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Günter Herburger
Günter Herburger, geboren 1932 in Isny im Allgäu, brach ein geisteswissenschaftliches Studium in München ab, um zu reisen. 1964 erschien sein Prosadebüt Eine gleichmäßige Landschaft, es folgten zahlreiche Romane, Gedichtbände und Bücher über den Langlauf. Günter Herburger wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet; er starb 2018 in Berlin.
Jan Wilm
Jan Wilm ist Literaturkritiker, Übersetzer und Literaturwissenschaftler am Institut für England- und Amerikastudien der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 2016 erschien von ihm »The Slow Philosophy of J. M. Coetzee«. Er übersetzte Maggie Nelsons »Die Argonauten« und für die »Neue Rundschau« des S. Fischer Verlages u.a. Arundhati Roy.
Walter Jens
Walter Jens wurde 1923 in Hamburg geboren. Er war Altphilologe, Professor für Rhetorik in Tübingen und freier Schriftsteller. Ab 1950 gehörte er der Gruppe 47 an und wurde in den folgenden Jahrzehnten zu einem wichtigen Gelehrten und Intellektuellen der Bundesrepublik, war unter anderem Präsident des PEN-Zentrums Deutschland und der Akademie der Künste. Walter Jens starb am 9. Juni 2013 in Tübingen.
Stefanie Zweig
Stefanie Zweig wurde 1932 im damaligen Oberschlesien geboren. 1938 emigrierte sie mit ihrer jüdischen Familie nach Kenia, mit der sie 1947 nach Deutschland zurückkehrte. Ab 1959 arbeitete sie für die Abendpost/Nachtausgabe in Frankfurt a. M., deren Feuilleton sie von 1963 bis 1988 leitete. Ihre Afrika-Romane machten sie zu einer Bestsellerautorin. Sie starb 2014 in Frankfurt am Main.
Saida Rößner
Saida Rößner ist eine deutsch-jamaikanische Autorin, die 1991 in Berlin geboren wurde. An der Freien Universität Berlin und der University of Leeds studierte sie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Filmwissenschaft. Sie arbeitet als freie Multimedia-Journalistin und Fotografin in Berlin. Außerdem engagiert sie sich in der Kulturarbeit und politischen Bildungsarbeit in Deutschland und Südafrika. In den sozialen Medien teilt sie literarische Texte über Identität und Heimat.
Catherine Newmark
Dr. Catherine Newmark ist promovierte Philosophin und lebt in Berlin. Als Kulturjournalistin mit Schwerpunkt Film, Philosophie und Geisteswissenschaften schreibt sie für diverse Zeitungen und Zeitschriften; beim Deutschlandradio Kultur ist sie als Autorin und Redakteurin tätig, u.a. für die Philosophie-Sendung «Sein und Streit». Als Redakteurin des Philosophie Magazins verantwortet sie die Sonderausgaben.
Juan Sanz
Juan Sanz, geboren 1967 in Spanien, hat als Fotograf für unterschiedliche Medien gearbeitet. Seine Fotoarbeiten wurden auf mehrere Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Er leitete die Bienale für experimentelle Dichtung des Baskenlands „ex!poesía“. Er leitet den Verlag La Única Puerta a la Izquierda.
Raziel Reid
Raziel Reid, geboren 1990 in Kirkland Lake (Kanada), veröffentlichte 2014 seinen Debütroman "When everything feels like to Movies" (dt. 2016 als "Movie Star"), der mit dem Governor General's Award ausgezeichnet wurde. 2016 nahm er am Festival "Empfindlichkeiten" im Literarischen Colloquium teil.
Sascha Feuchert
Sascha Feuchert wurde 1971 geboren. Er promovierte mit einer Arbeit zu Oskar Singer und Oskar Rosenfeld. Sascha Feuchert ist Akademischer Rat und Leiter der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2012 ist er zudem Vizepräsident und Writers-in-Prison / Writers-at-Risk-Beauftragter des PEN-Zentrums Deutschland.
Denis Scheck
Denis Scheck, 1964 in Bretzenacker geboren, ist Literaturredakteur und freier Kritiker und wurde insbesondere bekannt durch das ARD-Büchermagazin "Druckfrisch". Er wurde mit dem Kritikerpreis des Deutschen Anglistentages ausgezeichnet und war Juror beim Klagenfurter Bachmann-Preis. Von 1997 bis 2016 moderierte er als Literaturredakteur des Deutschlandfunks unter anderem regelmäßig das Studio LCB.