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Ihre Suche nach "Philosophie" ergab 274 Treffer.
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Heinrich Vormweg
Heinrich Vormweg, geboren 1928 in Geisweid/Siegen, war ein deutscher Literaturkritiker, Essayist und Rundfunkautor. Von 1948 an studierte er Germanistik, Philosophie und Psychologie in Bonn und wurde über Wieland promoviert. Er war Feuilleton-Redakteur bei verschiedenen Zeitungen, zuletzt Feuilletonchef bei der Deutschen Zeitung. Seit 1963 arbeitete er freischaffend als Autor, Publizist, Literatur- und Theaterkritiker, vorwiegend für die Süddeutsche Zeitung und den Westdeutschen Rundfunk. Vormweg verstarb im Alter von 76 Jahren in Köln.
Dirk Schümer
Dirk Schümer, geboren 1962 in Soest, ist ein deutscher Autor, Übersetzer und Publizist. Er studierte Germanistik, Philosophie und Mittelalterliche Geschichte in Hamburg, Paris und Basel. Seit Ende 2009 ist er Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, war Moderator des Büchertalks im SWR. Nach einem zehnjährigem Aufenthalt in Venedig, von wo er Reportagen und Rezensionen zu europäischen Themen schrieb, lebt er heute als Europa-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Wien. Er ist Autor mehrerer Bücher.
Andreas Burnier
Andreas Burnier, eigentlich Catharina Irma Dessaur, wurde 1931 in Den Haag geboren und war eine niederländische Schriftstellerin und Kriminologin. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft musste sie während der deutschen Besatzung, zum Teil getrennt von den Eltern, in verschiedenen niederländischen Orten untertauchen. Sie besuchte das Lyceum in Den Haag, studierte danach Medizin und Philosophie in Amsterdam, später Kriminologie in Leiden. Nach ihrer Scheidung im Jahr 1961 von J.H. Zeijlmans van Emmichoven, mit dem sie zwei Kinder bekam, bekannte sie sich zur Homosexualität, ein Thema, das auch ihre Literatur stark beeinflusst. Burnier starb 2002 in Amsterdam.
Erhard Schütz
Erhard Schütz, geboren 1946, ist ein deutscher Literaturwissenschaftler. Er studierte von 1967 bis 1972 Germanistik, Politikwissenschaften und Philosophie an den Universitäten Gießen und Würzburg, wurde 1975 promoviert und erlangte 1978 die Habilitation. Nach einigen Stationen an deutschen Universitäten wurde er 1996 an die Humboldt-Universität Berlin berufen, wo er seither Professor für Neuere Deutsche Literatur ist. Schütz schreibt als Literaturkritiker für die Zeitungen "Der Freitag", der "Tagesspiegel" und die Zeitschrift "das Magazin".
Daniela Dröscher
Daniela Dröscher, Jahrgang 1977, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, lebt in Berlin. Sie schreibt Prosa, Essays und Theatertexte. Studium der Germanistik, Philosophie und Anglistik in Trier und London, Promotion im Fach Medienwissenschaft an der Universität Potsdam sowie ein Diplom in »Szenischem Schreiben« an der Universität Graz. Ihr Romandebüt »Die Lichter des George Psalmanazar« erschien 2009 im Berlin Verlag, es folgten der Erzählband »Gloria« und der Roman »Pola« sowie das Memoir »Zeige deine Klasse. Die Geschichte meiner sozialen Herkunft« bei Hoffmann & Campe. Sie wurde u.a. mit dem Anna-Seghers-Preis, dem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds sowie dem Robert-Gernhardt-Preis (2017) ausgezeichnet.
Tomer Dotan-Dreyfus
Tomer Dotan-Dreyfus, 1987 in Haifa geboren, lebt seit zehn Jahren in Berlin und ist als freier Autor, Lyriker und Übersetzer tätig. Er studierte Philosophie und Komparatistik in Berlin, Wien und Paris und schreibt sowohl in hebräischer als auch in deutscher Sprache.
Für die Arbeit an »Birobidschan« erhielt er 2020 ein einjähriges Stipendium des Berliner Senats, außerdem wurde er für das Übersetzungsprogramm Jewish Writers in Translation 2021 der Jewish Book Week in London ausgewählt. Im September 2021 war er zu Gast auf dem Meridian Czernowitz International Poetry Festival in der Ukraine. 2022 erscheint sein Essay-Band »Meine Forschung zum O: Unlearning Sprache« (Gans Verlag Berlin). »Birobidschan« ist sein erster Roman.
Anja Golob
Anja Golob, geboren 1976, studierte Philosophie und Komparatistik an der Universität Ljubljana in Slowenien. Für 12 Jahre schrieb sie Theaterkritiken für die Zeitung Večer, für die sie seit 2018 wieder als Kolumnistin tätig ist. Sie ist Mitbegründerin und Chefredakteurin des auf Graphic Novels spezialisierten Independent Verlags VigeVageKnjige. Bisher sind von ihr die drei slowenischen Lyrikbände „V roki“ (2010), „Vesa v zgibi“ (2013) und „Didaskalije k dihanju“ (2016) sowie ein Gedicht in sechs Teilen, welches sie zusammen mit Nikolai Vogel schrieb („Taubentext, Vogeltext“, 2018), erschienen. 2014 und 2016 wurde sie mit dem Jenko-Preis, dem wichtigsten Lyrikpreis Sloweniens, ausgezeichnet.
Isabel Fargo Cole
Isabel Fargo Cole, geboren 1973 in Galena, Illinois, USA, ist eine US-Amerikanische, in Berlin lebende Autorin und Übersetzerin. Sie studierte Literatur, Geschichte und Philosophie in Chicago und Russisch und Neuere Deutsche Literatur in Berlin. Sie hat unter anderem Wolfgang Hilbig und Franz Fühmann ins Englische übersetzte. Ihre erste Novelle „Ungesichertes Gelände“ erschien 2013 bei mikrotext. Bei Edition Nautilus erschien 2017 ihr Debütroman „Die grüne Grenze“, der für den Klaus-Michael Kühne-Preis für das beste deutschsprachige Romandebüt 2017 und für den Preis der Leipziger Buchmesse 2018 nominiert wurde. Isabel Fargo Cole lebt seit 1995 als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Berlin.
Michel Faber
Michel Faber wurde 1960 in Den Haag geboren. Als er sieben Jahre alt war, zog er mit seinen Eltern nach Australien, wo er am Rand von Melbourne aufwuchs. Nach der Schulzeit studierte er bis 1980 an der University of Melbourne Niederländisch, Philosophie, Rhetorik und Englisch. 1993 wanderte er nach Schottland aus und lebte fortan nahe der Stadt Inverness. 1998 debütierte Faber mit dem Kurzgeschichtenband »Some Rain Must Fall« (Ü: Regen muss fallen). Für sein Werk wurde Faber mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter dem Neil Gunn Prize, dem Macallan Prize und dem Saltire First Book of the Year Award. Seine Werke »Under the Skin« und »The Crimson Petal and the White« wurden verfilmt.
Ines Geipel
Ines Geipel, geboren 1960, ist Schriftstellerin und Professorin für Verssprache an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Die ehemalige Weltklasse-Sprinterin floh 1989 nach ihrem Germanistik-Studium aus Jena nach Westdeutschland und studierte in Darmstadt Philosophie und Soziologie.
2000 war sie Nebenklägerin im Prozess gegen die Drahtzieher des DDR-Zwangsdopings. Ihr Buch »Verlorene Spiele« (2001) hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Bundesregierung einen Entschädigungs-Fonds für DDR-Dopinggeschädigte einrichtete. 2005 gab Ines Geipel ihren Staffelweltrekord zurück, weil er unter unfreiwilliger Einbindung ins DDR-Zwangsdoping zustande gekommen war.
Ines Geipel hat neben Doping auch vielfach zu anderen gesellschaftlichen Themen wie Amok, der Geschichte des Ostens und auch zu Nachwendethemen publiziert.