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Sigrid Brinkmann

Sigrid Brinkmann studierte Romanistik in Montpellier, Paris und Berlin. Sie übersetzte Prosa aus dem Französischen und arbeitet seit 1987 als freie Autorin für verschiedene ARD-Rundfunkanstalten. Von 1994 bis 2008 war sie Moderatorin bei NDR Kultur. Sie produzierte zahlreiche Reportagen aus Israel sowie Porträts israelischer und französischsprachiger Autoren und moderiert seit 2005 die Sendung „Fazit“ im Programm von DeutschlandRadio Kultur.

Lê Minh Hà

Lê Minh Hà, in Hanoi (Vietnam) geboren, studierte Literaturwissenschaft. Danach arbeitete sie als Lehrerin, bevor sie nach Deutschland kam. Zurzeit lebt sie in Berlin. Lê Minh Hà hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Essays in Vietnam publiziert, darunter “Der verwitwete Mond” (1998), “Der sehr grüne Wind” (1999), “Der Wind aus der gesichtslosen Zeit” (2005), “Alte neugeschriebene Legenden” (2015), “Hey, wir waren sehr schön” (2015), “Märchen für den neuen Tag” (2018) und “Wer lief noch da, auf uralte Senken” (2018).

Dagmar Yu-Dembski

Dagmar Yu-Dembski, in Berlin als Tochter einer deutsch-chinesischen Ehe geboren, studierte Publizistik, Kunstgeschichte und Chinastudien an der Freien Universität Berlin. Ihre Schwerpunkte in Lehre, Forschung und Journalismus umfassen deutsch-chinesische Beziehungen und chinesische Kulturgeschichte. Sie war ab 1990 Herausgeberin und Chefredakteurin der Vierteljahreszeitschrift „das neue China“ und hat zahlreiche Texte zum Thema der chinesischen Communitys in Deutschland veröffentlicht. Seit 2006 ist sie als Geschäftsführerin des Konfuzius-Instituts an der FU Berlin für den Kulturbereich verantwortlich.

Will Firth

Will Firth, 1965 in Newcastle/Australien geboren, ist literarischer Übersetzer mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Prosa aus dem serbokroatischen Sprachraum sowie Mazedonien. Er studierte Deutsch und Russisch (mit Nebenfach Serbokroatisch) an der Australian National University in Canberra sowie Südslawistik an der Universität Zagreb und am Puschkin-Institut in Moskau. Seit 1990 lebt er in Deutschland und arbeitet als freiberuflicher Übersetzer literarischer und geisteswissenschaftlicher Texte. Er übersetzt aus dem Russischen, Mazedonischen und allen Varianten des Serbokroatischen ins Englische, gelegentlich auch ins Deutsche. 2005-07 war er für das UNO-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien tätig.

Herta Müller

Herta Müller, 1953 in Nitzkydorf geboren, wuchs im rumänischen Banat auf und lebt als Autorin in Berlin. Die Schriftstellerin hat die totalitären Bedingungen der Ceausescu-Diktatur zu einem zentralen Thema ihres literarischen Werkes gemacht, das u.a. Prosa, Lyrik, Collagen und Essays umfasst. 1988 emigrierte Herta Müller in die Bundesrepublik Deutschland, debütierte mit "Niederungen" und erhielt seitdem zahlreiche Auszeichnungen. 2009 wurde ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen.

Géraldine Schwarz

Géraldine Schwarz, geb. 1974 in Straßburg, ist eine deutsch-französische Journalistin und Dokumentarfilmerin. Die langjährige Deutschland-Korrespondentin 
der Agence France Presse (afp) publiziert heute in verschiedenen internationalen Medien. Seit mehreren Jahren recherchiert sie für ein größeres Projekt in den Archiven des Bundesnachrichtendienstes. Sie lebt in Berlin. Die Gedächtnislosen erschien im Herbst 2017 in Frankreich und wird derzeit in sieben Sprachen übersetzt.

Ernest Mandel

Ernest Mandel wurde am 5. April 1923 in Frankfurt a. M. geboren. Er engagierte sich früh in der Arbeiterbewegung in Belgien, in das er Kind mit seinen Eltern gezogen war. Nach dem Besatzung Belgiens durch Deutschland 1940 wa er Mitglied der Résistance, nach dem Zweiten Weltkrieg ein führendes Mitgleid der trozkistischen Vierten Internationale. Er arbeitete als Dozent und später Professor an der Universität Brüssel. Zahlreiche Läner, darunter die BRD, belegten ihn mit einem Einreiseverbot. Er starb 1995 in Brüssel.

Paul Nolte

Paul Nolte, geboren 1963, ist Professor für Neuere Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte in ihren internationalen Verflechtungen an der Freien Universität Berlin. Er forscht unter anderem zur Geschichte und Theorie der Demokratie vom 18. bis zum 21. Jahrhundert, zur Geschichte der Bundesrepublik Deutschland sowie zur Transatlantischen Geschichte. Er ist Herausgeber von „Geschichte und Gesellschaft. Zeitschrift für Historische Sozialwissenschaft“ sowie der Buchreihe „Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft“. 2018 erschien „Lebens Werk. Thomas Nipperdeys ‚Deutsche Geschichte‘ – Biographie eines Buches“ im C.H. Beck Verlag.

Stela M. Katic

Stela M. Katic wurde in Dubrovnik, Kroatien geboren und studierte Schauspiel am Brucknerkonservatorium in Linz, Österreich.
Seit 1999 ist sie auf Stuttgarter Bühnen in zahlreichen Inszenierungen zu sehen. Künstlerische Heimaten waren das Theaterhaus Stuttgart, die Württembergische Landesbühne Esslingen und das Literaturhaus Stuttgart. Sie arbeitet als Sprecherin beim SWR.
2007 begann die regelmäßige Zusammenarbeit mit der Künstlerin Nana Hülsewig und dem Performance Kollektiv NANA & FRIENDS, heute NAF. 2010 kam die Beschäftigung mit dem Viewpoint Training, einer intensiven Körper- und Improvisationsmethode dazu, die sie seitdem in Workshops unterrichtet. 

Francesca Melandri

Francesca Melandri, geboren in Rom, hat sich in Italien zunächst als Autorin von Drehbüchern wichtiger Kino- und Fernsehfilme einen Namen gemacht (u. a. »Prinzessin Fantaghirò«). Mit ihrem ersten Roman »Eva schläft« wurde sie auch einem breiten deutschsprachigen Lesepublikum bekannt. Ihr zweiter Roman »Über Meereshöhe« wurde von der italienischen Kritik als Meisterwerk gefeiert. Ihr drittes Buch »Alle, außer mir« wurde für den Premio Strega nominiert.

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