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Regina Gisbertz

Regina Gisbertz, geboren in Düsseldorf ist Theater-,Film und Fernsehschauspielerin. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung in Köln und stand seit ihrem Anfängerengagement in Oberhausen auf zahlreichen Bühnen u. a. in Köln, Berlin, Oberhausen, Frankfurt am Main, Dortmund, Aachen, etc. Hier erhielt sie 2007 den Kurt Sieder-Preis der Stadt Aachen. Für Film und Fernsehen steht sie regelmäßig vor der Kamera und lebt seit 2010 als freischaffende Schauspielerin und Sprecherin in Berlin.

Thomas Oberender

Thomas Oberender, geboren 1966 in Jena, ist Autor und Dramaturg. 1999 promovierte er an der HU Berlin. Er war von 2000 bis 2005 leitender Dramaturg und Mitglied der künstlerischen Direktion am Schauspielhaus Bochum, 2005/06 Chefdramaturg und Co-Direktor am Schauspielhaus Zürich und von 2006 bis 2011 Schauspieldirektor bei den Salzburger Festspielen. Seit 2012 ist er Intendant der Berliner Festspiele. Er schreibt und übersetzt Theaterstücke, Essays, Kritiken und veröffentlichte mehrere Bücher.

Günter de Bruyn

Günter de Bruyn, geboren 1926 in Berlin und gestorben 2020 in Bad Saarow, war ein deutscher Schriftsteller und gehörte zu den bedeutendsten Autoren der DDR. Nach dem Krieg absolvierte er eine Ausbildung zum Bibliothekar am Zentralinstitut für Bibliothekswesen in Ost-Berlin und wurde anschließend dessen wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seit 1961 war de Bruyn freier Schriftsteller. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Heinrich-Mann-Preis, dem Thomas- Mann-Preis, dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Künste, dem Jean-Paul-Preis und dem Deutschen Nationalpreis. 

Katrin Janka

Kathrin Janka, geboren 1969 in Freiburg/Breisgau, studierte Slawistik, Osteuropäische Geschichte, Germanistik und Allgemeine Vergleichende Literaturwissenschaften an der FU Berlin, an der Karlsuniversität Prag und in Potsdam. Als freie Übersetzerin, Lektorin und Literaturvermittlerin lebt sie in Berlin und Lüdersdorf (Brandenburg). Sie übersetzt schöne und wissenschaftliche Literatur (Prosa, Drama, Poesie), Filme (inkl. Untertitelung) und Erinnerungstexte von Zeitzeugen (vorwiegend) aus dem Tschechischen.

Abdulkadir Musa

Abdulkadir Musa ist Dichter, Übersetzer, Sozialarbeiter und Kulturberater. Er studierte Französisch und Literatur an der Universität in Aleppo und Soziale Arbeit an der ASH Berlin. Sein Gedichtband "Deine Flügel haben mich das Fliegen gelehrt" (2007) wurde in kurdischer Sprache veröffentlicht und ist in viele Sprachen übersetzt worden. 2017 erschien seine kurdisch-englische Gedicht-Anthologie "Kurdish Voices from Rojava" in Zusammenarbeit mit Katarzyna Sala. 2018 erhielt er das Stipendium für Autor*innen nicht-deutscher Literatur der Senatsverwaltung für Kultur und Europa in Berlin.

Thế Dṻng

Thế Dṻng, 1954 in Tuyen Quang, Vietnam, geboren, veröffentlichte 1974 als Soldat während des Vietnam-Krieges seine ersten lyrischen Arbeiten. Er studierte Vietnamistik und Literaturwissenschaften in Hanoi. Er arbeitete u.a. als Lehrer, Essayist, Redakteur. 1989 siedelte er nach Berlin über. 2010 gründete er in Berlin den zweisprachigen vietnamesischen Exilverlag Edition Vipen, in dem auch die meisten seiner Gedichtbände, Theatertexte und Romane auf Deutsch erscheinen.

Ernest Wichner

Ernest Wichner, geboren 1952 in Zabrani (Rumänien), studierte Germanistik und Rumänistik in Timisoara. Ab 1975 setzte er sein Studium an der FU Berlin fort. Wichner veröffentlichte mehrere Gedichtbände und übersetzte u.a. Werke von Mircea Cartarescu, Norman Manea, M. Blecher und Varujan Vosganian ins Deutsche. Von 2003 bis 2017 leitete er das Literaturhaus Berlin.

Philipp Felsch

Philipp Felsch, 1972 in Göttingen geboren, ist Historiker und Kulturwissenschaftler. Er studierte Geschichte und Philosophie in Freiburg, Köln, Bologna und Berlin und promovierte 2006 an der Universität Zürich. Von 2011-2017 war er Juniorprofessor für Geschichte der Humanwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2018 hat er dort die Professur für Kulturgeschichte inne. 2015 erschien sein Buch Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte 1960–1990.

Rolf Haufs

Rolf Haufs wurde 1935 in Düsseldorf geboren und absolvierte eine Ausbildung als Industriekaufmann. Von 1972 bis 1999 war er Redakteur der Sektion Literatur beim Sender Freies Berlin, von 1997 bis 2009 stellvertretender Direktor der Sektion Literatur der Akademie der Künste. Für sein Lyrik- und Prosawerk erhielt er u.a. den Leonce-und-Lena-Preis und den Friedrich-Hölderlin-Preis. Er starb 2013 in Berlin. 

Philipp Khabo Koepsell

Philipp Khabo Koepsell, geboren 1980 in Marburg, studierte Afrikawissenschaften und Englisch an der Humboldt-Universität und lebt heute als Performer, Dramaturg und Herausgeber in Berlin. Themenschwerpunkte seiner künstlerischen Arbeit sind Afrofuturismus, Identität und der Umgang mit Rassismus und Rassismuserfahrungen in Deutschland. Als Dramaturg arbeitet Khabo Koepsell unter anderem für das Berliner Theater Ballhaus Naunynstraße. Sein erstes Buch „Die Akte James Knopf“ veröffentlichte er 2010. 2015 kuratierte er das Netzwerktreffen Erste Indaba Schwarzer Kulturschaffender.

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