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Hans Christoph Buch

Hans Christoph Buch wurde 1944 in Wetzlar geboren. Er ist Romanautor, Reporter, Erzähler und Essayist. In Berlin ging er dem Studium der Germanistik und Slawistik nach, bevor er 1972 promovierte. Als Gastdozent war er u.a. an den Universitäten von San Diego, Essen, New York, Frankfurt, Hongkong und Buenos Aires tätig. Sein politisches Engagement ging mit Reportagereisen im Auftrag der Wochenzeitung 'Die Zeit' einher. Der freie Schriftsteller lebt heute in Berlin. 

Dieter Wellershoff

Dieter Wellershoff (1925 in Grevenbroich geboren) war lange Zeit Lektor beim Kölner Verlag Kiepenheuer & Witsch - und betreute unter anderem Heinrich Böll. Bei Kiepenheuer & Witsch ist auch sein umfangreiches Werk in einer sechsbändigen Werkausgabe Ende der 90er erschienen. Wellershoff schrieb zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Drehbücher. 2018 ist er in Köln gestorben.

Thomas von Steinaecker

Thomas von Steinaecker, geboren 1977 in Traunstein, ist freier Autor, Literaturwissenschaftler und Journalist. 2007 promovierte er über literarische Fototexte bei Brinkmann, Kluge und Sebald, im selben Jahr erschien sein literarisches Debüt „Wallner beginnt zu fliegen“, das Platz 3 der SWR-Bestenliste erreichte und auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis kam. Neben Romanen schreibt Thomas von Steinaecker Comicrezensionen, Hörspiele und Dokumentarfilme.

Peter Schneider

Peter Schneider (1940-2026)  studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Freiburg, München und an der Freien Universität Berlin und engagierte sich anschließend in der Berliner Studentenbewegung. Sein Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm 1973 mit der im Rotbuch Verlag erschienenen Erzählung „Lenz“. Der Autor erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine Romane und Essays, u.a. wurde er 2009 mit dem Schubart-Literaturpreis geehrt.

Sarah Rauchfuß

Sarah Rauchfuß (geboren 1990 in Ottersberg bei Bremen) übersetzt seit 2019 zeitgenössische persische Literatur aus Afghanistan und dem Iran. Als freiberufliche Übersetzerin ist sie u.a. für das Projekt Weiter Schreiben, den DAAD sowie verschiedene Literaturinstitutionen und -festivals im deutschsprachigen Raum tätig. Mit Hussein Mohammadis »Scheherazades Erben« (Edition Bücherlese, Schweiz) erschien 2022 ihre erste Romanübersetzung.

Bahram Moradi

Bahram Moradi (geboren 1960 in Broujerd, Iran) begann in den 1970er Jahren als Schauspieler, Dramatiker und Regisseur am Theater zu arbeiten. Mitte der achtziger Jahre flüchtete er aus dem Iran und lebt seit 1994 in Berlin. In Deutschland begann Moradi, Kurzgeschichten und Romane zu schreiben. Bisher veröffentlichte er sechs Bücher auf Persisch: »Das Gewicht der anderen« erschien im Original 2021.

Svenja Leiber

Die gebürtige Hamburgerin (geboren 1975) lebt seit 1995 in Berlin. Dort studierte Svenja Leiber Literaturwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte, arbeitete als Führerin in einer Kunstsammlung und schrieb ihre Erzählungen „Büchsenlicht“ (2005) sowie ihren Roman „Schipino“ (2010). Sie erhielt diverse Preise und Förderungen, u.a. den Förderpreis des Bremer Literaturpreises (2006), das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung (2006),  und den Werner-Bergengruen-Preis (2009).

Tania Witte

Tania Witte lebt überwiegend in Berlin und am liebsten in Den Haag (NL). Die diplomierte Medienpädagogin und Erwachsenenbildnerin schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene. Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche (inter)nationale Preise und Stipendien; zuletzt wurde „Marilu“ mit dem Mannheimer Feuergriffel prämiert und „Die Stille zwischen den Sekunden“ mit dem KIMI-Siegel für Diversität im Jugendbuch. Unter ihrem Pseudonym Ella Blix (gemeinsam mit Antje Wagner) erhielt sie 2020 eines der renommierten Werkstipendien des Deutschen Literaturfonds.

Christian Dittloff

Christian Dittloff, geboren 1983 in Hamburg, studierte Germanistik und Anglistik in Hamburg sowie Literarisches Schreiben in Hildesheim, arbeitete in einer Psychiatrie, als Kulturjournalist und Experte für Kulturmarketing. 2018 erschienen sein Romandebüt „Das Weiße Schloss“ sowie 2020 und 2023 seine autofiktionalen Texte „Niemehrzeit. Das Jahr des Abschieds von meinen Eltern“ und „Prägung. Nachdenken über Männlichkeit“. Er lebt und schreibt in Berlin.

Eugen Ruge

Eugen Ruge wurde 1954 in Soswa (Ural) geboren und studierte Mathematik. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Physik der Erde, bevor er 1988 aus der DDR in den Westen ging und seitdem hauptberuflich als Autor für Theater, Funk und Film sowie als Übersetzer arbeitet. Für den Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" wurde er mit dem Alfred-Döblin-Preis (für das Manuskript), mit dem Aspekte-Literaturpreis und dem Deutschen Buchpreis 2011 ausgezeichnet.

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