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Nur Özalp

Nur Özalp ist bildende Künstlerin und arbeitet seit 1986 in diesen Bereich. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Istanbul. Sie schreibt Erzählungen, Haikus und hat eine Novelle “Saç” (Nezih-Er Yayınları) veröffentlicht, welche 2015 erschien. Die Erzählungen und Haikus sind in unterschiedlichen Literaturzeitschriften erschienen. 2022 wurden mehrere von Özalps Haikus als Sammelwerk (“Pikaresk Yayınları”) veröffentlicht. Özalps Gemälde sind in privaten Sammlungen sowie im Resim ve Heykel Müzesi in İstanbul ausgestellt.

Norbert Hummelt

Norbert Hummelt wurde 1962 in Neuss geboren. Seit 1984 ging er journalistischen Tätigkeiten für verschiedene Zeitungen und Rundfunkanstalten nach und übernahm von 1988 bis 1992 die Leitung der Autorenwerkstatt der Universität Köln. Seit 1991 arbeitet er als freier Schriftsteller.
Für seine Gedichte erhielt er zahlreiche Auszeichnungen u.a. den Rolf-Dieter-Brinkmann-Preis oder den Mondseer Lyrikpreis. Hummelt unterrichtet seit 2002 wiederholt am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Der Autor lebt heute in Berln.

Jan Wagner

Jan Wagner, geboren 1971 in Hamburg, studierte dort sowie in Dublin und Berlin Anglistik. 2001 erschien sein erster Gedichtband "Probebohrung im Himmel", zugleich veröffentlichte er erste Übersetzungen englischsprachiger Lyrik. Im folgenden Jahrzehnt etablierte er sich als einer der wichtigsten deutschen Gegenwartsdichter und wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien bedacht. 2015 wurde sein Gedichtband "Regentonnenvariationen" als erstes lyrisches Werk mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Hans Joachim Schädlich

Hans Joachim Schädlich, 1935 in Reichenbach im Vogtland geboren, studierte Germanistik in Berlin und Leipzig. Schon während seiner Promotionszeit von 1960 bis 1966 war er an der Akademie der Wissenschaften in Ostberlin tätig (1959 - 1976), bevor er in die Bundesrepublik Deutschland übersiedelte. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Joseph-Breitbach-Preis 2011. Schädlich ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. 

A.L. Kennedy

A. L. Kennedy, 1965 im schottischen Dundee geboren, zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen britischen Autor·innen. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Kennedy schreibt u. a. für The Guardian und die Süddeutsche Zeitung. Ihr Werk umfasst u.a. Romane, Erzählbände, Theaterstücke und Sachbücher. 2007 erhielt sie den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur und den Lannan Literary Award for Fiction. Im selben Jahr wurde sie als „Associate Professor“ für Kreatives Schreiben an die University of Warwick berufen.

Oskar Pastior

Oskar Pastior wurde 1927 in Hermannstadt (Rumänien) geboren. 1945 wurde er als Angehöriger der deutschen Minderheit zur Zwangsarbeit im Donbas (Ukraine) deportiert. Nach seiner Rückkehr 1949 studierte er in Bukarest Germanistik und lebte ab 1969 als freier Schriftsteller in Berlin. Bekannt geworden ist Pastior ab den 60er Jahren vor allem als experimenteller Lyriker und erhielt für sein Werk zahlreiche Ehrungen. Im Jahr 2006 erhielt Oskar Pastior den Georg Büchner Preis - er starb jedoch kurz vor der Verleihung am 4. Oktober.

Tania Witte

Tania Witte lebt überwiegend in Berlin und am liebsten in Den Haag (NL). Die diplomierte Medienpädagogin und Erwachsenenbildnerin schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene. Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche (inter)nationale Preise und Stipendien; zuletzt wurde „Marilu“ mit dem Mannheimer Feuergriffel prämiert und „Die Stille zwischen den Sekunden“ mit dem KIMI-Siegel für Diversität im Jugendbuch. Unter ihrem Pseudonym Ella Blix (gemeinsam mit Antje Wagner) erhielt sie 2020 eines der renommierten Werkstipendien des Deutschen Literaturfonds.

Alexander Kluge

Alexander Kluge (1932-2026) ist vor allem als erfolgreicher Filmemacher und -theoretiker und als Schriftsteller bekannt. Außerdem schuf er mit seiner Produktionsfirma dctp eine Reihe von TV-Kulturmagazinen und Interviewreihen. Für seine filmischen und literarischen Werke wurde Kluge mit vielen hochdotierten Preisen geehrt, darunter der Goldene Löwe in Venedig, der Deutsche Filmpreis, der Heinrich-Böll-Preis, der Georg-Büchner-Preis oder das Große Bundesverdienstkreuz.

Anne Applebaum

Anne Applebaum, geboren 1964 in Washington, D. C., ist Journalistin und Osteuropa-Historikerin sowie eine der profiliertesten Kritiker:innen autoritärer Herrschaftssysteme und russischer Expansionspolitik. 1988 war sie als Korrespondentin des »Economist« in Warschau tätig. Seit 2019 schreibt sie als Kolumnistin für »The Atlantic« und ist Senior Fellow an der Johns Hopkins School of Advanced International Studies. Ihre Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Pulitzer-Preis 2004 und mit dem Carl-von-Ossietzky-Preis 2024. Für ihr Gesamtwerk wird Anne Applebaum mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels im Oktober 2024 ausgezeichnet.

Joseph Vogl

Joseph Vogl, geboren 1957 in Eggenfelden, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in München und Paris. 1990 wurde er in München im Fach Neuere deutsche Literatur promoviert. Bis 2023 war er Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur: Literatur- und Kulturwissenschaft/Medien an der Berliner Humboldt-Universität. Er hat zahlreiche literatur- und kulturwissenschaftliche Werke veröffentlicht, von denen "Der Souveränitätseffekt" (2015) für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war.

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