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Margot Dijkgraaf
Margot Dijkgraaf (Amsterdam, 1960) ist Literaturkritikerin, Autorin, Kuratorin und Moderatorin. Sie war unter anderem Gründungsdirektorin des akademisch-kulturellen Zentrums SPUI25 in Amsterdam, tritt regelmäßig in Radio und Fernsehen auf und berät Festivals, Vorstände und Jurys in den Niederlanden und darüber hinaus. Dijkgraaf ist Autorin mehrerer Bücher über niederländische Schriftstellerinnen und Schriftsteller - darunter Cees Nooteboom und Hella S. Haasse – sowie über europäische und französische Literatur. 2021 wurde Margot Dijkgraaf für ihr Engagement mit dem renommierten Literaturpreis De Gouden Ganzenveer - die goldene Gänsefeder - ausgezeichnet.
Noemi Somalvico
Noemi Somalvico, 1994 in Solothurn geboren, studierte Literarisches Schreiben in Biel, Contemporary Arts Practice in Bern und ging dazwischen allerlei Beschäftigungen nach. Nach ihrem Studium am Literaturinstitut in Biel hat Somalvico einen Master in Contemporary Arts Practice absolviert. Anfang 2022 erschien bei Voland & Quist ihr Debüt »Ist hier das Jenseits, fragt Schwein«, das mehrfach ausgezeichnet wurde. 2023 war sie zu Gast im Literarischen Colloquium Berlin, wo sie an ihren neuen Texten gearbeitet hat.
Matthias Jügler
Matthias Jügler, geboren 1984 in Halle/Saale, studierte Skandinavistik und Kunstgeschichte in Greifswald sowie Oslo und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sowohl für seinen Debütroman »Raubfischen« (2015) als auch für seinen Roman »Die Verlassenen« (2021) wurde er mehrfach ausgezeichnet, 2022 erhielt er den Klopstock-Preis für Literatur des Landes Sachsen-Anhalt. 2023 ist Jügler Stadtschreiber von Halle. Er lebt mit seiner Familie in Leipzig, wo er auch als freier Lektor arbeitet.
Olga Martynova
Olga Martynova, 1962 bei Krasnojarsk in Sibirien geboren, ist Lyrikerin, Essayistin und Romanautorin. Sie wuchs in Leningrad auf, studierte dort russische Sprache und Literatur und lebt seit 1991 in Deutschland. Für ihre Werke wurde sie unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis (2011), dem Ingeborg-Bachmann-Preis (2012, für ein Kapitel aus ihrem Roman „Mörikes Schlüsselbein“) und dem Berliner Literaturpreis (2015) ausgezeichnet. Martynova lebt in Frankfurt am Main.
Tanasgol Sabbagh
Tanasgol Sabbagh, geboren 1993 in Amol (Iran), tritt seit 2011 deutschlandweit auf Slambühnen auf. Sie machte ihren Bachelor in Orientwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politik und beschäftigt sich in ihren Texten häufig mit sozialen und gesellschaftlichen Missständen wie Sexismus und Rassismus, zu denen sie immer einen persönlichen Bezug herstellt. Die in Berlin lebende Dichterin bewegt ihre Arbeit zwischen stage poetry und page poetry in Form von Performances, Audiostücken, Videoinstallationen und musikalischen Kollaborationen. Sie ist Gründerin und Redakteurin des auditiven Literaturmagazins Stoff aus Luft, das als Podcast erscheint.
Nesrin Tanç
Nesrin Tanç, Kultur- und Literaturwissenschaftlerin und Autorin, geb. in Duisburg. Studierte in Duisburg-Essen, Amsterdam und Karlsruhe. Dissertation zur “Ordnung der Vielfalt. Ruhrgebietsliteratur anhand der Werke von Autor*innen wie Fakir Baykurt, Emine Sevgi Özdamar.” Zahlreiche Veröffentlichungen von Prosa & Hör- und Bühnenstücken & Rezensionen, 2020&22 PACT Zollverein Fellow. Autorin einer Studie zur Erinnerungskultur zum Thema der sog. Gastarbeiter*innen aus der Türkei für das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa e.V.)
Georg Manuel Zeller
Georg Manuel Zeller (*1973 in Stuttgart) studierte an der Filmschule ZeLIG in Bozen sowie an der Universität der Künste Berlin. Über viele Jahre betreute er als Tutor und Produktionsleiter die Dokumentarfilmproduktionen der Bozener Filmschule. Seit einiger Zeit baut er neue Infrastrukturen für die Filmlandschaft Südtirol auf, vertritt den Südtirol-Sitz des Filmgeräteverleihs REC und organisiert Aus- und Fortbildungsinitiativen. Außer den Tätigkeiten als Dozent und Übersetzer filmspezifischer Texte arbeitet er als Fotograf, Filmemacher und Kameramann.
Tania Martini
Redakteurin für das Politische Buch und Diskurs in der Kultur. Jurorin des Deutschen Sachbuchpreises 2020-2022 sowie der monatlichen Sachbuch-Bestenliste von ZEIT, ZDF und Deutschlandradio. Lehraufträge in Kulturwissenschaften und Philosophie. Von 2012 bis 2018 Mitglied im Vorstand der taz. Moderiert (theorie-)politische Veranstaltungen. Bevor sie zur taz kam: Studium der Gesellschaftswissenschaften, Philosophie und Psychoanalyse in Frankfurt/Main; Redakteurin und Lektorin in Wien.
Yuko Chigira
Yuko Chigira ist Autorin, Schauspielerin und Leiterin des Theaterkollektivs „Swanny“, das sie 2011 in Tokio gegründet hat. Sie ist Dramatikerin und schreibt auch Kurzgeschichten, wie „Maggie, die Katzenmörderin“, die 2018 in der deutschen Anthologie „Von Katzentötern, schwebenden Rauchern und der Suche nach Nilpferden“, herausgegeben von Elena Giannoulis, im be.bra Verlag erschienen ist. Sie lebte 2018/19 im Rahmen des Crossing Borders Programms der Robert Bosch Stiftung und des LCB in Deutschland.
Tamina Kutscher
Tamina Kutscher ist studierte Slawistin und Historikerin. Als Journalistin beschäftigt sie sich seit mehr als 20 Jahren mit Medien, Kultur und Gesellschaft in Mittel- und Osteuropa – auch als Moderatorin, Herausgeberin und Mitglied diverser Fachjurys. Sieben Jahre lang war sie Chefredakteurin der Medien- und Wissenschaftsplattform „dekoder – Russland und Belarus entschlüsseln“, die in dieser Zeit zweimal mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde (2016 und 2022). Regelmäßig arbeitet sie als Gastdozentin, u. a. an der Humboldt-Universität zu Berlin, und ist im Vorstand des internationalen Journalistennetzwerks n-ost.