Suchergebnisse
Ihre Suche nach "Werk" ergab 461 Treffer.
Die Ergebnisse sind nach Relevanz sortiert.
Dorota Stroińska
Dorota Stroińska wurde 1965 in Poznań geboren und lebt seit 1986 in Berlin. Sie studierte Germanistik und Slawistik in Poznań, Berlin und New York. Seit den Neunziger Jahren arbeitet sie als freiberufliche Übersetzerin philosophischer und belletristischer Werke unter anderem von Lutz Seiler, Christian Kracht und Ilse Aichinger. Sie erhielt zahlreiche Übersetzerstipendien sowie für ihre Übersetzung von Karls Jaspers‘ „Nietzsche“ den Preis des Polnischen Übersetzerverbandes für die beste Übersetzung. Dorota Stroińska ist Leiterin der Deutsch-Polnischen Übersetzerwerkstatt ViceVersa und Gründerin des Berliner Workshops „Sztamtysz“ für deutsch-polnische Literaturübersetzer. In Zusammenarbeit unter anderem mit dem Literarischen Colloquium Berlin, dem Goethe-Institut und der Weltlesebühne konzipiert und moderiert sie literarische Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene.
Nikolaus Stingl
Nikolaus Stingl absolvierte von 1973 bis 1978 ein Studium der Anglistik und Germanistik an der Universität Heidelberg, das er 1978 mit dem Magistergrad abschloss. Seit Anfang der 1980er Jahre ist er als literarischer Übersetzer tätig. Stingl lebt in Flensburg. Nikolaus Stingl übersetzt erzählende Literatur aus dem Englischen ins Deutsche, darunter Werke von Cormac McCarthy, Andrew Miller, Thomas Pynchon und Neal Stephenson. Stingl wurde 1995 mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet, 2000 mit dem Literaturpreis der Stadt Stuttgart sowie 2007 mit dem Paul-Celan-Preis. 2013 erhielt Stingl den Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW. Stingl ist Mitglied im Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke, VdÜ.
Annette Pehnt
Annette Pehnt, *1967 in Köln, studierte und arbeitete in Irland, Schottland, Australien und den USA. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Freiburg und Hildesheim, wo sie das Institut für Literarisches Schreiben & Literaturwissenschaft leitet. Sie erhielt zahlreiche Preise u.a. den Solothurner Literaturpreis sowie den Hermann Hesse Preis. 2023 wurde sie mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Darüber hinaus schrieb sie mehrere Kinderbücher, unter anderen „Der Bärbeiß“. Zuletzt veröffentlichte sie den Roman „Die schmutzige Frau“.
Hannes Köhler
Hannes Köhler, geboren 1982 in Hamburg, lebt als freier Autor und Übersetzer in Berlin. Studium der Neueren deutschen Literatur und Neueren/Neuesten Geschichte in Toulouse und Berlin. 2011 erschien der Debütroman In Spuren (mairisch). Hannes Köhler war u.a. Teilnehmer der Prosawerkstatt im LCB, Stadtschreiber in Kitzbühel, Stipendiat der Stiftung Preußische Seehandlung und des Goldschmidt-Programms für deutsch-französische Literaturübersetzung. Für Ein mögliches Leben unternahm er eine zweimonatige Recherchereise in die USA und führte zahlreiche Zeitzeugengespräche.
Jürgen Becker
Jürgen Becker, 1932 in Köln geboren, war Lyriker, Prosaautor und Verfasser von Hörspielen. In den 60er Jahren war er Lektor bei Rowohlt, in den 70ern beim Suhrkamp-Theaterverlag. Von 1974 bis 1993 leitete er die Hörspielabteilung des Deutschlandfunks. Für sein umfangreiches Werk erhielt er zahlreiche Ehrungen, u.a. den Preis der Gruppe 47, den Heinrich-Böll-Preis und den Georg-Büchner-Preis. Er starb 2024 in Köln.
Karin Kiwus
Karin Kiwus, geb. 1942, lebt in Berlin. Sie studierte Publizistik, Germanistik und Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Danach arbeitete sie als Lektorin sowie als Dozentin; von 1975-1978 leitete sie die Abteilung Literatur der Berliner Akademie der Künste und kehrte 1987 in diese Stellung zurück. Sie hat bislang vier Gedichtbände veröffentlicht und war Herausgeberin eines Lexikons von Berliner Autoren Berlin – ein Ort zum Schreiben (1996) sowie eines Bandes mit Dokumenten zu Leben und Werk von Jurek Becker (2002).
Péter Nádas
Péter Nádas wurde 1942 in Budapest geboren und ist Erzähler, Dramatiker, Essayist und Fotograf. Er studierte Chemie, bevor er als Fotoreporter und Journalist und seit 1965 als freier Schriftsteller arbeitete. Für sein bedeutendstes Werk "Buch der Erinnerung", das 1986 erschien und an dem er seit 1973 gearbeitet hatte, wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Nádas lebt in Gombosszeg und Budapest.
Glenn Patterson
Glenn Patterson, geboren 1961, lebt in Belfast. Er hat bisher drei Romane veröffentlicht. "Black Night at Big Thunder Mountain", sein jüngstes Werk, thematisiert Menschen und Städte in der modernen Welt. Der Roman nimmt seinen Ausgang im November 1991, als Euro Disney bei Paris aufgebaut worden war. Die Geschichte balanciert zwischen Phantasie und Wirklichkeit; sie spielt im Stuttgart der Nachkriegsjahre, im Berlin der Sechziger, im heutigen Belfast und schließlich in den Metropolen Los Angeles und Paris.
Heinz Helle
Heinz Helle, geboren 1978, studierte Philosophie in München und New York. Er arbeitet als Texter in Werbeagenturen und ist Absolvent des Schweizerischen Literaturinstituts. Sein 2014 erschienener Debütroman „Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin“ stand auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises, sein zweiter Roman „Eigentlich müssten wir tanzen“ war für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert. 2018 erschien „Die Überwindung der Schwerkraft“ (alle erschienen bei Suhrkamp), für den er wiederum für den Schweizer Buchpreis nominiert wurde. Helle lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Biel.
Thomas Stangl
Thomas Stangl, 1966 in Wien geboren, studierte Philosophie und Spanisch in Wien und schrieb zunächst Essays, Buchbesprechungen und kleinere Prosaarbeiten für Zeitungen und literarische Zeitschriften. Seit seiner ersten Buchveröffentlichung 2004 ist ein umfangreiches und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnetes literarisches Werk entstanden, zuletzt erschien der Erzählband Die Geschichte des Körpers. Thomas Stangl lebt in Wien.