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György Dalos
György Dalos wurde 1943 in Budapest geboren, studierte 1962-67 an der Moskauer Universität und arbeitet heute als freier Schriftsteller in Berlin. Dalos war Mitglied der Ungarischen KP, bis er 1968 wegen "staatsfeindlicher Aktivitäten" ein Berufs- und Publikationsverbot erhielt. 1984 kam er als Stipendiat des DAAD nach Berlin, arbeitete an der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen und von 1987-95 für deutsche Rundfunkanstalten und Zeitungen. Von 1995-99 war er als Leiter des ungarischen Kulturinstituts in Berlin beschäftigt. Dalos wurde 1995 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis, 1999 mit dem Gryphius-Sonderpreis, 2000 mit dem "Goldenen Plakett", der persönlichen Anerkennung des Präsidenten der Republik Ungarn und 2010 mit dem Buchpreis zur Europäischen Verständigung der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.
PARATAXE Symposium XII Fluchtpunkt Berlin – osteuropäische Literaturen unter Druck | Panel I
12. Mai 2023
Literarisches Colloquium Berlin
Auftakt mit Ani Menua, Martin Jankowski und Jürgen Jakob Becker
Panel I | In der Fremde – Migration und Exil gestern und heute
Keynote: Bozhena Kozakevych (Berlin/Ukraine)
Panel: Saltanat Shoshanova (Berlin/Kasachstan), Oleksandra Bienert (Berlin/Ukraine), Milena Nikolova (Berlin/Bulgarien)
Moderation: Yelizaveta Landenberger (Berlin)
Featured Poet: Nadiia Telenchuk (Berlin/Ukraine)
PARATAXE Symposium XII Fluchtpunkt Berlin – osteuropäische Literaturen unter Druck | Panel II
12. Mai 2023
Literarisches Colloquium Berlin
Fluchtpunkt Berlin – osteuropäische Literaturen unter Druck
Gespräche, Lesungen und Diskurs
Panel II | Krieg als Zäsur – Folgen für das literarische Schreiben
Keynote: Zaal Andronikashvili (Berlin/Georgien),
Panel: Nadiia Telenchuk (Berlin/Ukraine), Apti Bisultanov (Berlin/Tschetschenien), Ani Menua (Berlin/Armenien)
Moderation: Dorota Danielewicz (Berlin/Polen)
Featured Poet: Apti Bisultanov (Berlin/Tschetschenien)
Sprecher: Ekkehard Maaß (Berlin)
Besprochene Bücher: Schatten eines Blitzes
PARATAXE Symposium XII Fluchtpunkt Berlin – osteuropäische Literaturen unter Druck | Panel III
12. Mai 2023
Literarisches Colloquium Berlin
Fluchtpunkt Berlin – osteuropäische Literaturen unter Druck
Gespräche, Lesungen und Diskurs
Panel III: Im Angesicht des Krieges – Neuverortung von Sprache und Herkunft
mit Jelena Jeremejewa (Berlin/Ukraine), Nikolai Klimeniouk (Berlin/Ukraine),
Katharina Raabe (Berlin), Kateryna Mishchenko (Berlin/Ukraine)
Moderation: Erica Zingher (Berlin/Transnistrien)
Featured Poet: Volya Hapeyeva (Berlin/Belarus)
Besprochene Bücher: Trapezherz
Literarisches Colloquium Berlin
Seit mehr als fünfzig Jahren ist das Literarische Colloquium Berlin tief im Berliner Literaturleben verwurzelt und strahlt zugleich weit über die Stadt hinaus. Die Gründerzeitvilla am Wannsee ist ein experimentierfreudiger Ort für eine Vielzahl von öffentlichen Veranstaltungen – ob Buchvorstellung, Open-Air-Festival, Leseparcours auf kleinen Bühnen oder Comic-Vernissage, ob ein Deutschlandfunk-Gespräch in der Reihe »Studio LCB«, eine politische Gesprächsreihe, das Dramatiker·innenlabor oder die Gartenmesse »Kleine Verlage am Großen Wannsee«.
In Wechselwirkung mit dem Programm des Hauses entsteht seit langen Jahren die Literaturzeitschrift »Sprache im technischen Zeitalter«. Alljährlich findet außerdem die Autorenwerkstatt Prosa statt, alle zwei Jahre werden der von Günter Grass gestiftete Alfred-Döblin-Preis (in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste) und der von Jörg A. Henle gestiftete Preis für Literaturkritik vergeben.
Das LCB ist ein internationales Residenzhaus und verbindet sein Angebot an Gästezimmern mit einer Reihe von Stipendienprogrammen für Autor·innen und Übersetzer·innen aus dem In- und Ausland. Gleichzeitig zieht das Haus auch selbst in die Welt und initiiert regelmäßig Reiseprojekte und Austauschprogramme, ursprünglich mit dem Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa.
Eine entscheidende Rolle spielt der Bereich Übersetzerförderung: Die Berliner Übersetzerwerkstatt, das Internationale Übersetzertreffen oder der Übersetzertag haben im LCB-Jahr ihre festen Plätze. Ganz in diesem Sinne entstand im Haus der Deutsche Übersetzerfonds, der seit mehr als 20 Jahren Stipendien- und Workshopangebote entwickelt und mit dem TOLEDO-Programm Übersetzer·innen im Austausch der Kulturen unterstützt.
Seit 2006 bietet das Portal Literaturport.de über tausend Autor·innen einen digitalen Hafen, mit neuen Texten, Veranstaltungskalender, Navigator durchs Preise- und Stipendienangebot und Vernetzung der internationalen Literaturszenen Berlins.
PARATAXE XII Fluchtpunkt Berlin – osteuropäische Literaturen unter Druck
12. Mai 2023
Literarisches Colloquium Berlin
Kateryna Mishchenko, Zmicier Vishniou und Kinga Tóth in Lesung und Gespräch
Moderation: Tamina Kutscher
Besprochene Bücher: Aus dem Nebel des Krieges
Zhadan & Sobaky - REIHE SOUVENIR. Literaturen und Andenken aus Mittel- und Osteuropa
10. Oktober 2022
Literaturhaus Stuttgart
Gespräch und Konzert
Autor: Serhij Zhadan
Gesprächspartnerin: Claudia Dathe
Moderation: Kateryna Stetsevych
Besprochene Bücher: Antenne: Gedichte
Grenzgänger. Auf Reisen in Mittel- und Osteuropa
25. Juni 2007
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Jo Lendle, Svenja Leiber und Marica Bodrožic
Moderation: Jörg Magenau
Besprochene Bücher: Der Windsammler, Die Kosmonautin, Schipino
Grenzgänger - Auf Reisen in Mittel- und Osteuropa
23. Juni 2008
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: György Dalos und Sibylle Lewitscharoff
Moderation: Jörg Plath
Besprochene Bücher: 1956. Der Aufstand in Ungarn, Apostoloff