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Lena Stolze

Lena Stolze, 1956 in Ostberlin geboren und in Wien aufgewachsen, brach sowohl das Studium der Germanistik in München, als auch ihre Schauspielausbildung am Reinhardtseminar in Wien ab. Sie debütierte 1978 mit dem Musical „Der Zauberer von Oos“ am Burgtheater in Wien. Stolze hat seitdem in Produktionen in Salzburg, München, Hamburg, Frankfurt und Berlin Theater gespielt. Außerdem hat sie in zahlreichen Filmproduktionen mitgewirkt, die ihr den Deutschen Filmpreis gleich zweimal einbrachten. Sie wurde mit etlichen nationalen wie internationalen Preisen ausgezeichnet und arbeitete mit renommierten Regisseuren zusammen. Auch in diesem Jahr kann man sie auf der Bühne und in drei Kinoproduktionen sehen. Lena Stolze lebt in Berlin.

Anja Johannsen

Anja Johannsen (* 1974) hat Germanistik und Philosophie in Berlin, Dublin, Providence, R.I. (USA) und Freiburg i.B. studiert und wurde 2007 mit einer Arbeit über W.G. Sebald, Anne Duden und Herta Müller promoviert. Sie hat für in- und ausländische Verlage übersetzt und lektoriert und zu deutsch- und englischsprachiger Gegenwartsliteratur veröffentlicht. Sie unterrichtete an den Unis in Berlin, Hamburg und Paderborn und arbeitete von 2007 bis Anfang 2010 frei und vertretungsweise für das Literaturhaus Zürich. Seit Mai 2010 ist sie Geschäftsführerin und Programmleiterin des Literarischen Zentrums in Göttingen.

Deniz Utlu

Deniz Utlu, 1983 in Hannover geboren, studierte Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. 2006 nahm er an der Autorenwerkstatt des LCB teil. Sein erster Roman „Die Ungehaltenen“ erschien 2014 im Graf Verlag. Von 2003 bis 2014 gab er das Kultur- und Gesellschaftsmagazin „freitext“ heraus. Deniz Utlu lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Im Maxim Gorki Theater veranstaltet er die Literaturreihe „Prosa der Verhältnisse“. Für Dichterlesen.net kuratierte er 2016 gemeinsam mit Marica Bodrožić den Hörraum „Unterhaltungen deutscher Eingewanderten“.

Naika Foroutan

Naika Foroutan, geb. 1971, ist Sozialwissenschaftlerin und Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie leitet dort das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Transformation von Einwanderungsgesellschaften und deren Auswirkungen auf Migrations- und Integrationspolitik. Sie war Vorstandsmitglied des Rates für Migration und veröffentlicht zu Themen der Integration und zu Vorurteilen gegenüber Migrant*innen auch in überregionalen Medien. 

Denis Abrahams

Denis Abrahams absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, welches er im Jahr 2000 abschloss. Er spielte zahlreiche Rollen an Stadt- und Staatstheatern in Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Stuttgart und Koblenz. Seit 2004 lebte und arbeitete Denis Abrahams als freier Sprecher und Vorleser in Berlin. Neben seinen Lesungen und Hörspielrollen führte er inzwischen auch die Dialogregie in mehreren Kinderhörspielen. Er starb im Januar 2020 in Berlin.

Norbert Gstrein

Norbert Gstrein wurde 1961 in Mils / Tirol geboren und lebt derzeit als freier Schriststeller in Hamburg. 1988 war er Gast des Literarischen Colloquiums Berlin, ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Berliner Literaturpreis, mit dem Alfred-Döblin-Preis, dem Uwe-Johnson-Preis, dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Österreichischen Buchpreis 2019 und dem Düsseldorfer Literaturpreis.

Susanne Scharnowski

Susanne Scharnowksi, geboren 1960 in Berlin, hat nach dem Studium der Germanistik und Anglistik als DAAD-Lektorin an Universitäten in England, Taiwan und Australien Deutsche Sprache, Kultur und Literatur unterrichtet. Seit 2003 lehrt sie an der FU Berlin. Ihre Forschung beschäftigt sich u. a. mit der Darstellung von Natur und Landschaft in Literatur und Film. Ihre Studie über die Kulturgeschichte der Heimat erscheint im Frühjahr 2019 bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft.

László Krasznahorkai

László Krasznahorkai wurde 1954 im ungarischen Gyula geboren. Er studierte Jura in Szeged, später Hungaristik in Budapest. Mit »Sátántangó« (1985; dt. »Satanstango«, 1990) legte er seinen Debütroman vor, der – nach seinem Drehbuch – 1994 von Béla Tarr verfilmt wurde. Krasznahorkai wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, u. a. dem Tibor-Déry-Preis, dem Bestenliste-Preis des SWR, dem Kossuth- und dem Sándor-Márai-Preis, dem »Brücke Berlin«- und dem Spycher-Preis sowie mit dem Man Booker International Prize 2015. Der Autor lebt in Berlin.

Maike Albath

Maike Albath, 1966 geboren, schreibt Kritiken und Reportagen für mehrere Zeitungen (von "NZZ" bis "Frankfurter Rundschau") und erhielt 2002 den Alfred-Kerr-Preis. Sie ist Moderatorin verschiedener Rundfunkanstalten (Deutschlandradio Berlin, Sender Freies Berlin, Deutschlandfunk) sowie Autorin von Radiofeatures (beispielsweise über Dante). Seit 2002 moderiert sie das Studio LCB. Daneben veröffentlichte sie Sachbücher zur italienischen Literaturgeschichte.

Regina Gisbertz

Regina Gisbertz, geboren in Düsseldorf ist Theater-,Film und Fernsehschauspielerin. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung in Köln und stand seit ihrem Anfängerengagement in Oberhausen auf zahlreichen Bühnen u. a. in Köln, Berlin, Oberhausen, Frankfurt am Main, Dortmund, Aachen, etc. Hier erhielt sie 2007 den Kurt Sieder-Preis der Stadt Aachen. Für Film und Fernsehen steht sie regelmäßig vor der Kamera und lebt seit 2010 als freischaffende Schauspielerin und Sprecherin in Berlin.

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