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Jan Faktor

Jan Faktor, geboren 1951 in Prag, ist ein tschechisch-deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Er lebt seit 1978 in Deutschland. Faktor erhielt den Kranichsteiner Literaturpreis sowie den Alfred-Döblin-Preis. Sein Roman „Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag“ war 2010 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Artur Becker

Artur Becker, geboren 1968 in Bartoszyce / Polen, lebt als Schriftsteller, Übersetzer und Essayist in Verden (Aller). Seit 1989 schreibt er ausschließlich auf Deutsch. 1997 erschien sein erster Roman, „Der Dadajsee“. 2003 war Becker Stipendiat des Literarischen Colloquiums Berlin. 2009 erhielt er den Adelbert-von-Chamisso-Preis.

Marie Luise Knott

Marie Luise Knott, geboren 1953 in Köln, arbeitete zunächst als Lektorin bei verschiedenen Verlagen, später als freie Übersetzerin, Herausgeberin und Publizistin. 1995 gründete sie die deutschsprachige Ausgabe der französischen Zeitung Le Monde diplomatique, deren Leitung sie bis 2006 innehatte. Seitdem arbeitet sie wieder als freie Journalistin, u. a. für die FAZ, die taz und den Deutschlandfunk.

Iwona Nowacka

Iwona Nowacka, 1980 geboren, ist Übersetzerin, Autorin und Kuratorin von Theaterprojekten. Sie arbeitet mit polnischen und deutschen Theatern zusammen und hat Theatertexte u. a. von Fassbinder, Werner Fritsch und Juli Zeh in Polnische übersetzt. Iwona Nowacka erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Nuschin Maryam Mameghanian-Prenzlow

Nuschin Maryam Mameghanian-Prenzlow hat als Wissenschaftlerin lange Iranistk an der Freien Universität Berlin gelehrt. Sie ist Dozentin für Persisch und Übersetzerin, u. a. von Pajand Soleymani und Fariba Vafi. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Darstellung von Frauenbildern, Sexualität und Geschlechterverhältnissen in der modernen persischen Literatur. Sie wuchs zweisprachig in Teheran und Berlin auf.

Sool Park

Sool Park, geboren 1986 in Südkorea, ist Wissenschaftler und Übersetzer. Seit 2023 hat er eine Juniorprofessur für Interkulturelle Philosophie an der Universität Hildesheim inne. Er forscht besonders zur deutschen und ostasiatischen Philosophie. Mit Kim Hyesoon und Uljana Wolf erhielt er den Internationalen Literaturpreis 2025 für den Lyrikband »Autobiographie des Todes«.

Rainer G. Schmidt

Rainer G. Schmidt, geboren 1950 in Riegelsberg (Saarland), studierte Kunstgeschichte, Philosophie, Germanistik und Soziologie in Saarbrücken und Marburg. Seit 1978 hat er zahlreiche Übersetzungen aus dem Englischen und Französischen veröffentlicht. 1998 wurde ihm der Paul-Celan-Preis verliehen. Er starb 2025 in Berlin.

Elvira M. Gross

Elvira M. Gross, geboren 1973 in Klagenfurt, Sprach- und Literaturstudium in Wien und Paris, Aufbaustudium Kulturmanagement. Texterin, Sprecherin und Lektorin mit den Schwerpunkten österreichische/französische Literatur, interdisziplinäre Projekte, Kunst und Philosophie. Freie Kulturjournalistin, Kommunikationsberaterin und Übersetzerin. Langjährige Erfahrung im Verlagswesen und am Kunstmarkt.

Maren Kames

Maren Kames, 1984 in Überlingen am Bodensee geboren, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Ihre Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet, »Luna Luna« vom Schauspiel Leipzig für die Bühne adaptiert und »Hasenprosa« stand 2024 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis.

Elke Erb

Elke Erb (*1938 in Scherbach (Eifel), studierte Pädagogik, Geschichte, Germanistik und Slawistik in Halle (Saale). Seit 1966 war sie freischaffende Schriftstellerin und Übersetzerin. 1975 erschien ihr Lyrik- und Prosadebüt "Gutachten" im Aufbau-Verlag. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, 2020 erhielt sie den Georg-Büchner-Preis. Sie starb 2024 in Berlin.

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