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Claudio Magris

Claudio Magris, geboren 1939 in Triest, ist dort Professor für Deutsche Literatur. Zahlreiche wissenschaftliche, essayistische und literarische Publikationen, u.a. „Donau. Biographie eines Flusses“ (1988) und zuletzt „Verstehen Sie mich bitte recht“ (2009). Magris erhielt u.a. den Premio Strega, den Leipziger Buchpreis für Europäische Verständigung und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Andreas Reckwitz

Andreas Reckwitz (geboren 18. März 1970 in Witten) ist ein deutscher Soziologe und Kulturwissenschaftler. Er ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2019 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sein Buch »Die Gesellschaft der Singularitäten« wurde mit dem Bayerischen Buchpreis 2017 ausgezeichnet.

Meike Feßmann

Meike Feßmann promovierte über Else Lasker-Schüler und lebt als freie Literaturkritikerin und Essayistin in Berlin. Sie arbeitet vor allem für die Süddeutsche Zeitung, den Tagesspiegel, Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur. 2006 erhielt sie den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Sie war Jurorin des Deutschen Buchpreises, des Preises der Leipziger Buchmesse sowie von 2009 bis 2017 des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs in Klagenfurt. 2016 erschien „Else Lasker-Schüler. Leben in Bildern“ im Deutschen Kunstverlag.

Thomas Hettche

Thomas Hettche, geboren 1964 in Treis bei Gießen, studierte Germanistik, Filmwissenschaft und Philosophie in Frankfurt am Main. 1988 erschien sein Debütroman „Ludwigs Tod“, im Folgejahr war er Stipendiat des Literarischen Colloquiums Berlin. Hettche wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet und war mehrfach für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Lutz Seiler

Lutz Seiler, geboren 1963 in Gera, ist Lyriker und Erzähler. 2007 gewann Seiler den Ingeborg-Bachmann-Preis, 2010 war sein Erzählband "Zeitwaage" für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Für seinen ersten Roman "Kruso" wurde ihm 2014 der Deutsche Buchpreis verliehen.

Milena Michiko Flašar

Milena Michiko Flašar, geboren 1980 in St. Pölten (Österreich), studierte Komparatistik, Germanistik und Romanistik in Wien und Berlin.  2008 erschien ihr Prosadebüt „[Ich bin]“. Ihr 2012 erschienener Roman „Ich nannte ihn Krawatte“ stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. Im selben Jahr erhielt sie ein Aufenthaltsstipendium im Literarischen Colloquium Berlin.

Michael Buselmeier

Michael Buselmeier, geboren 1938 in Berlin, wuchs in Heidelberg auf, absolvierte dort eine Ausbildung zum Schauspieler und studierte anschließend Germanistik und Kunstgeschichte. 1978 erschien sein erster Gedichtband Nichts soll sich ändern. Sein Roman Wunsiedel war 2011 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Arno Geiger

Arno Geiger wurde 1968 in Bregenz geboren. Neben Erzählungen und Dramen schrieb er mehere Romane, für die er u.a. 2005 mit dem Deutschen Buchpreis oder 2008 mit dem Johann Peter Hebel-Preis ausgezeichnet wurde. 
Heute lebt und arbeitet der Autor in Wien und Wolfurt.

Kathrin Schmidt

Kathrin Schmidt, 1958 geboren in Gotha, ist Diplompsychologin, Redakteurin und Sozialwissenschaftlerin. Seit 1994 ist sie als freie Autorin tätig, veröffentlicht Lyrik und Prosa und wurde für ihre Werke mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. Für ihren Roman "Du stirbst nicht" erhielt sie 2009 den Deutschen Buchpreis.

Stephan Thome

Stephan Thome, geboren 1972 in Biedenkopf/Hessen, ist Philosoph und Schriftsteller. Er studierte Philosophie, Religionswissenschaft und Sinologie in Berlin, Nanking, Taipeh und Tokio. Thome verfasste zahlreiche Aufsätze zur modernen Philosophie Chinas; sein Roman "Grenzgang" stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2009 und gewann den "aspekte-Literaturpreis" für das beste Debüt des Jahres.

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