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Ani Menua

Ani Menua wurde 1983 in Yerevan, Armenien geboren und wuchs zum Teil in Moskau auf. 1997 emigrierte ihre Familie nach Deutschland. Sie schreibt, übersetzt, kuratiert und gibt Publikationen heraus. Derzeit entwickelt sie in einem transdisziplinären Autorenteam ein Hörbuch zum Thema Krieg, Genozid und Erinnerungskultur. Sie ist eine der Mitgründerinnen des X3 Podcasts.

Erica Zingher

Erica Zingher ist Journalistin und lebt in Berlin. Sie arbeitet als Redakteurin bei der taz und ist Podcast-Host bei ZEIT ONLINE. Schwerpunktmäßig schreibt Zingher über postsowjetische Migration, jüdisches Leben in Deutschland und Gesellschaften in Osteuropa. Für den Text “Was wächst auf Beton” über ihre Familiengeschichte als “jüdischer Kontingentflüchtling” wurde sie 2021 mit dem Axel-Springer-Preis für jungen Journalismus ausgezeichnet.

Uta Ruge

Uta Ruge, auf Rügen geboren, wuchs nach der Flucht der Familie als Bauerntochter in einem norddeutschen Dorf auf, studierte Germanistik und Politik in Marburg und Berlin, arbeitete im Rotbuch Verlag und bei der TAZ in Berlin und lebte von 1985 bis 1998 als freie Rundfunkautorin und Mitarbeiterin der internationalen Zeitschrift Index-on-Censorship in London. Sie lebt in Berlin.

Mili Đukić

Mili Đukić wurde 1987 in Mostar geboren. Lesen und Schreiben hat er in der Türkei gelernt, wohin seine Familie vor den Balkankriegen geflüchtet war. Er studierte in Sarajevo und arbeitete als Journalist, Kellner, Taxifahrer, Bauarbeiter und DJ. Sein erster Gedichtband »Überfahrene Igel« wurde 2018 mit dem Preis des Belgrader Poesie- und Buchfestivals ausgezeichnet.

Roberta Dapunt

Roberta Dapunt wurde 1970 im Gadertal in Südtirol geboren, wo sie mit ihrer Familie auf einem Bauernhof lebt und arbeitet. Sie schreibt auf Italienisch und Ladinisch, der rätoromanischen Sprache ihrer Heimat. Ihr Band die krankheit wunder / le beatitudini della malattia (Folio, 2020) wurde für die Lyrik-Empfehlungen 2021 ausgewählt.

Sujata Bhatt

Sujata Bhatt, 1956 in Ahmedabad (Indien) geboren, wuchs seit 1968 in den USA auf und studierte an der University of Iowa. Ihre Lyrik wurde vielfach ausgezeichnet und in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Bremen und ist als Gastprofessorin u.a. an der Nottingham Trent University tätig.

Stefan Moster

Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor, Übersetzer, Lektor und Herausgeber mit seiner Familie in Espoo, Finnland. 2007 war er Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin. Er debütierte 2009 mit „Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels“, 2011 folgte der Roman „Lieben sich zwei“.

Gerold Späth

Gerold Späth wurde 1939 in Rapperswil geboren. Nach kaufmännischer Tätigkeit im familieneigenen Orgelbauunternehmen arbeitet er seit Mitte der 70er Jahre als freier Schriftsteller. Seine ersten Romane erregten großes Aufsehen, da er sich erzählerisch an Autoren wie Grimmelshausen, Rabelais und Sterne orientierte. Gerold Späth wurde unter anderem mit dem Alfred-Döblin-Preis und dem Gottfried-Keller-Preis für sein erzählerisches Gesamtwerk ausgezeichnet.

Stefanie Zweig

Stefanie Zweig wurde 1932 im damaligen Oberschlesien geboren. 1938 emigrierte sie mit ihrer jüdischen Familie nach Kenia, mit der sie 1947 nach Deutschland zurückkehrte. Ab 1959 arbeitete sie für die Abendpost/Nachtausgabe in Frankfurt a. M., deren Feuilleton sie von 1963 bis 1988 leitete. Ihre Afrika-Romane machten sie zu einer Bestsellerautorin. Sie starb 2014 in Frankfurt am Main.

Michael Hamburger

Michael Hamburger, geboren 1924 in Berlin, emigrierte mit seiner Familie 1933 nach London. Dort lehrte er Deutsch am University College of Reading und verfasste ein umfangreiches lyrisches und essayistisches Werk in englischer Sprache. Große Bekanntheit erlangte er zudem als Übersetzer aus dem Deutschen, inbesondere der Werke Paul Celans und Friedrich Hölderlins. Er starb am 7. Juni 2007.

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