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Simone Buttazzi

In Bologna geboren und aufgewachsen. Masterstudiengang in Kommunikationswissenschaft an der lokalen Universität mit einer Dissertation über Semiologie des Kinos. Seit 2006 in Berlin wohnhaft und als freiberuflicher Übersetzer tätig. Neben dem Beruf ehrenamtlich engagiert bei der italienischen Gewerkschaft der literarischen Übersetzer (Strade-Slc) sowie als LGBT-Aktivist. Simone Buttazzi übersetzt aus dem Deutschen und aus dem Englischen ins Italienische. Schwerpunkte sind deutsche Gegenwartsliteratur, YA-Romane, Tierschutz, Kunst. Er lernt gerade Polnisch.

Kristin Höller

Kristin Höller, geboren 1996, aufgewachsen in Bonn, studiert seit 2015 Sprach-, Literatur-und Kulturwissenschaften in Dresden. Freie Mitarbeit bei mehreren Zeitungen und Zeitschriften, Artist in Residence beim Prosanova-Festival 2017, Gewinnerin des Publikumspreises und des Preises des Buchhandels beim 10. Poet|bewegt sowie des Preises des Schweizer Literaturfestivals Literaare 2018. Seit Oktober 2017 ist sie Mitveranstalterin von OstKap, der Dresdner Lesereihe für junge Literatur. 2019 erschien ihr erster Roman "Schöner als überall" ist ihr erster Roman.

Simon Werle

Simon Werle, 1957 geboren, studierte Romanistik und Philosophie in München und Paris. Er übersetzt literarische Texte aus dem Französischen, Englischen und Altgriechischen und veröffentlicht eigene Romane, Erzählungen und diverse Theaterstücke. Werle erhielt für seine Arbeit zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Preis der Frankfurter Autorenstiftung (1985), den Johann-Heinrich-Voss-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (1992) und den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis (2017). 2017 erschien seine Neuübersetzung von Beaudelairs "Les Fleurs du Mal".

Tsou Yung-Shan

Tsou Yung-Shan ist eine in Berlin lebende taiwanesische Künstlerin und Schriftstellerin. 2013 gewann sie den ersten Preis der Taoyuan County Creative Writing Awards in der Kategorie Short Stories in Taiwan. Sie hat zwei Romane veröffentlicht: “The Waiting Room” sowie “Traveler’s Guide to Ride-sharing”. Derzeit arbeitet sie an dem Romanprojekt “Ave Maria” und dem Künstlerbuchprojekt “Searching for Apples”.

Undinė Radzevičiūtė

Undinė Radzevičiūtė, geboren 1967 in Vilnius, studierte Kunstgeschichte, Kunsttheorie und -kritik an der Kunstakademie Vilnius und arbeitete als Art director für Werbefirmen wie Saatchi & Saatchi. Ihr Debütroman „Strekaza“ erschien 2003, ihre Werke kamen 2011 und 2013 auf die litauische Shortlist der besten Bücher des Jahres sowie auf nationale Bestenlisten. Ihr Roman „Fische und Drachen“ erschien 2015 im Residenz Verlag und wurde mit dem EU-Literaturpreis ausgezeichnet.

Francesca Melandri

Francesca Melandri, geboren in Rom, hat sich in Italien zunächst als Autorin von Drehbüchern wichtiger Kino- und Fernsehfilme einen Namen gemacht (u. a. »Prinzessin Fantaghirò«). Mit ihrem ersten Roman »Eva schläft« wurde sie auch einem breiten deutschsprachigen Lesepublikum bekannt. Ihr zweiter Roman »Über Meereshöhe« wurde von der italienischen Kritik als Meisterwerk gefeiert. Ihr drittes Buch »Alle, außer mir« wurde für den Premio Strega nominiert.

Karlheinz Stierle

Karlheinz Stierle, 1936 in Stuttgart geboren, ist Professor Emeritus für Romanische Literaturen und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Er studierte Germanistik, Romanistik, Anglistik und Philosophie in Heidelberg, Montpellier und Gießen. Stierle forscht schwerpunktmäßig zu Dante und Petrarca, Paris-Literatur und Moralistik. 2014 erschien "Dante Alighieri: Dichter im Exil, Dichter der Welt" bei C.H. Beck.

György Dragomán

György Dragomán, geboren 1973, ist ein ungarischer Schriftsteller und Übersetzer. Er studierte Sprachen an der Loránd-Eötvös-Universität in Budapest. Er hat über Beckett promoviert, übersetzt aus dem Englischen und arbeitet als Webdesigner. Seinen ersten Roman „Unerledigte Genesis“ veröffentlichte Dragomán 2002, seinen bisher größten Erfolg feierte er mit dem 2005 erschienenen Roman „Der weiße König“. Er ist in 30 Sprachen übersetzt worden und brachte es im Juli 2008 auf Platz 1 der ORF-Bestenliste. 2015 erschien „Der Scheiterhaufen“.

Herbert Rosendorfer

Herbert Rosendorfer wurde 1934 in Bozen geboren. Er studierte Rechtswissenschaft in München und war zunächst Staatsanwalt, später Richter in München. Ab 1966 veröffentlichte Rosendorfer erste Erzählungen, einen Bestseller-Erfolg hatte er 1983 mit seinem zeitsatirischen Roman „Briefe in die chinesische Vergangenheit“. Neben Erzählungen und Romanen schrieb Rosendorfer auch meist satirische Bühnenstücke. Daneben schuf er Gemälde und Zeichnungen und einige Instrumentalkompositionen. Er wurde unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse und dem Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Herbert Rosendorfer starb 2012 in Bozen.

Nora Bossong

Nora Bossong, geboren 1982 in Bremen, studierte Kulturwissenschaft, Philosophie und Literatur in Leipzig, Potsdam, Berlin und Rom. 2006 erschien ihr Debütroman Gegend, es folgten u.a. die Romane Gesellschaft mit beschränkter Haftung (2012), 36,9° (2015) und der Reportageband Rotlicht (2017). 2012 wurde sie mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet.

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