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Demian Lienhard

Demian Lienhard, geboren 1987, aus Bern, hat in Klassischer Archäologie promoviert. Für sein Romandebüt »Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat« (FVA 2019) wurde er mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Lienhards Roman »Mr. Goebbels Jazz Band«, für den er u. a. Stipendien von Pro Helvetia, dem Literarischen Colloquium Berlin, der Stadt Zürich und dem Aargauer Kuratorium erhielt und Rechercheaufenthalte in Galway, London und Berlin absolvierte, erschien 2023 in der FVA und war für den Schweizer Buchpreis sowie den Kurt Marti Literaturpreis nominiert. Demian Lienhard lebt und arbeitet in Zürich.

Gültekin Emre

Gültekin Emre (*1951 in Konya/Türkei) studierte an der Universität Ankara Slawistik. Emre veröffentlichte mehrere Gedichtbände und übersetzte Werke russischer Autoren ins Türkische, u.a. Maxim Gorki und Wladimir Majakowski. Seit 1980 lebt und wirkt Emre in Berlin: Seit mehr als drei Jahrzehnten erforscht der Lehrer und Autor die Spuren der Türken in Berlin.

Katharina Hauke

Katharina Hauke ​​​​ist eine in Berlin lebende Audio- und Bildkünstlerin und Kamerafrau. Sie studierte Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Düsseldorf, wo sie mit ihrer audiovisuellen Diplomarbeit „Darwin’sche Finken suchen“ abschloss. 2016 schloss sie ihr Studium an der Universität der Künste Berlin (Erzählfilm und generative Kunst) mit ihrem Instrument „MikroKontrolleur“ ab, 2019 erhielt sie den Grad der Meisterschülerin bei Prof. Dr. phil. Alberto de Campo für sein künstlerisches Forschungsprojekt „Sirenen“.

Joshua Groß

Joshua Groß, 1989 in Grünsberg geboren, studierte Politikwissenschaft, Ökonomie und Ethik der Textkulturen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Anna Seghers-Preis 2019, dem Hölderlin Förderpreis 2021, dem Literaturpreis der A und A Kulturstiftung 2021 sowie mit einem Aufenthaltsstipendium des Literarischen Colloquium Berlin 2021. Bei Matthes & Seitz Berlin erschienen Flexen in Miami, Entkommen und Prana Extrem.

Mariel Jana Supka

Mariel Jana Supka (*1972 in Münster) studierte Schauspiel an der Berliner Schule für Schauspiel und Gesang an der Hochschule der Künste Berlin. Sie arbeitet als Schauspielerin für Theaterproduktionen u.a. unter der Regie von Matthias Rebstock und Gesine Danckwart und ist für Film- und Fersehen aktiv, zuletzt war sie in der Filmbiografie Lou Andreas-Salomé (2016) und Emmas Glück (2016) zu sehen.

Rebecca Sampson

Rebecca Sampson (*1984) studierte Fotografie an der Ostkreuzschule in Berlin. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt und waren 2019 Teil der Ausstellung „Gute Aussichten Deluxe“ in den Deichtorhallen / Haus der Photographie Hamburg. Rebecca Sampson ist die zweite Empfängerin des Florentine Riem Vis Grant. In diesem Jahr erschien Sampsons erstes Buch Apples for Sale im Kerber Verlag. Die Fotografien lebt und arbeitet in Berlin.

Max Kerkhoff

Max Kerkhoff (*1984 in Graz) lebt als freier Dokumentarfilmregisseur und Editor in Berlin. Er studierte Ethnologie, Politik, Medien- und Kommunikationswissenschaft in Berlin sowie Schnitt und Montage an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Er leitete zahlreiche internationale Workshops u.a. für die Deutsche-Welle-Akademie sowie das Myanmar Journalism Institute. Er nahm an internationalen Festivals teil und erhielt Auszeichnungen, wie z.B. den BEN Young Talents Award Linear bei der B3Biennale des bewegten Bildes 2013 für seine Arbeit als Editor oder den Diamond Award der ITB 2016.

Anja Johannsen

Anja Johannsen (* 1974) hat Germanistik und Philosophie in Berlin, Dublin, Providence, R.I. (USA) und Freiburg i.B. studiert und wurde 2007 mit einer Arbeit über W.G. Sebald, Anne Duden und Herta Müller promoviert. Sie hat für in- und ausländische Verlage übersetzt und lektoriert und zu deutsch- und englischsprachiger Gegenwartsliteratur veröffentlicht. Sie unterrichtete an den Unis in Berlin, Hamburg und Paderborn und arbeitete von 2007 bis Anfang 2010 frei und vertretungsweise für das Literaturhaus Zürich. Seit Mai 2010 ist sie Geschäftsführerin und Programmleiterin des Literarischen Zentrums in Göttingen.

Naika Foroutan

Naika Foroutan, geb. 1971, ist Sozialwissenschaftlerin und Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie leitet dort das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Transformation von Einwanderungsgesellschaften und deren Auswirkungen auf Migrations- und Integrationspolitik. Sie war Vorstandsmitglied des Rates für Migration und veröffentlicht zu Themen der Integration und zu Vorurteilen gegenüber Migrant*innen auch in überregionalen Medien. 

Lena Stolze

Lena Stolze, 1956 in Ostberlin geboren und in Wien aufgewachsen, brach sowohl das Studium der Germanistik in München, als auch ihre Schauspielausbildung am Reinhardtseminar in Wien ab. Sie debütierte 1978 mit dem Musical „Der Zauberer von Oos“ am Burgtheater in Wien. Stolze hat seitdem in Produktionen in Salzburg, München, Hamburg, Frankfurt und Berlin Theater gespielt. Außerdem hat sie in zahlreichen Filmproduktionen mitgewirkt, die ihr den Deutschen Filmpreis gleich zweimal einbrachten. Sie wurde mit etlichen nationalen wie internationalen Preisen ausgezeichnet und arbeitete mit renommierten Regisseuren zusammen. Auch in diesem Jahr kann man sie auf der Bühne und in drei Kinoproduktionen sehen. Lena Stolze lebt in Berlin.

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