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Tanasgol Sabbagh

Tanasgol Sabbagh, geboren 1993 in Amol (Iran), tritt seit 2011 deutschlandweit auf Slambühnen auf. Sie machte ihren Bachelor in Orientwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politik und beschäftigt sich in ihren Texten häufig mit sozialen und gesellschaftlichen Missständen wie Sexismus und Rassismus, zu denen sie immer einen persönlichen Bezug herstellt. Die in Berlin lebende Dichterin bewegt ihre Arbeit zwischen stage poetry und page poetry in Form von Performances, Audiostücken, Videoinstallationen und musikalischen Kollaborationen. Sie ist Gründerin und Redakteurin des auditiven Literaturmagazins Stoff aus Luft, das als Podcast erscheint.

Annette Wostrak

Annette Wostrak (*1974 in Aachen) ist promovierte Kulturwissenschaftlerin und leitet LesArt, Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur. Sie gibt regelmäßig Fortbildungen für Beschäftigte im Bereich der literarisch-ästhetischen Bildung. Unter www.der-rote-elefant.org erscheinen ihre Rezensionen zu empfehlenswerten Bilder-, Kinder- und Jugendbüchern. Annette Wostrak ist Sprecherin der Berliner Literaturkonferenz, dem kulturpolitischen Zusammenschluss von Literaturveranstaltern in Berlin.

Bozhena Kozakevych

Bozhena Kozakevych erlangte 2013 den Magisterabschluss an der Ivan-Franko-Universität (Lviv) in deutscher Sprache und Literatur. 2017 schloss sie ihr Masterstudium in Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas an der Europa-Universität Viadrina ab. Von April 2017 bis Ende 2019 war sie als Projektmitarbeiterin im Projekt „Erinnerung bewahren“ bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas beschäftigt. Bozhena Kozakevych ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für Entangled History of Ukraine an der Europa-Universität Viadrina. In Ihrem Promotionsprojekt beschäftigt sie sich mit dem Thema „Juden und Christen: Die sowjetische Religionspolitik im multiethnischen Berdytschiw (1921-1964)“.

Zafer Şenocak

Zafer Şenocak, geboren 1961 in Ankara. Er studierte in München Germanistik, Politik und Philosophie. Seit 1979 veröffentlicht er Gedichte, Essays und Prosa in deutscher Sprache. Er schreibt regelmäßig für die „tageszeitung“ in Berlin und andere Publikationen. Zuletzt erschien sein Buch „Das Fremde, das in jedem wohnt: Wie Unterschiede unsere Gesellschaft zusammenhalten" in der Edition Körber.

Joshua Groß

Joshua Groß, 1989 in Grünsberg geboren, studierte Politikwissenschaft, Ökonomie und Ethik der Textkulturen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Anna Seghers-Preis 2019, dem Hölderlin Förderpreis 2021, dem Literaturpreis der A und A Kulturstiftung 2021 sowie mit einem Aufenthaltsstipendium des Literarischen Colloquium Berlin 2021. Bei Matthes & Seitz Berlin erschienen Flexen in Miami, Entkommen und Prana Extrem.

Bettina M. Bock

Dr. Bettina M. Bock ist Juniorprofessorin am Institut für deutsche Sprache und Literatur an der Universität zu Köln.  Sie forscht auf dem Gebiet der Text- und Diskurslinguistik, beschäftigt sich mit dem Bereich Sprache und Politik sowie der Soziolinguistik und Sprachdidaktik. Sie setzt sich mit inklusiven und exklusiven Aspekten von Sprache auseinander und erforscht die Verständlichkeit von Sprache, mit einem Schwerpunkt auf "Leichter Sprache". Darüber hinaus setzt sie sich in ihrer Forschung mit der Sprache der DDR und der Sprache der Staatssicherheit auseinander.

Max Kerkhoff

Max Kerkhoff (*1984 in Graz) lebt als freier Dokumentarfilmregisseur und Editor in Berlin. Er studierte Ethnologie, Politik, Medien- und Kommunikationswissenschaft in Berlin sowie Schnitt und Montage an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Er leitete zahlreiche internationale Workshops u.a. für die Deutsche-Welle-Akademie sowie das Myanmar Journalism Institute. Er nahm an internationalen Festivals teil und erhielt Auszeichnungen, wie z.B. den BEN Young Talents Award Linear bei der B3Biennale des bewegten Bildes 2013 für seine Arbeit als Editor oder den Diamond Award der ITB 2016.

Julia Korbik

Julia Korbik wurde 1988 in Herne geboren und lebt heute als Autorin und freie Journalistin in Berlin. Sie schreibt vor allem über Politik und Popkultur aus feministischer Sicht. Korbik ist Autorin mehrerer Bücher, darunter »Stand up! Feminismus für alle«, »Oh, Simone! Warum wir Beauvoir wiederentdecken sollten« und »Bonjour Liberté! Françoise Sagan und der Aufbruch in die Freiheit«. 2018 wurde sie für ihre Arbeit mit dem Luise-Büchner-Preis für Publizistik ausgezeichnet. 

Dimitrij Kapitelman

Dmitrij Kapitelman, 1986 in Kiew geboren, kam im Alter von acht Jahren als »Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Leipzig und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Heute arbeitet er als freier Journalist. 2016 erschien sein erstes, erfolgreiches Buch "Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters", für das er den Klaus-Michael Kühne-Preis gewann.

Viktor Martinowitsch

Viktor Martinowitsch (auch: Victor Martinovich), 1977 in Belarus geboren, studierte Journalistik in Minsk und lehrt heute Politikwissenschaften an der Europäischen Humanistischen Universität in Vilnius. Er schreibt regelmäßig für "ZEIT online". Martinowitsch wurde bekannt mit dem Roman "Paranoia" (2014), der in Belarus nach Erscheinen inoffiziell verboten wurde. 2012 erhielt Martinowitsch den Maksim-Bahdanowitsch-Preis. Zuletzt bei Voland & Quist erschienen: "Revolution". 

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