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Ben Lerner

Ben Lerner, geboren 1979 in Topeka, Kansas, studierte Literatur an der Brown University in Providence, Rhode Island. Er hat drei Gedichtbände veröffentlicht, gründete die einflussreiche Literaturzeitschrift NO: A Journal of the Arts und war der jüngste Finalist für einen National Book Award auf dem Gebiet der Lyrik. 2017 wählte Granta ihn unter die "21 besten US-Schriftsteller des Jahrzehnts". Er lebt in Brooklyn/ NY und unterrichtet am Schreibseminar des Brooklyn College.

Michael Fehr

Michael Fehr, geboren 1982 und aufgewachsen in Bern, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und an der Hochschule der Künste Bern. Fehr ist Mitgründer von »Babelsprech«, einem Projekt zur internationalen Förderung junger Poesie, das er bis 2015 auch leitete. Seit 2013 ist er außerdem Juror des Literaturwettbewerbs Treibhaus. 2015 bis 2016 gehörte er dem Hausautorenkollektiv des Luzerner Theaters an. Er wurde mit zahlreichen Schweizer Literaturpreisen geehrt und war Stipendiat der Villa Aurora in den USA (2016), des Sangam House in Indien (2017) und der Landis & Gyr Stiftung in London (2018/2019). Der Autor lebt in Bern.

Rosmarie Waldrop

Rosmarie Waldrop, 1935 in Kitzingen am Main geboren, wanderte 1958 nach Amerika aus, wo sie bisher über 40 Gedicht- und Prosa- Bücher veröffentlichte. Mit ihrem Mann, dem Dichter Keith Waldrop, begründete und leitet sie einen der bedeutendsten Verlage für zeitgenössische Dichtung in den USA: Burning Deck. Ein Schlüssel zur Sprache Amerikas ist nach Reproduktion von Profilen (Aufbau Verlag) ihr zweites Buch in Deutschland.

Peter Stummer

Peter Stummer, geb. 1942 in Jauernig in Mährisch Schlesien, studierte Anglistik, Romanistik und Philosophie und promovierte 1969 mit einer Dissertation über die Metaphorik im Romanwerk von Thomas Hardy; 1974-2005 lehrte er am Institut für Anglistik der LMU mit einem Schwerpunkt Postkoloniale Literatur und begründete 1987 den Aufbaustudiengang ‚Englisch Sprachige Länder’ (ESL), der bis zu seiner Pensionierung 2005 bestand. Zwei Ausstellungen mit Stummers Porträtphotographien postkolonialer Autoren wurden in Konstanz (1996) und Tübingen (1999) gezeigt.

Frank Klötgen

Frank Klötgen wurde 1968 in Essen geboren und lebt als Slampoet und Netzliterat in München. Er ist Verfasser von über 3.000 Gedichten und Songtexten und hat acht Bücher sowie zwölf Alben mit seiner Band Marilyn's Army veröffentlicht. 1998 wurde er von der ZEIT mit dem Pegasus-Preis für Internet-Literatur ausgezeichnet. Er stand bei knapp 2.500 Auftritten in 28 Ländern auf Slambühnen. Mitglied mehrerer Lesebühnen sowie des Ensembles der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Webauftritt: www.klötgen.de.

Sieglinde Geisel

Sieglinde Geisel wurde 1965 in Rüti/ZH in der Schweiz geboren. Sie studierte Germanistik und Theologie in Zürich und Berlin. Als Kulturkorrespondentin der NZZ war sie von 1994 bis 1998 in New York tätig. Anschließend arbeitete sie als Kulturjournalistin unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung, NZZ am Sonntag und Deutschlandradio Kultur. Im März 2016 hat Sieglinde Geisel tell gegründet, ein Online-Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft.

Nuruddin Farah

Nuruddin Farah, geboren 1945 in Baidoa (Somalia), studierte Philosophie, Literaturwissenschaften, Soziologie und Theaterwissenschaften in Chandigarh (Indien), London und Colchester (Großbritannien). Nachdem 1976 sein Roman "A Naked Needle" erschienen war (dt. 1984 als "Wie eine nackte Nadel"), wurde er in seinem Heimatland Somalia mit Gefängnishaft bedroht, die folgenden zwanzig Jahre lebte er im Exil. Für sein Werk wurde er mit zahlreichen internationalen Literaturpreisen ausgezeichnet.

Sasha Dugdale

Sasha Dugdale, 1974 in Sussex / UK geboren, ist Lyrikerin, Dramatikerin und Übersetzerin. Von 1995 bis 2000 arbeitete sie für das British Council in Russland. 2003 erschien ihr Lyrikband "Notebook", es folgten "The Estate" (2007) und "Red House" (2011). 2017 erhielt sie für den Lyrikband "Joy" den Poetry Book Society Winter Choice Award. Zudem hat sie Anton Tschechows "Kirschgarten" ins Englische übertragen ("The Cherry Orchard").

Mustafa Stitou

Mustafa Stitou, 1974 in Marokko geboren und in Lelystad aufgewachsen, ist Lyriker. Sein Debüt trägt den Titel „Mijn vormen“. Es wurde für den C.-Buddingh-Preis, die bedeutendste Ehrung für lyrische Debüts in den Niederlanden, nominiert. Weitere Gedichtbände sind u. a. „Mijn gedichten“ (1998), „Varkensroze ansichten“ (2004) und „Tempel“ (2013). 2009 bis 2010 war er Stadtteildichter in Amsterdam.  

Will Firth

Will Firth, 1965 in Newcastle/Australien geboren, ist literarischer Übersetzer mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Prosa aus dem serbokroatischen Sprachraum sowie Mazedonien. Er studierte Deutsch und Russisch (mit Nebenfach Serbokroatisch) an der Australian National University in Canberra sowie Südslawistik an der Universität Zagreb und am Puschkin-Institut in Moskau. Seit 1990 lebt er in Deutschland und arbeitet als freiberuflicher Übersetzer literarischer und geisteswissenschaftlicher Texte. Er übersetzt aus dem Russischen, Mazedonischen und allen Varianten des Serbokroatischen ins Englische, gelegentlich auch ins Deutsche. 2005-07 war er für das UNO-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien tätig.

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