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Matthias Jügler
Matthias Jügler, geboren 1984 in Halle/Saale, studierte Skandinavistik und Kunstgeschichte in Greifswald sowie Oslo und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sowohl für seinen Debütroman »Raubfischen« (2015) als auch für seinen Roman »Die Verlassenen« (2021) wurde er mehrfach ausgezeichnet, 2022 erhielt er den Klopstock-Preis für Literatur des Landes Sachsen-Anhalt. 2023 ist Jügler Stadtschreiber von Halle. Er lebt mit seiner Familie in Leipzig, wo er auch als freier Lektor arbeitet.
Andrea Karimé
Andrea Karimé wuchs in Kassel zwischen deutscher und libanesischer Sprache und Kultur auf und lebt in Köln. Sie studierte an der Gesamthochschule Kassel Kunst- und Musikerziehung. Anschließend Referendariat und Ausbildung im Kreativen Schreiben am IFK Berlin, von 1995 bis 2007 Lehrerin in Leverkusen. Ausbildung zur Geschichtenerzählerin an der Wirkstatt, Karlsruhe. Seit 2007 arbeitet sie als freie Autorin. Stipendien und Auszeichnungen, u.a.: Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis; Kinderbuchpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für „King kommt noch“, zusammen mit Jens Rassmus. Im April 2023 erhielt sie den Preis der Jungen Literaturhäuser.
Margot Dijkgraaf
Margot Dijkgraaf (Amsterdam, 1960) ist Literaturkritikerin, Autorin, Kuratorin und Moderatorin. Sie war unter anderem Gründungsdirektorin des akademisch-kulturellen Zentrums SPUI25 in Amsterdam, tritt regelmäßig in Radio und Fernsehen auf und berät Festivals, Vorstände und Jurys in den Niederlanden und darüber hinaus. Dijkgraaf ist Autorin mehrerer Bücher über niederländische Schriftstellerinnen und Schriftsteller - darunter Cees Nooteboom und Hella S. Haasse – sowie über europäische und französische Literatur. 2021 wurde Margot Dijkgraaf für ihr Engagement mit dem renommierten Literaturpreis De Gouden Ganzenveer - die goldene Gänsefeder - ausgezeichnet.
Tanasgol Sabbagh
Tanasgol Sabbagh, geboren 1993 in Amol (Iran), tritt seit 2011 deutschlandweit auf Slambühnen auf. Sie machte ihren Bachelor in Orientwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politik und beschäftigt sich in ihren Texten häufig mit sozialen und gesellschaftlichen Missständen wie Sexismus und Rassismus, zu denen sie immer einen persönlichen Bezug herstellt. Die in Berlin lebende Dichterin bewegt ihre Arbeit zwischen stage poetry und page poetry in Form von Performances, Audiostücken, Videoinstallationen und musikalischen Kollaborationen. Sie ist Gründerin und Redakteurin des auditiven Literaturmagazins Stoff aus Luft, das als Podcast erscheint.
Olga Martynova
Olga Martynova, 1962 bei Krasnojarsk in Sibirien geboren, ist Lyrikerin, Essayistin und Romanautorin. Sie wuchs in Leningrad auf, studierte dort russische Sprache und Literatur und lebt seit 1991 in Deutschland. Für ihre Werke wurde sie unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis (2011), dem Ingeborg-Bachmann-Preis (2012, für ein Kapitel aus ihrem Roman „Mörikes Schlüsselbein“) und dem Berliner Literaturpreis (2015) ausgezeichnet. Martynova lebt in Frankfurt am Main.
Katja Brunner
Katja Brunner, geboren 1991 in Zürich, ist eine renommierte Schweizer Dramatikerin. Sie studierte Literarisches und Szenisches Schreiben in Biel/Bienne und Berlin. 2013 gewann sie mit dem Stück von den beinen zu kurz den Mülheimer Dramatikerpreis. Seitdem wurden ihre Stücke an namhaften Theatern in Deutschland und der Schweiz uraufgeführt. Brunner war u.a. Hausautorin am Theater Luzern und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kulturpreis des Regierungsrates Zürich. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin unterrichtet sie am Literaturinstitut Biel und Leipzig.
Tamina Kutscher
Tamina Kutscher ist studierte Slawistin und Historikerin. Als Journalistin beschäftigt sie sich seit mehr als 20 Jahren mit Medien, Kultur und Gesellschaft in Mittel- und Osteuropa – auch als Moderatorin, Herausgeberin und Mitglied diverser Fachjurys. Sieben Jahre lang war sie Chefredakteurin der Medien- und Wissenschaftsplattform „dekoder – Russland und Belarus entschlüsseln“, die in dieser Zeit zweimal mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde (2016 und 2022). Regelmäßig arbeitet sie als Gastdozentin, u. a. an der Humboldt-Universität zu Berlin, und ist im Vorstand des internationalen Journalistennetzwerks n-ost.
Pajtim Statovci
Pajtim Statovci, geboren 1990, ist ein finnisch-kosovarischer Schriftsteller. Mit zwei Jahren zog er mit den albanischen Eltern aus dem Kosovo nach Finnland. Er lebt in Helsinki und hat Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Helsinki studiert. Statovci wird als Shootingstar und grosser europäischer Autor von der internationalen Kritik euphorisch gefeiert, sein Werk ist vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem »Helsinki Writer of the Year«-Preis. Derzeit promoviert er an der Universität von Helsinki.
Yuko Chigira
Yuko Chigira ist Autorin, Schauspielerin und Leiterin des Theaterkollektivs „Swanny“, das sie 2011 in Tokio gegründet hat. Sie ist Dramatikerin und schreibt auch Kurzgeschichten, wie „Maggie, die Katzenmörderin“, die 2018 in der deutschen Anthologie „Von Katzentötern, schwebenden Rauchern und der Suche nach Nilpferden“, herausgegeben von Elena Giannoulis, im be.bra Verlag erschienen ist. Sie lebte 2018/19 im Rahmen des Crossing Borders Programms der Robert Bosch Stiftung und des LCB in Deutschland.
Katerina Poladjan
Katerina Poladjan, 1971 in Moskau geboren und seit 1979 in Deutschland, schreibt Romane, Dramen und Essays. Sie studierte angewandte Kulturwissenschaften und darstellende Kunst in Lüneburg und München. 2014 erhielt sie das Alfred-Döblin-Stipendium der Berliner Akademie der Künste sowie das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung. Auf Einladung von Meike Feßmann nahm sie 2015 am Ingeborg-Bachmann-Preis teil. 2016/2017 war sie Stipendiatin des Deutschen Literaturfonds.