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Sylvie Kandé
Sylvie Kandé ist eine 1957 in Paris geborene Dichterin bretonisch-senegalesischer Herkunft und lehrt Afrikanische Geschichte an der State University of New York. Für ihre literarischen Werke wurde sie mehrfach ausgezeichnet, aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt erschienen u. a. "Die unendliche Suche nach dem andren Ufer", übers. v. Leo Pinke / Tim Trzaskalik (Berlin: Matthes & Seitz 2021) und "Stiller Tausch", übers. v. Tim Trzaskalik (Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, 2023).
Theresia Enzensberger
Theresia Enzensberger wurde 1986 geboren und lebt in Berlin. Sie studierte Film und Filmwissenschaft am Bard College in New York studiert und schreibt als freie Autorin Prosa, Essays, Reportagen und Kritiken. 2014 gründete sie das preisgekrönte BLOCK Magazin. Bei Hanser erschien 2017 ihr erster Roman »Blaupause«, der in mehrere Sprachen übersetzt und mit der Alfred Döblin-Medaille ausgezeichnet wurde, sowie zuletzt ihr Roman »Auf See« (2022), der für den Deutschen Buchpreis nominiert war.
Ekkehard Knörer
Ekkehard Knörer, 1971 geboren, ist Filmkritiker, Redakteur und Kulturwissenschaftler. Er studierte in Würzburg, Austin/Texas und Frankfurt (Oder) und promovierte zum "Witz und Ingenium in Rhetorik und Poetik des 17. und 18. Jahrhunderts". Es folgten Lehraufträge an der New York University, der Johns Hopkins University sowie den Universitäten Frankfurt (Oder), Erfurt, Konstanz und der FU Berlin. Knörer ist Mitbegründer, Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift Cargo sowie Redakteur und Mitherausgeber der Zeitschrift Merkur. 2016 erhielt er den Siegfried-Kracauer-Preis für Filmkritik.
Loredana Nemes
Loredana Lemes, geb. 1972 in Sibiu (Hermannstadt), floh 1986 aus Rumänien und siedelte nach Achen über. Sie studierte Germanistik und Mathmatik. 2001 zog sie nach Berlin und ist seither als freie Fotografin tätig. 2006 erschien der Katalog zur Ausstellung Richard Serra Sculpture. Forty Years, The Museum of Modern Art, New York.
Olivier Guez
Olivier Guez, 1974 in Straßburg geboren, ist ein französischer Schriftsteller. Er ist Absolvent der Sciences Po Strasbourg und erhielt einen Master-Abschluss von der London School of Economics und vom Collège dʼEurope in Brügge. Als Journalist hat er für »Le Monde«, »Le Point«, die »FAZ«, »The New York Times« und »Il Corriere delle Sera« geschrieben. Guez lebt in Rom.
Maaza Mengiste
Maaza Mengiste, geb. 1971, flüchtete im Alter von vier Jahren mit ihren Eltern vor der Äthiopischen Revolution. Den Rest ihrer Kindheit verbrachte sie in Nigeria, Kenia und den USA. Sie lebt in New York. 2020 war die Writer-in-residence im Literaturhaus Zürich. 2010 veröffentlichte sie ihren ersten Roman "Beneath the Lion's Gaze", der 2013 als "Unter den Augen des Löwen" in der deutschen Übersetzung von Andreas Jandl erschien. Ihr Roman "The Shadow King" stand 2020 auf der Shortlist des Man Booker Prize.
Matthew Karnitschnig
Matthew Karnitschnig wurde 1972in Paradise Valley (nahe Phoenix / Arizona) geboren. Seine erste Station als Journalist absolvierte er bei der "Kinston Free Press" in North Carolina. Es folgten weitere Stationen als Reporter und Redakteur bei Bloomberg, Reuters und "Business Week", später als Chefreporter beim "Wall Street Journal" in New York. Von 2009 bis 2015 war Karnitschnig deutscher Bürochef für das "Wall Street Journal" mit Sitz in Berlin. Seit 2015 mit dem Start von Politico.eu (mit Sitz in Brüssel) ist er Chef des Deutschland-Büros von "Politico".
Ottessa Moshfegh
Ottessa Moshfegh wurde 1981 in Boston als Tochter eines iranischen Violinisten und einer kroatischen Bratschistin geboren und wuchs in Newton auf. Mosfeghs Kurzgeschichten wurden zunächst in »The Paris Review«, »Vice« und »The New Yorker« veröffentlicht. 2014 erschien ihr Debüt, die Novelle »McGlue« (dt. 2016). 2015 erschien ihr erster, von der Kritik hochgelobter Roman »Eileen«. Der Roman wurde mit dem PEN / Hemingway Award ausgezeichnet und stand 2016 auf der Shortlist des Man Booker Prize. Ottessa Moshfegh lebt in Los Angeles.
Gabriele von Arnim
Gabriele von Arnim lebte nach dem Studium der Politik/Soziologie und ihrer Promotion zehn Jahre als freiberufliche Journalistin in New York und schrieb für renommierte deutsche Zeitschriften. Sie initiierte 1992 den "Münchner Aufruf" gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit; 1994 gründete sie den Verein "Memento - Initiative KZ-Gedenkstätte Dachau". Gabriele von Arnim arbeitet für verschiedene Hörfunk- und Fernsehsender und ist weiter als freie Journalistin tätig. Sie hat mehrere Bücher veröffentlicht.
Sieglinde Geisel
Sieglinde Geisel wurde 1965 in Rüti/ZH in der Schweiz geboren. Sie studierte Germanistik und Theologie in Zürich und Berlin. Als Kulturkorrespondentin der NZZ war sie von 1994 bis 1998 in New York tätig. Anschließend arbeitete sie als Kulturjournalistin unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung, NZZ am Sonntag und Deutschlandradio Kultur. Im März 2016 hat Sieglinde Geisel tell gegründet, ein Online-Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft.