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Andrej Angrick

Andrej Angrick, geboren 1962, ist seit 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. Er wirkte maßgeblich an der Ausstellung »Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskriegs 1941–1944« mit und fungierte als Gutachter in den bundesdeutschen Ghettorentenverfahren. Er veröffentlichte u.a. "Besatzungspolitik und Massenmord. Die Einsatzgruppe D in der südlichen Sowjetunion 1941 –1943. Dokumente der Einsatzgruppen, Bd. I-III" gemeinsam mit Klaus-Michael Mallmann u.a.

Wilfried N'Sondé

Wilfried N’Sondé, 1968 in Brazzaville / Republik Kongo geboren, ist Autor, Musiker und Streetworker. Er wuchs in einem Vorort von Paris auf und studierte Politologie an der Sorbonne. Für sein 2007 erschienenes Romandebüt "Le Cœur des enfants léopards" erhielt er den Prix Senghor de la Création Littéraire und den Prix des Cinq Continents. Der Roman "Berlinoise" erschien 2015. Er lebt seit über 20 Jahren in Berlin.

Falko Schmieder

Falko Schmieder, 1970 in Freiberg geboren, ist Kulturwissenschaftler und Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Theorie und Konzept einer interdisziplinären Begriffsgeschichte“ am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung. Er studierte Kommunikationswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie in Dresden und Berlin. 2004 promovierte er an der FU Berlin, 2017 habilitierte er im Fach Kulturwissenschaft an der HU Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Begriffsgeschichte/Historische Semantik, Modernetheorien und Zeitkonzepte.

Octavio Paz

Octavio Paz wurde 1914 in Mexiko-Stadt geboren. Von 1950 bis 1968 war er im diplomatischen Dienst, den er aus Protest gegen die blutige Niederschlagung der Studentenbewegung quittierte. Sein Werk umfasst Lyrik, Prosa sowie politsche Essay und gehört zu den bedeutendsten lateinamerikanischen Werken des 20. Jahrhundert. 1981 wurde ihm der Cervantes-Preis, 1990 der Nobelpreis für Literatur verliehen. Octavio Paz starb am 19. April 1998 in Mexiko-Stadt.

Hans Mayer

Hans Mayer wurde 1907 in Köln geboren. 1933 emigrierte er über Frankreich in die Schweiz. Nach Kriegsende kehrte er nach Deutschland zurück undzunächst Professor für Literaturwissenschaft in Leipzig. 1956 ging er aus politischen Gründen nach West-Deutschland und übernahm eine Professur an der TU Hannover. Hans Mayer gehört zu den bedeutendsten Literaturkritikern und -wissenschaftlern der Bundesrepublik. Er starb am 19. Mai 2001 in Tübingen.

Karl Krolow

Karl Krolow, 1915 in Hannover geboren, war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Er studierte Germanistik, Romanistik, Philosophie und Kunstgeschichte und publizierte ab den 1940er Jahren Gedichte. Krolows lyrisches Frühwerk zeichnet sich durch eine ausdrucksvolle Naturpoesie aus. In seinem Spätwerk setzte er sich mit dem politischen Zeitgeschehen auseinander. Sein umfangreiches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Georg-Büchner-Preis 1956. Krolow starb 1999 in Darmstadt und gilt heute als einer der bedeutendsten Lyriker der Nachkriegsliteratur.

Christina Weiss

Christina Weiss, geboren 1953 in St. Ingbert, ist eine deutsche Journalistin und Politikerin. Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium an der Universität des Saarlandes arbeitete sie als Literatur- und Kunstkritikerin (u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Die Zeit und den Deutschlandfunk). Von 1989 bis 1991 leitete sie das Literaturhaus Hamburg. Zehn Jahre lang (1991-2001) war Christina Weiss Kultursenatorin der Hansestadt Hamburg, von 2002 bis 2005 hatte sie das Amt der Staatsministerin für Kultur inne.

Jean-Philippe Toussaint

Jean-Philippe Toussaint, geboren 1957 in Brüssel, ist ein belgischer Schriftsteller und Regisseur. Er studierte Politik und Neuere Geschichte in Paris und war u.a. als Französischlehrer in Algerien tätig. Sein literarisches Debüt „La Salle de bain“ (dt: Das Badezimmer) erschien 1985 in den Éditions de Minuit. Seine Bücher wurden in circa 20 Sprachen übersetzt. Der Autor lebt in Brüssel und auf Korsika.

Ernst Ulrich von Weizsäcker

Ernst Ulrich Michael Freiherr von Weizsäcker wurde 1939 in Zürich geboren. Er war Professor für Biologie an der Universität Essen an, Direktor am UNO-Zentrum für Wissenschaft und Technologie in New York, Direktor des Instituts für Europäische Umweltpolitik und Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Zudem war Ernst Ulrich von Weizsäcker von 1998 bis 2005 Mitglied des Deutschen Bundestags und ist seit 2012 Ko-Präsident des Club of Rome. Für sein wissenschaftliches Werk und sein Wirken erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2009 das große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Irina Bondas

Irina Bondas wurde 1985 in Kiew, Ukraine, geboren und wohnt seit 1992 in Deutschland. Sie studierte Dolmetschen und Politikwissenschaften in Leipzig und Edinburgh. Nach Studien- und Arbeitsaufenthalten u. a. in New York, Edinburgh und Lwiw lebt sie jetzt in Berlin und arbeitet seit 2008 als freiberufliche Konferenzdolmetscherin, Übersetzerin und Autorin in den Sprachen Deutsch, Russisch, Ukrainisch und Englisch. Sie veröffentlicht ihre Texte in Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen. Schon mit 17 gewann sie erste Poetry Slams. 2005 veröffentlichte sie das Lyrik-Hörbuch „was zum wachliegen“.

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