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Akos Doma

Akos Doma, geboren 1963 in Budapest, ist Autor und Überstzer. Er studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik in München und Eichstätt. 1994 wurde er mit einer Arbeit über die literarische Moderne promoviert. Er hat u.a. Werke von Sándor Márai, László F. Földényi und Péter Nádas ins Deutsche übertragen. Sein Debütroman Der Müßiggänger erschien 2001.

Hanya Yanagihara

Hanya Yanagihara, geboren 1974, lebt als Schriftstellerin, Journalistin und Redakteurin beim Magazin T der New York Times in New York. "Ein wenig Leben" stand auf der Shortlist des Man Booker Prize und des National Book Award und gehört zu den meist diskutiertesten literarischen Werken der vergangenen Jahre in den USA. 

Gertrud Leutenegger

Gertrud Leutenegger, geboren 1948 in Schwyz, studierte Regie an der Zürcher Schauspielakademie Regie. Seit 1975 veröffentlicht sie Romane, Erzählungen, Gedichte und Theaterstücke; ein Werk, für das sie vielfach ausgezeichnet wurde. Sie lebte viele Jahre in der italienischen Schweiz, heute wohnt sie in Zürich.

Gregor Hens

Gregor Hens, 1965 in Köln geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Sprachwissenschaft in Bonn und Berkeley. Von 1995 bis 2012 lehrte er Germanistik an der Ohio State University in den USA. 2002 erschien sein Debütroman "Himmelssturz". Als Übersetzer aus dem Englischen übertrug er u.a. Werke von Will Self ins Deutsche.

Michael Maar

Michael Maar, geboren 1960 in Stuttgart, studierte Germanistik und Psychologie in Bamberg. Seine Dissertation "Geister und Kunst. Neuigkeiten aus dem Zauberberg" wurde 1995 mit dem Johann-Heinrich-Merck Preis ausgezeichnet und im Hanser Verlag veröffentlicht. Zahlreiche literaturkritische und essayistische Werke folgten. 2010 wurde Maar mit dem Heinrich-Mann-Preis ausgezeichnet.

Hubert Witt

Hubert Witt, geboren 1935 in Breslau, studierte Germanistik in Leipzig. 1959 wurde er dort Lektor im Reclam-Verlag, ab 1986 lehrte er am Literaturinstitut "Johannes R. Becher". Witt ist ein bedeutender Übersetzer jiddischer Literatur, er übertrug u.a. Werke von Rajzel Zychlinski, Scholem Alejchem und Abraham Sutzkever.

Rosemarie Tietze

Rosemarie Tietze (*1944) hat u. a. Werke von Fjodor Dostojewskij, Boris Pasternak, Andrej Tarkowskij und Andrej Bitow ins Deutsche übertragen. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet. "Die neue Übertragung von Rosemarie Tietze ist ein Glücksfall. Da will man nur weiterlesen, weiterlesen und möglichst nicht an ein Ende kommen." (Ilma Rakusa)

Susanne Fischer

Susanne Fischer wurde 1960 in Hamburg geboren. Sie ist Autorin von Erzählbänden ("Anderswo" bei Suhrkamp) und Romanen ("Die Platzanweiserin" bei Eichborn), Herausgeberin einzelner Bände von Arno Schmidts Gesamtwerk und Geschäftsführerin der Arno-Schmidt-Stiftung.

Il'ja Kitup

Il'ja Kitup ist Dichter, Maler, Grafiker, Comiczeichner, Verleger und Musiker. 1964 in Wilna, Litauen, geboren, absolvierte er ein Studium der Russischen und Englischen Literaturen an der Moskauer Lomonossow-Universität. Sein Bildwerk wurde in 27 Einzelausstellungen präsentiert. Ilia Kitup trat bei zahlreichen Lesungen und Poetry Slams auf, in Berlin unter anderem an der Humboldt-Universität, im Grünen und Roten Salon der Volksbühne, in der Literaturwerkstatt und im Literarischen Colloquium, außerdem in Moskau und St. Petersburg. Seit 1991 betreibt er den Propeller Verlag, zunächst in Moskau und Amsterdam, heute in Berlin. Das Verlagsprogramm umfasst 17 eigene Gedichtbände, 40 Bücher anderer Autoren und drei Zeitschriften. The GAF (Der Galaktische Futurist), Literatur und Kunst gewidmet, erscheint seit 2009 mit bisher insgesamt 48 Ausgaben.

Alfred Kolleritsch

Alfred Kolleritsch, 1931-2020, arbeitete nach einer Promotion über Heidegger einige Zeit als Gymnasiallehrer und Universitätsdozent in Graz. Er war Mitbegründer und später Vorsitzender der Künstlervereinigung Forum Stadtpark. Seit 1960 ist er Herausgeber der Literaturzeitschrift »manuskripte« und wirkte in dieser Funktion über Jahrzehnte als wichtiger Entdecker und Förderer junger Literatur. Er selbst schrieb Romane, Erzählungen und etliche Lyrikbände (zuletzt Befreiung des Empfindens, 2004, Tröstliche Parallelen, 2006, Es gibt den ungeheuren Anderen, 2013).

Für seine Werke erhielt er zahlreiche Preise, u. a. den Petrarca-Preis (1978), den Georg-Trakl-Preis (1987), den Horst-Bienek-Preis (2005) und den Ehrenring des Landes Steiermark (2013).

»Schier überwältigend sind der Umfang und die Geschlossenheit von Kolleritschs lyrischem Werk, das an sprachlicher Schönheit in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur nichts Gleichwertiges hat.« (Volker Breidecker, Süddeutsche Zeitung)

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