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Juan Sanz
Juan Sanz, geboren 1967 in Spanien, hat als Fotograf für unterschiedliche Medien gearbeitet. Seine Fotoarbeiten wurden auf mehrere Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Er leitete die Bienale für experimentelle Dichtung des Baskenlands „ex!poesía“. Er leitet den Verlag La Única Puerta a la Izquierda.
Stefanie Zweig
Stefanie Zweig wurde 1932 im damaligen Oberschlesien geboren. 1938 emigrierte sie mit ihrer jüdischen Familie nach Kenia, mit der sie 1947 nach Deutschland zurückkehrte. Ab 1959 arbeitete sie für die Abendpost/Nachtausgabe in Frankfurt a. M., deren Feuilleton sie von 1963 bis 1988 leitete. Ihre Afrika-Romane machten sie zu einer Bestsellerautorin. Sie starb 2014 in Frankfurt am Main.
Saida Rößner
Saida Rößner ist eine deutsch-jamaikanische Autorin, die 1991 in Berlin geboren wurde. An der Freien Universität Berlin und der University of Leeds studierte sie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Filmwissenschaft. Sie arbeitet als freie Multimedia-Journalistin und Fotografin in Berlin. Außerdem engagiert sie sich in der Kulturarbeit und politischen Bildungsarbeit in Deutschland und Südafrika. In den sozialen Medien teilt sie literarische Texte über Identität und Heimat.
Anna Jäger
Anna Jäger ist Kuratorin, Übersetzerin und Herausgeberin. Als Mitglied von SAVVY Contemporary leitet sie die Kommunikation und kuratiert internationale Forschungs- und Ausstellungsprojekte. Sie übersetzt außerdem Geschichten, Interviews, Gedichte, Filme und Theaterstücke aus dem Englischen und Kiswahili ins Deutsche. 2015 wurde sie mit dem Forschungs- und Arbeitsstipendium des Berliner Senats ausgezeichnet. 2017 verbrachte sie eine Residenz im Internationalen Haus für Schriftsteller und Übersetzer in Ventspils, Lettland.
Iain Galbraith
Iain Galbraith, geboren 1956 an der Westküste von Schottland, studierte Sprachen und Literatur in Cambridge, Freiburg und Mainz. Seit 1982 lebt er als Schriftsteller und literarischer Übersetzer in Wiesbaden. Für seine Arbeit als Literaturübersetzer erhielt er mehrere Preise, u.a. den Schlegel-Tieck Prize 2016.
Günter Herburger
Günter Herburger, geboren 1932 in Isny im Allgäu, brach ein geisteswissenschaftliches Studium in München ab, um zu reisen. 1964 erschien sein Prosadebüt Eine gleichmäßige Landschaft, es folgten zahlreiche Romane, Gedichtbände und Bücher über den Langlauf. Günter Herburger wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet; er starb 2018 in Berlin.
Jan Wilm
Jan Wilm ist Literaturkritiker, Übersetzer und Literaturwissenschaftler am Institut für England- und Amerikastudien der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 2016 erschien von ihm »The Slow Philosophy of J. M. Coetzee«. Er übersetzte Maggie Nelsons »Die Argonauten« und für die »Neue Rundschau« des S. Fischer Verlages u.a. Arundhati Roy.
Denis Scheck
Denis Scheck, 1964 in Bretzenacker geboren, ist Literaturredakteur und freier Kritiker und wurde insbesondere bekannt durch das ARD-Büchermagazin "Druckfrisch". Er wurde mit dem Kritikerpreis des Deutschen Anglistentages ausgezeichnet und war Juror beim Klagenfurter Bachmann-Preis. Von 1997 bis 2016 moderierte er als Literaturredakteur des Deutschlandfunks unter anderem regelmäßig das Studio LCB.
Raziel Reid
Raziel Reid, geboren 1990 in Kirkland Lake (Kanada), veröffentlichte 2014 seinen Debütroman "When everything feels like to Movies" (dt. 2016 als "Movie Star"), der mit dem Governor General's Award ausgezeichnet wurde. 2016 nahm er am Festival "Empfindlichkeiten" im Literarischen Colloquium teil.
Burkhart Kroeber
Burkhart Kroeber, geboren 1940 in Potsdam, studierte Ägyptologie, Romanistik und Politikwissenschaft in Tübingen, Heidelberg und Paris. Nachdem er in den 1970er Jahren vor allem Sachbücher übersetzt hatte, wurde er in den folgenden Jahrzehnten als literarischer Übersetzer von Umberto Eco und Italo Calvino bekannt. 2011 wurde er mit dem Wieland-Übersetzerpreis und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.