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Max Kerkhoff

Max Kerkhoff (*1984 in Graz) lebt als freier Dokumentarfilmregisseur und Editor in Berlin. Er studierte Ethnologie, Politik, Medien- und Kommunikationswissenschaft in Berlin sowie Schnitt und Montage an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Er leitete zahlreiche internationale Workshops u.a. für die Deutsche-Welle-Akademie sowie das Myanmar Journalism Institute. Er nahm an internationalen Festivals teil und erhielt Auszeichnungen, wie z.B. den BEN Young Talents Award Linear bei der B3Biennale des bewegten Bildes 2013 für seine Arbeit als Editor oder den Diamond Award der ITB 2016.

Susanna Kraus

Susanna Kraus absolvierte ihre Schauspielausbildung an der renommierten Otto-Falkenberg-Schule in München und war anschließend an den Münchner Kammerspielen tätig. Sie spielte an Bühnen wie dem Schauspielhaus Bochum, dem Deutschen Theater Berlin, dem Schiller Theater Berlin und der Schaubühne am Lehniner Platz unter der Regie von u. a. Benno Besson, Dimiter Gotscheff und Frank Castorf. Dem Fernsehpublikum wurde sie durch zahlreiche Serien- und Filmauftritte bekannt. Susanna Kraus lebt in Berlin.

Marcel Beyer

Marcel Beyer, geboren 1965 in Tailfingen/Württemberg, studierte Germanistik, Anglistik und Literaturwissenschaft in Siegen. Mit seinem vielgelobten Roman "Flughunde" wurde er 1995 einem größeren Publikum bekannt. Seit 1996 lebt er in Dresden. Er veröffentlichte zahlreiche Romane, Lyrik- und Erzählbände und betätigte sich außerdem als Herausgeber (u.a. der Werke Friederike Mayröckers) und Übersetzer. Für Dichterlesen.net kuratierte er 2015 gemeinsam mit Julia Schoch den Hörraum "Literatur der Mauerrisse". 2016 wurde ihm der Georg-Büchner-Preis zuerkannt.

Matthias Bumiller

Matthias Bumiller studierte Grafik Design an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und an der Akademie für angewandte Kunst in Wien. 1992 war er Stipendiat der Akademie Schloss Solitude Stuttgart. Seither arbeitet er als freier Grafiker für verschiedene Verlage (Büro für Buchgestaltung Finken & Bumiller). Sein Interesse richtet sich besonders auf Kurioses, Seltsames und Amüsantes in der Natur und im Alltag.

Hans Wollschläger

Hans Wollschläger wurde 1935 in Minden geboren. Nach einem abgebrochenen Studium der Kirchenmusik, der Komposition und des Dirigierens, war er von 1957 bis 1970 freier Lektor des Bamberger Karl-May-Verlags. Große Bekanntheit erlangte Hans Wollschläger durch seine Joyce-Übersetzungen. Er stand in engem Austausch mit Arno Schmidt und Theodor W. Adorno und verfasste selbst fiktive Prosa, darunter den Roman Herzgewächse oder Der Fall Adams. Hans Wollschläger starb am 19. Mai 2007 in Bamberg.

Zanna Sloniowska

ŻANNA SŁONIOWSKA, geboren 1978 in Lemberg, ist eine polnisch-ukrainische Schriftstellerin, Journalistin und Übersetzerin. Sie verbrachte die ersten 24 Jahre ihres Lebens in Lemberg, ehe sie für ihre Promotion nach Warschau zog. Dort arbeitete sie für einen ukrainischen Fernsehsender, eine russische Zeitung und einen polnischen Radiosender. Sie bezeichnet sich selbst als einen Menschen mit verschiedenen Identitäten und zählt gleichermaßen Ukrainisch, Russisch und Polnisch zu ihren Muttersprachen. Ihren Roman Das Licht der Frauen verfasste sie auf Polnisch und wurde dafür mit dem wichtigsten polnischen Preis für Debütanten ausgezeichnet.

Hans Löw

Hans Löw, 1976 in Bremen geboren, studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Von 2001 bis 2009 war er Ensemblemitglied des Thalia Theaters in Hamburg und spielte dort unter anderem den Edmund in Shakespeares King Lear, die Titelrolle in Shakespeares Hamlet und den Faust in Goethes Urfaust. 2004 wurde Löw mit dem Boy Gobert-Preis der Körber-Stiftung für besondere Leistungen von Nachwuchsschauspielern an Hamburger Bühnen ausgezeichnet.

Gerhard Storz

Gerhard Storz wurde 1898 geboren. Nach Stationen als Schauspielleiter in u. a. Stuttgart, Mannheim und Dortmund war er ab 1937 Studienrat in Schwäbisch Hall. Von 1958 bis 1964 war er Kultusminister des Landes Baden-Württemberg. Anschließend erhielt er eine Honorarprofessur an der Universität Tübingen für Deutsche Philologie. Parallel zu seiner institutionellen Karriere betätigte sich Storz seit den 30er Jahren als Schriftsteller und Essayist. Er starb 1983 in Stuttgart, sein Sohn war der Filmemacher Oliver Storz.

Walter Höllerer

Walter Höllerer, 1922 in Sulzbach-Rosenberg geboren, war Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Literaturkritiker. Er war Gründer und - bis 1986 - Leiter des Literarischen Colloquiums Berlin. Er gründete überdies die bekannten Literaturzeitschriften "Akzente" und "Sprache im technischen Zeitalter" und galt in den 50ern als wichtige lyrische Stimme der frühen BRD. Höllerer starb 2003 in Berlin.

Svenja Leiber

Die gebürtige Hamburgerin (geboren 1975) lebt seit 1995 in Berlin. Dort studierte Svenja Leiber Literaturwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte, arbeitete als Führerin in einer Kunstsammlung und schrieb ihre Erzählungen „Büchsenlicht“ (2005) sowie ihren Roman „Schipino“ (2010). Sie erhielt diverse Preise und Förderungen, u.a. den Förderpreis des Bremer Literaturpreises (2006), das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung (2006),  und den Werner-Bergengruen-Preis (2009).

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