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Stefan Zweifel
Stefan Zweifel wurde 1967 in Zürich, Schweiz, geboren. Nach einem Studium der Philosophie, Komparatistik und Ägyptologie an der dortigen Universität schrieb er seine Doktorarbeit über Donatien Alphonse François de Sade, Georg Wilhelm Friedrich Hegel und den französischen Arzt und Philosophen Julien Offray de La Mettrie. Texte von ihm über Theater, Musik, Literatur und Tanz erscheinen u.a. in der »Neuen Zürcher Zeitung«, der »Weltwoche« und in der Zeitschrift »Literaturen«. Von 2007 bis Mai 2014 war Zweifel Teilnehmer der Sendung »Literaturclub« im Schweizer Fernsehen, die auch auf 3sat ausgestrahlt wurde. 2012 übernahm er schließlich die Moderation der Sendung von der Journalistin Iris Radisch. Als Übersetzer brachte Zweifel u.a. Jean-Jacques Rousseaus »Träumereien eines einsam Schweifenden« (2012) sowie Raymond Roussels Werk »Locus Solus« (2012) und »Moravagine: Monsterroman« von Blaise Cendrars (2014) aus dem Französischen ins Deutsche. 2009 erhielt er den Berliner Preis für Literaturkritik, 2011 den Zuger Übersetzerpreis. Der Autor lebt in Zürich.
Brygida Helbig
Brygida Helbig (dt. Univ.-Prof. Dr. Brigitta Helbig-Mischewski), geboren am 12. November 1963 in Szczecin (Stettin), ist eine deutsch-polnische Schriftstellerin, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und Übersetzerin. 1983 zog sie nach Deutschland. Von 1994 bis 2015 war sie Mitarbeiterin und Privatdozentin der Humboldt-Universität zu Berlin. Zur Zeit ist sie Professorin am Deutsch-Polnischen Forschungsinstitut am Collegium Polonicum in Słubice. Helbig ist Autorin der Monographie über Maria Komornicka „Ein Mantel aus Sternenstaub“ (2005). Ihr Roman „Niebko“ („Himmelchen“) kam 2014 ins Finale des NIKE-Preises, ihr Prosaband „Enerdowce i inne ludzie” („Ossis und andere Leute“) wurde für die Literaturpreise NIKE und GRYFIA nominiert.
Aurélie Maurin
Aurélie Maurin lebt seit 2000 in Berlin als Veranstalterin, Kuratorin und Moderatorin (u.a. für das Haus der Kulturen der Welt, Haus für Poesie, Literarisches Colloquium Berlin). Sie ist Mitherausgeberin der Buchreihe VERSschmuggel im Verlag das Wunderhorn und der Literaturzeitschrift la mer gelée im Verlag Nouvel Attila. Sie ist Literaturübersetzerin (u.a. von Thomas Brasch, Christian Prigent). 2016 war sie stellvertretende Vorsitzende des NFLB (Netzwerk freie Literaturszene Berlin) und Sprecherin für Literatur bei der Koalition der Freien Szene. Sie ist als Jurorin des Berliner Senats für die City Tax-Kulturmittel tätig. Seit 2017 leitet sie das TOLEDO- Projekt des deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung. Letzte Publikation: L’homme qui croyait encore aux cigognes, Thomas Rosenlöcher, übersetzt von Marie Hermann und Aurélie Maurin, Nouvel Attila, Paris, Februar 2018.
Christiane Quandt
Christiane Quandt ist Lateinamerikanistin und Übersetzerin für Spanisch, Portugiesisch und Englisch ins Deutsche. Sie übersetzt Literatur, Lyrik, wissenschaftliche Texte und Fachtexte und ist Mitherausgeberin der Zeitschrift für lateinamerikanische Literatur alba. lateinamerika lesen. Sie hat am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) an der Universität Mainz studiert und 2009 den jahrgangsbesten Abschluss erreicht. Bis 2015 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschung und Lehre am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin tätig. Sie publizierte zahlreiche Übersetzungen sowie literaturwissenschaftliche Texte und Rezensionen. Für alba hat sie unter anderem Texte von den brasilianischen Autoren Ricardo Lísias und Veronica Stigger, der Österreicherin Paula Ludwig und der peruanischen Autorin Carmen Ollé übersetzt. Sie rezensiert regelmäßig literarische Texte für das online-Magazin CulturMAG und ist Mitherausgeberin des Bandes zur aktuellen brasilianischen Literatur „Novas Vozes. Zur brasilianischen Literatur im 21. Jahrhundert“.
Ausgezeichnet
11. November 2014
Literarisches Colloquium Berlin
Preisträger und Nominierte für den Preis der Leipziger Buchmesse im Gespräch
Mit Robin Detje, Helmut Lethen, Katja Petrowskaja und David Wagner im Gespräch
Moderation: Dirk Knipphals
Besprochene Bücher: Der Schatten des Fotografen: Bilder und ihre Wirklichkeit, Vielleicht Esther, Europe Central, Leben
Bücher, die bleiben - Die Übersetzer-Kandidatinnen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2016
08. März 2016
Literarisches Colloquium Berlin
In Lesung und Gespräch: Ursula Keller, Kirsten Brandt, Claudia Hamm und Brigitte Döbert
Moderation: Jürgen Jakob Becker
Besprochene Bücher: Eine Straße in Moskau, Flüchtiger Glanz, Die Tutoren, Das Reich Gottes
Hannes Köhler
Hannes Köhler, geboren 1982 in Hamburg, lebt als freier Autor und Übersetzer in Berlin. Studium der Neueren deutschen Literatur und Neueren/Neuesten Geschichte in Toulouse und Berlin. 2011 erschien der Debütroman In Spuren (mairisch). Hannes Köhler war u.a. Teilnehmer der Prosawerkstatt im LCB, Stadtschreiber in Kitzbühel, Stipendiat der Stiftung Preußische Seehandlung und des Goldschmidt-Programms für deutsch-französische Literaturübersetzung. Für Ein mögliches Leben unternahm er eine zweimonatige Recherchereise in die USA und führte zahlreiche Zeitzeugengespräche.
Timo Berger
Timo Berger, 1974 in Stuttgart geboren, hat Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Lateinamerikanistik und Neuere deutsche Literatur in Tübingen, Buenos Aires und Berlin studiert. Aufenthalte in Argentinien, Brasilien, Peru, Paraguay und Polen.
Heute lebt er als freier Autor, Journalist, Übersetzer aus dem Spanischen und Portugiesischen und Moderator in Berlin. Schwerpunkt seiner journalistischen Arbeit ist Lateinamerika.
Dorothee Elmiger
Dorothee Elmiger, geboren 1985 in der Schweiz, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in New York. Ihre Bücher »Einladung an die Waghalsigen« (2010), »Schlafgänger« (2014) und »Aus der Zuckerfabrik« (2020) wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, für die Bühne adaptiert und vielfach ausgezeichnet. Ihr Roman »Die Holländerinnen« erhielt 2025 den Deutschen Buchpreis, den Bayerischen Buchpreis und den Schweizer Buchpreis.
Achim Wagner
Achim Wagner wurde 1967 in Coburg geboren und lebt als freier Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Er schreibt vornehmlich Lyrik und Essays. Zu seinen Gedichtbänden zählen niemandem dieser tag (Parasitenpresse, 2000), vor einer ankunft (Yedermann Verlag, 2006), flugschau (SIC-Literaturverlag, 2011), hafif coğrafya (Nika Yayınevi, 2013) und zwischen grün und halb sechs (hochroth, 2017).