Brandt auch regelmäßig in TV- sowie Kinoproduktionen zu sehen. 2008 erhielt er die Goldene Kamera als Bester Deutscher Schauspieler.

Michael Hametner

Michael Hametner, geboren 1950, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete dann zunächst als Schauspieler und Regisseur und war Leiter des Theaters der Universität Leipzig. Anfang der 1990er Jahre begann er als freier Mitarbeiter beim Mitteldeutschen Rundfunk, wo er seit 1994 als Literaturredakteur tätig ist.

Christoph Hein

Der Schriftsteller und Übersetzer Christoph Hein wurde 1944 in Heinzendorf geboren. In Leipzig und Berlin studierte er ab 1967 Philosophie und Logik. Ab 1971 arbeitete er als Dramaturg und Autor an der Volksbühne Berlin. Bis 2006 war er Mitherausgeber des "Freitag". Er lehnte es 2006 ab, Intendant des Deutschen Theaters in Berlin zu werden. Heute ist er freischaffend tätig.

Wolfgang Hegewald

Wolfgang Hegewald wurde 1952 in Dresden geboren, studierte Informatik und Theologie, bevor er 1983 nach Hamburg übersiedelte, da in der DDR seine Texte nicht publiziert wurden. Von 1993 bis 1996 war Hegewald Leiter des "Studio Literatur und Theater" an der Universität Tübingen, seit 1996 ist er Professor für Rhetorik und Poetik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

Katharina Döbler

Katharina Döbler ist 1957 in Gunzenhausen/ Mittelfranken geboren. Gunzenhausen, weil dort das nächste Krankenhaus war. Sie wuchs in München auf. In Paris, München und Berlin studierte sie unter anderem Theaterwissenschaften, Pädagogik und Lateinamerikanistik. In Berlin experimentierte sie als Kabarettistin und Punksängerin. Von 1987 bis 1989 arbeitete sie beim neugegründeten links-alternativen Radio 100 als Verantwortliche von Nachtflug, einer einstündigen Wortsendung ohne Budget. Der Sender ging pleite. Als freie Autorin schrieb sie mehrere Hörspiele und zahlreiche Radiofeatures, mit einer Vorliebe für Originaltonexperimente. Ihr Theaterstück Schneeziegenmanöver wurde im Jahr 2000 in Wien uraufgeführt.
Als Journalistin und Literaturkritikerin war sie eine Zeitlang für Die Zeit, FAZ und NZZ tätig, mit besonderem Augenmerk auf weibliche Traditionslinien des Schreibens. Sie arbeitet für die internationale Monatszeitung Le Monde diplomatique, und immer noch für den Rundfunk, unter anderem bei rbbKultur, wo sie regelmäßig Bücher zum Wiederlesen empfiehlt. Ihr erster Roman „Die Stille nach dem Gesang“ erschien 2010 beim Galiani Verlag, der neue Roman „Dein ist das Reich“ im Mai 2021 beim Claassen Verlag.

Esther Dischereit

Esther Dischereit ist Lyrikerin, Essayistin, Erzählerin, sowie Theater- und Hörstückautorin. Sie lebt in Berlin. Bekannt geworden  ist sie durch die Veröffentlichung von „Joëmis Tisch: Eine jüdische Geschichte“ (1988) und „Merryn“ bei Suhrkamp. Sie gilt als eine der wichtigsten deutsch-jüdischen Autorinnen  der Nach-Shoah-Generation. Weitere bedeutende Publikationen umfassen die Essaybände „Übungen jüdisch zu sein“ (1998) ebenfalls im Suhrkamp-Verlag und 2001 „Mit Eichmann an der Börse“ im Ullstein Verlag.

Ursula Krechel

Ursula Krechel, geb. 1947, ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie publizierte Gedichte, Romane, Essays, Hörspiele und Theaterstücke. Sie lehrte an der Universität der Künste Berlin, der Washington University St. Louis und ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. 2025 wurde sie mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin.

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