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Viktor Martinowitsch
Viktor Martinowitsch (auch: Victor Martinovich), 1977 in Belarus geboren, studierte Journalistik in Minsk und lehrt heute Politikwissenschaften an der Europäischen Humanistischen Universität in Vilnius. Er schreibt regelmäßig für "ZEIT online". Martinowitsch wurde bekannt mit dem Roman "Paranoia" (2014), der in Belarus nach Erscheinen inoffiziell verboten wurde. 2012 erhielt Martinowitsch den Maksim-Bahdanowitsch-Preis. Zuletzt bei Voland & Quist erschienen: "Revolution".
Amin Maalouf
Amin Maalouf, geboren 1949 im Libanon, lebt seit 1976 als Journalist und Autor von Romanen, Essays und Opernlibrettos in Frankreich. Er bereiste über sechzig Länder und schreibt über Identität und das Verhältnis zwischen Westen und arabischer Welt. Sein Werk wurde in über fünfzig Sprachen übersetzt. 1993 erhielt er für »Le Rocher de Tanios« (1993; dt. »Der Felsen des Tanios«, 2004) den Prix Goncourt. 2011 wurde er in die Académie française gewählt. Zuletzt erschien »Le naufrage des civilisations« (2019).
Matthew Karnitschnig
Matthew Karnitschnig wurde 1972in Paradise Valley (nahe Phoenix / Arizona) geboren. Seine erste Station als Journalist absolvierte er bei der "Kinston Free Press" in North Carolina. Es folgten weitere Stationen als Reporter und Redakteur bei Bloomberg, Reuters und "Business Week", später als Chefreporter beim "Wall Street Journal" in New York. Von 2009 bis 2015 war Karnitschnig deutscher Bürochef für das "Wall Street Journal" mit Sitz in Berlin. Seit 2015 mit dem Start von Politico.eu (mit Sitz in Brüssel) ist er Chef des Deutschland-Büros von "Politico".
Javier Marías
Javier Marías Franco wurde 1951 in Madrid als Sohn des Philosophen Julián Marías Aguilera geboren. Sein Werk erscheint in 43 Übersetzungen in 52 Ländern. Als Mitglied des Internationalen Schriftsteller-Parlaments setzte er sich für Kollegen in Not ein, u.a. während der Kriege im Balkan und in Tschetschenien. 2000 gründete er den Verlag Reino de Redonda. Berühmt sind auch seine sonntäglichen Kolumnen zu Politik und Gesellschaft in »El País Semanal«. Marías lebt in Madrid.
Barbara Köhler
Barbara Köhler, geboren 1959 in Burgstädt und 2021 gestorben in Mühlheim an der Ruhr, war eine deutsche Lyrikerin, Essayistin und Übersetzerin. Vor ihrem Studium am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" von 1985 bis 1988 arbeitete sie als Altenpflegerin und Facharbeiterin für textile Flächenherstellung. Seit der Vereinigung Deutschlands war Köhler freie Autorin, schrieb für diverse Zeitungen und verfasste Essays sowie Katalogbeiträge zur bildenden Kunst.
Omri Ben Yehuda
Omri Ben Yehuda ist ein Gelehrter für vergleichende jüdische Literaturwissenschaft. Seine Arbeitsschwerpunkte sind jüdische Literaturen in deutscher und hebräischer Sprache, Mizrahi- und israelische Literatur, Holocaust-Literatur und Postcolonial Studies. Er ist ehemaliger Minerva-Postdoktorand am Institut für Deutsche Philologie der Freien Universität Berlin und war Leiter der Forschungsgruppe Gaza: Towards the Landscape of an Israeli Hetrotopia” am Van Leer Jerusalem Institute.
Afshin Javadi Torshizi
Der Dichter und Bauingenieur Afshin Javadi Torshizi, geboren 1984 in Khorassan, ist im Iran aufgewachsen und lebt nun seit Herbst 2010 in Deutschland. Nachdem einige seiner Werke bereits in verschiedenen Sammelbänden erschienen waren, veröffentlichte Afshin Javadi Torshizi im Jahr 2013 schließlich mit „Die Zeit wird älter“ seinen ersten eigenen Gedichtband. Seinen zweiten Gedichtband mit dem Titel „Stockende Uhr, Stockende Zeit“ publizierte er im Jahr 2018.
Lars Skinnebach
Lars Skinnebach, geb. 1973, ist dänischer Lyriker. Zu seinen Lyrikbänden zählen Det mindste paradis (Gyldendal, 2000), Din misbruger (Gyldendal, 2006) und TEOTWAKI (Gyldendal, 2018). In deutschsprachiger Übersetzung sind seine Gedichte in der folgenden Anthologie vertreten: Peter Urban-Halle und Henning Vangsgaard (Hrsg.): Licht überm Land. Dänische Lyrik vom Mittelalter bis heute (München: Hanser, 2020).
Mette Moestrup
Die Dichterin Mette Moestrup wurde 1969 in Aarhus geboren. Zu ihren Gedichtbänden zählen Tatoveringer (1998), Golden Delicious (2002), Kingsize (2006) und Dø løgn dø (2013). In deutschsprachiger Übersetzung erschien Stirb, Lüge, stirb, übers. v. Alexander Sitzmann (Berlin: kookbooks, 2017), außerdem sind ihre Gedichte in der folgenden Anthologie vertreten: Peter Urban-Halle und Henning Vangsgaard (Hrsg.): Licht überm Land. Dänische Lyrik vom Mittelalter bis heute (München: Hanser, 2020).
Adi Hirschal
Adi Hirschal, geb. 1948 in Innsbruck. Nach einer Ausbildung zum Sängerknaben sammelte er erste Erfahrungen als Schauspieler in Berlin. Abschluss des Wiener Reinhardt-Seminars 1974 mit Diplom und Studium der Theaterwissenschaften. Zahlreiche Engagements in Deutschland und Österreich, daneben Fernsehserien und -filme: u. a. Kaisermühlen-Blues, Kommissar Rex und Der Bockerer. Seit 2004 Künstlerischer Leiter des von ihm begründeten Wiener Lustspielhauses. Seit 2011 Intendant des Laxenburger Kultursommers. „Da stimmt was nicht“ (Seifert, 2021) ist sein erstes Buch.