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Ihre Suche nach "Moderne" ergab 42 Treffer.
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Angelika Overath
Angelika Overath, 1957 in Karlsruhe geboren, studierte in Tübingen Germanistik und promovierte mit der Dissertation "Das andere Blau: Zur Poetik einer Farbe im modernen Gedicht". Sie arbeitet als Reporterin, Literaturkritikerin und Dozentin, u.a. für die NZZ und Die Zeit. Ihr Roman „Flughafenfische" war 2009 für den Schweizer Buchpreis nominiert. Seit 2007 lebt sie in Sent, Graubünden, und hat seitdem mehrere zweisprachige Lyrikbände auf Rätoromanisch / Deutsch publiziert: "Poesias dals prüms pleds / Gedichte aus den ersten Wörtern" (btb 2017) und "Schwarzhandel mit dem Himmel / Marchà nair cul azur" (Telegramme 2022).
Roman Bezjak
Der Fotograf wurde 1962 in Ptuj, Slowenien, geboren. Studium der Fotografie in Dortmund. Freiberufliche Tätigkeit für das FAZ-Magazin, Geo und Merian. Gewinner „Deutscher Photopreis 1996“. Gruppenausstellung „Das Deutsche Auge – 33 Blicke auf unser Jahrhundert“. Der Band Sozialistische Moderne wurde mit dem internationalen DAM Architectural Book Award 2011 ausgezeichnet. Seit 2000 Professor für Fotografie an der FH Bielefeld.
Ethel Matala de Mazza
Ethel Matala de Mazza studierte Neuere Deutsche Literatur, Philosophie, Linguistik und Kunstgeschichte an den Universitäten Bochum, Paris I (Panthéon-Sorbonne) und München. Nach der Promotion arbeitete sie am Institut für Deutsche Philologie der Universität München, nahm anschließend Gastprofessuren in Chicago und Harvard an und wurde dann Professorin für Kulturtheorie und kulturwissenschaftliche Methoden an der Universität Konstanz. Seit 2010 ist sie Professorin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. 2018 erschien im S. Fischer Verlag ihr Buch "Der populäre Pakt. Verhandlungen der Moderne zwischen Operette und Feuilleton".
Joachim Scholl
Der studierte Germanist und Anglist Joachim Scholl (Jahrgang 1960) arbeitete nach seiner Promotion zunächst als Literaturredakteur für das Radio. Heute lebt er als freier Journalist und Literaturkritiker in Berlin. Zu seinen Publikationen zählen u.a. „50 Klassiker - Deutsche Schriftsteller. Von Grimmelshausen bis Grass“ und „50 Klassiker - Romane des 20. Jahrhunderts. Die wichtigsten Romane der Moderne“.
Heike Gfrereis
Heike Gfrereis, 1968 geboren, ist seit 2001 Leiterin der Museen des Deutschen Literaturarchivs Marbach und seit 2013 Honorarprofessorin am Lehrstuhl für neuere deutsche Literatur der Universität Stuttgart. Sie ist Kuratorin der Dauerausstellungen im Literaturmuseum der Moderne und im Schiller-Nationalmuseum und hat u. a. zu „W.G. Sebald. Wandernde Schatten“ (2008), „Autopsie Schiller“ (2009), „Kassiber“ (2012) und „Zettelkästen. Maschinen der Phantasie“ (2013) publiziert.
Anne Fleig
Anne Fleig, geboren 1968. Seit 2010 Professorin für deutsche Philologie an der Freien Universität Berlin. Habilitation 2006 an der Leibniz Universität Hannover mit einer Arbeit zur Ästhetik des Sports im Werk Robert Musils; 1997 Promotion an der Philipps-Universität Marburg mit einer Arbeit über Dramatikerinnen im 18. Jahrhundert. Vorher Studium in Marburg, Fächer: Neuere deutsche Literatur und Medienwissenschaft, Kunstgeschichte und Soziologie. Ihre Schwerpunkte sind Literatur um 1800, kulturelle Moderne und Gegenwartsliteratur, Geschlechterforschung, weibliche Autorschaft, Theorie und Geschichte des Körpers, Theorie und Geschichte der Gefühle, Transkulturalität und Mehrsprachigkeit. Aktuelles Projekt im Rahmen des SFB 1171 „Affective Societies“: Geteilte Gefühle. Entwürfe von Zugehörigkeit in der transkulturellen Gegenwartsliteratur.
Sean Haefeli
Der in Indianapolis geborene und in Berlin lebende Jazzpoet, Sänger, MC und Pianist Sean Haefeli veröffenlichte 2002 mit sein erstes Album. Seitdem hat er sich einen Ruf als versierter Texter, hochqualifizierter Pianist und vielseitiger Sänger erworben. Der Autor Kalamu ya Salaam beschreibt ihn als “eine Kreuzung zwischen Ezra Pound in der Metro und einem alternativen Spoken Word unten in der Green Mill in Chicago … er nimmt unerwartete Wendungen, setzt Texte, die man zumindest hören muss … um die diskutierten Tiefen zu entschlüsseln. Manchmal schwingt es, manchmal groovt es, aber es geht immer etwas Emotionales vor sich.” Seine Musik, unverkennbar zeitgenössisch, überbrückt den Graben zwischen Klassik und Moderne.
Hubert Arbogast
Hubert Arbogast, 1928 geboren, wurde 1960 mit einer Arbeit zum Thema „Die Erneuerung der deutschen Dichtersprache in den Frühwerken Stefan Georges“ promoviert. Er arbeitete von 1960 bis 1989 für den Ernst Klett Verlag in Stuttgart. Als Cheflektor des 1977 neu gegründeten Verlages Klett-Cotta hat er das belletristische Programm des Hauses entscheidend mitgeprägt, etwa durch die damals initiierte Reihe „Cotta's Bibliothek der Moderne“, durch Klassiker-Editionen oder zweisprachige Lyrik-Ausgaben. Er war zudem Mitarbeiter und Mitherausgeber der historisch-kritischen Gesamtausgabe der „Werke und Briefe“ von Eduard Mörike. In seinen letzten Lebensjahren war Hubert Arbogast ein wichtiger Ratgeber der Akademie für gesprochenes Wort in Stuttgart. Er starb 2003.
Mário Drgoňa
Mário Drgoňa studierte Szenisches Schreiben und Theaterdramaturgie an der Akademie der Darstellenden Künste in Bratislava, wo er derzeit auch unterrichtet. Seit 2020 arbeitet er als Dramaturg am Schauspiel des Slowakischen Nationaltheaters –Slovenské národné divadlo. Er schreibt und inszeniert für Theater und Rundfunk. Ebenfalls übersetzt er Stücke aus dem Englischen ins Slowakische. Sein Regiedebüt gab er mit der Uraufführung von Ferlingetti oder Lunapark im Kopf. Mário Drgoňa beschäftigt sich insbesondere in seinen eigenen Arbeiten mit der modernen Geschichte der Slowakei. Er leitete die Theaterkolumne des Magazins Kapitál. Er ist auch im Kulturmanagement tätig und leitete fünf Jahre lang das slowakische Festival für professionelles freies Theater, Fokus – Pokus. Am Schauspielhaus Wien zeichnet Mário Drgoňa für die österreichisch-slowakische Koproduktion Am Fluss als Dramaturg verantwortlich.
Nadiia Telenchuk
Nadiia Telenchuk ist eine in Cherson (Ukraine) geborene Dichterin, die heute in Berlin lebt und arbeitet. Sie ist eine aktive Mitwirkende der modernen Berliner Literaturszene und Mitglied des Nationalen Schriftstellerverbandes der Ukraine (2013). Sie ist in der ukrainischen Diaspora ehrenamtlich tätig und organisiert ukrainische Poesie-Abende „Літ.О!“. Nadiia hat die Ukraine im internationalen Kurzgeschichtenprojekt “The Crisis Inside” (Deutschland, 2014) sowie im Projekt “Les femmes (se) racontent: experiences dans les PECO / Women tell about their experiences in CEEC” (Frankreich – Rumänien, 2017) vertreten; sie war Leiterin der Jury und Kuratorin des Art Labs im Poesie- und Spoken-Word-Projekt “AntiBabylon” (Georgien/Armenien/Moldawien/Ukraine/Deutschland, 2022).
Sie hat vier Gedichtbände veröffentlicht: “Нова інтерпретація дощу” (“Die neue Interpretation des Regens”, 2011), “Щастя в обгортці” (“Eingewickeltes Glück”, 2012), “Ніжна” (“Sanft”, 2014), “Дихай” (“Atme”, 2019).