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Ihre Suche nach "Sprache" ergab 426 Treffer.
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Kerstin Preiwuß
Kerstin Preiwuß, geboren 1980 in Lübz (Mecklenburg), lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Leipzig. 2006 debütierte sie mit dem Gedichtband »Nachricht von neuen Sternen«. 2008 erhielt sie das Hermann-Lenz-Stipendium. 2012 erschien ihr zweiter Gedichtband »Rede«, der von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in die Liste der Lyrikempfehlungen des Jahres aufgenommen wurde. Zuletzt erhielt sie den Mondseer Lyrikpreis und im September 2018 den Eichendorff-Literaturpreis. Im Berlin Verlag erschienen ihr vielbeachtetes Romandebüt »Restwärme« (2014), der Lyrikband »Gespür für Licht« (2016) sowie ihren zweiter Roman »Nach Onkalo« (2017), der für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde. Kerstin Preiwuß ist Mitglied des P.E.N..
Helena Janeczek
Helena Janeczek wurde 1964 in München geboren. Nach dem Abitur ging sie 1983 zum Studium nach Italien und nahm die italienische Staatsbürgerschaft an. 1989 erschien ihre erste Gedichtsammlung »Ins Freie«, danach wählte sie das Italienische als Literatursprache. Für ihren Roman »Lezioni di tenebra« (1997; dt. »Lektionen des Verborgenen«, 1999) erhielt sie den Premio Bagutta Opera Prima. In ihrem dritten Roman »La ragazza con la Leica« (2017; dt. »Das Mädchen mit der Leica«, 2020) rekonstruiert Janeczek die Geschichte der jüdischen Kriegsfotografin Gerda Taro. Janeczek schreibt für die Literaturzeitschrift »Nuovi Argomenti« und kuratiert das Literaturfestival SI Scrittrici Insieme in Gallarate, wo sie auch lebt.
Simone Pika
Simone Pika leitet die Forschungsgruppe Vergleichende Kognitionsbiologie am Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück. Ihre Forschung widmet sich der Frage wie Sprache und Intelligenz entstanden sind und sich entwickeln. Simone Pika verwendet Methoden der Ethologie, der Vergleichenden Psychologie und der Kognitionswissenschaften und erforscht unterschiedliche Modellsysteme wie z.B. Primaten und Rabenvögel. Sie hat über das Lernen, Formen, die Referenz und zugrundeliegende kognitive Mechanismen von Gesten, den Einfluss von Erfahrung und sozialen Mustern auf Gestenproduktion, art-spezifische Kommunikationsstile, und Interaktionsmuster publiziert. 2010 wurde Simone Pika mit dem Sofja-Kovalevskaja Preis der Alexander von Humboldtstiftung ausgezeichnet und im Jahre 2017 mit einem ERC-Consolidator Grant der Europäischen Union.
Elif Shafak
Elif Shafak wurde 1971 als Tochter türkischer Eltern in Straßburg geboren. Sie studierte Soziologie und Kommunikationswissenschaften an der Middle East Technical University in Ankara und erwarb einen Magister am Fachbereich für Frauen- und Genderstudien und einen Doktortitel an der Fakultät für Politikwissenschaft.
Elif Shafaks Bücher, darunter zehn Romane, wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Sie lehrt und forscht an der Abteilung für Nahost-Studien der University of Arizona in Tucson und der Kingston University in London. Shafak gehört zu den fünfzig Gründungsmitgliedern des paneuropäischen Think-Tank European Council on Foreign Relations. Sie lebt in Istanbul und London.
Dmitri Dragilew
Dmitri Dragilew ist Autor und 1971 in Riga geboren. Er gehörte zur russischen Sektion der jungen Autoren beim Lettischen Schriftstellerverband, arbeitete für die russische Redaktion des Staatlichen Rundfunks und leitete Jazz-Bands. Er studierte an den Universitäten in Riga und Jena sowie an der Musikhochschule in Weimar, war Redakteur u.a. für die internationale literarisch-kulturologische Schriftenreihe VIA REGIA und Gastdozent der Europa-Universität Viadrina. Zudem konzipierte und moderierte er mehrere Lesereihen, das erste Thüringer Radiomagazin in russischer Sprache, das Eddie-Rosner-Jazzfestival (Berlin) und war Mitinitiator der Autorengruppe SAPAD NAPERJOD (KdW – Kehrseite des Westens).
Hans Carl Artmann
Hans Carl Artmann wurde am 12. Juni 1921 in Wien geboren. Nach mehrfacher Desertion gelang es ihm 1944, sich in Wie zu verstecken. Dort publizierte er ab 1947 erste Texte und war ab 1952 Teil der „Wiener Gruppe“. In Lyrik und Prosa verarbeit H. C. Artmann eine Vielzahl von historischen Sprachschichten und Stillagen, vom Barock über den Wiener Dialekt bis zu den Techniken der Avantgarden des frühen 20. Jahrhunderts. Sein höchst einflussreiches literarisches Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter 1997 mit dem Georg-Büchner-Preis. H. C. Artmann starb am 4. Dezember 2000 in Wien.
Ines Geipel
Ines Geipel, geboren 1960, ist Schriftstellerin und Professorin für Verssprache an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Die ehemalige Weltklasse-Sprinterin floh 1989 nach ihrem Germanistik-Studium aus Jena nach Westdeutschland und studierte in Darmstadt Philosophie und Soziologie.
2000 war sie Nebenklägerin im Prozess gegen die Drahtzieher des DDR-Zwangsdopings. Ihr Buch »Verlorene Spiele« (2001) hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Bundesregierung einen Entschädigungs-Fonds für DDR-Dopinggeschädigte einrichtete. 2005 gab Ines Geipel ihren Staffelweltrekord zurück, weil er unter unfreiwilliger Einbindung ins DDR-Zwangsdoping zustande gekommen war.
Ines Geipel hat neben Doping auch vielfach zu anderen gesellschaftlichen Themen wie Amok, der Geschichte des Ostens und auch zu Nachwendethemen publiziert.
Robert Gernhardt
Robert Gernhardt wurde 1937 in Reval, heute Tallinn/Estland, geboren und studierte Malerei und Germanistik in Stuttgart und Berlin. Im Jahre 1964 zog er nach Frankfurt a.M. und wurde Teil der Redaktion der Satirezeitschrift "Pardon". Seit 1966 arbeitete er als freier Lyriker, Schriftsteller, Maler, Zeichner, Theoretiker und Kritiker. 1979 war er Mitbegründer der Satirezeitschrift "Titanic", die das Publikationsorgan der Neuen Frankfurter Schule, die er auch mitbegründete, wurde. Gernhardt gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Dichter deutscher Sprache. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und starb am 30. Juni 2006 in Frankfurt a.M.
Novuyo Rosa Tshuma
Novuyo Rosa Tshuma wurde in Simbabwe geboren und hat in Südafrika und den USA gelebt. Von LARB, LA Rieview of Books, wird Novuyo Tshuma als prägende Stimme ihrer Generation bezeichnet. 2018 erschien ihr Roman "House of Stone" (Atlantic Books 2018, W. W. Norton 2019), für den sie auf die Longlist des 2019 Swansea University International Dylan Thomas Prize kam. Ihre Kurzgeschichtensammlung "Shadows" wurde 2014 mit dem südafrikanischen Herman Charles Bosman Prize für das beste literarische Werk in englischer Sprache ausgezeichnet. Ihre Texte sind Teil von zahlreichen Anthologien, zuletzt erschien "The Displaced: Refugee Writers on Refugee Lives", herausgegeben von Viet Thanh Nguyen.
Marina Agathangelidou
Marina Agathangelidou, geboren 1984 in Athen, lebt seit 2010 in Berlin. Sie studierte Theaterwissenschaft und literarisches Übersetzen in Athen und schloss ihr Studium mit einer Promotion am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin ab. Sie arbeitet als freie Übersetzerin und übersetzt aus dem Deutschen und ins Deutsche. Sie übersetzte u. a. Werke von Terézia Mora und Gerhard Falkner ins Griechische. Agathangelidou veröffentlicht Gedichte, Essays, Literaturrezensionen und Theaterkritiken in griechischer und deutscher Sprache. Sie ist Mitglied der Deutsch-Griechischen Jury (2019-2020) beim Online-Literaturportal und Übersetzungsförderungsprogramm Litrix.de / German Literature Online des Goethe-Instituts.