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Mette Moestrup
Die Dichterin Mette Moestrup wurde 1969 in Aarhus geboren. Zu ihren Gedichtbänden zählen Tatoveringer (1998), Golden Delicious (2002), Kingsize (2006) und Dø løgn dø (2013). In deutschsprachiger Übersetzung erschien Stirb, Lüge, stirb, übers. v. Alexander Sitzmann (Berlin: kookbooks, 2017), außerdem sind ihre Gedichte in der folgenden Anthologie vertreten: Peter Urban-Halle und Henning Vangsgaard (Hrsg.): Licht überm Land. Dänische Lyrik vom Mittelalter bis heute (München: Hanser, 2020).
Barbara Köhler
Barbara Köhler, geboren 1959 in Burgstädt und 2021 gestorben in Mühlheim an der Ruhr, war eine deutsche Lyrikerin, Essayistin und Übersetzerin. Vor ihrem Studium am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" von 1985 bis 1988 arbeitete sie als Altenpflegerin und Facharbeiterin für textile Flächenherstellung. Seit der Vereinigung Deutschlands war Köhler freie Autorin, schrieb für diverse Zeitungen und verfasste Essays sowie Katalogbeiträge zur bildenden Kunst.
Charlotte Milsch
Charlotte Milsch studierte Literaturwissenschaften in Berlin und Hannover und war fünf Jahre lang als Geschäftsführerin, Programmleiterin und Dozentin im Literarischen Salon Hannover tätig. Sie arbeitet zu intersektional feministischen und anderen machtkritischen Perspektiven: moderierend bei Lesungen und Podien, schreibend und übersetzend für Online und Print. Ihre Arbeiten erschienen u.a. bei Missy Magazine, Veto Magazin und Literarische Diverse. Sie lebt in Berlin.
Javier Marías
Javier Marías Franco wurde 1951 in Madrid als Sohn des Philosophen Julián Marías Aguilera geboren. Sein Werk erscheint in 43 Übersetzungen in 52 Ländern. Als Mitglied des Internationalen Schriftsteller-Parlaments setzte er sich für Kollegen in Not ein, u.a. während der Kriege im Balkan und in Tschetschenien. 2000 gründete er den Verlag Reino de Redonda. Berühmt sind auch seine sonntäglichen Kolumnen zu Politik und Gesellschaft in »El País Semanal«. Marías lebt in Madrid.
Sasha Dugdale
Sasha Dugdale, 1974 in Sussex / UK geboren, ist Lyrikerin, Dramatikerin und Übersetzerin. Von 1995 bis 2000 arbeitete sie für das British Council in Russland. 2003 erschien ihr Lyrikband "Notebook", es folgten "The Estate" (2007) und "Red House" (2011). 2017 erhielt sie für den Lyrikband "Joy" den Poetry Book Society Winter Choice Award. Zudem hat sie Anton Tschechows "Kirschgarten" ins Englische übertragen ("The Cherry Orchard").
Margitt Lehbert
Margitt Lehbert geb. 1957 in Genf. 1976-80 Studium der Philosophie u. Germanistik in Konstanz, anschließend Comparative Literature u. Literary Translation an der Universität Iowa; Übersetzerin von Murray, E. Bishop, C. A. Duffy ins Deutsche und von S. Kirsch und Trakl ins Englische; Verlegerin der Edition Rugerup www.edition-rugerup.de
Wolfgang Kubin
Wolfgang Kubin, geboren 1945 in Celle, studierte Theologie, Philosophie, Germanistik, Sinologie und Japanologie in Münster, Wien und Bochum. Seit 1995 ist er Professor für Sinologie in Bonn. Er übersetzte u.a. Werke von Lu Xun, Bei Dao, Leung Ping-kwan und Yang Lian und wurde 2013 mit dem Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung ausgezeichnet. Daneben veröffentlichte er zur chinesischen Literaturgeschichte und immer wieder auch eigene Lyrikbände.
Adina Stern
Adina Stern studierte Geschichts- und Literaturwissenschaften an der Tel Aviv University. Sie war Lektorin am Minerva Institut für deutsche Geschichte und leitete das Goldreich Institut für jiddische Sprache und Literatur an der Tel Aviv University. Heute lebt sie als freiberufliche Wissenschaftslektorin und Übersetzerin in Berlin. Aus dem Hebräischen hat sie zahlreiche Theaterstücke von Hanoch Levin, Ofira Henig u.a. sowie Filmdrehbücher übersetzt.
Katrin Janka
Kathrin Janka, geboren 1969 in Freiburg/Breisgau, studierte Slawistik, Osteuropäische Geschichte, Germanistik und Allgemeine Vergleichende Literaturwissenschaften an der FU Berlin, an der Karlsuniversität Prag und in Potsdam. Als freie Übersetzerin, Lektorin und Literaturvermittlerin lebt sie in Berlin und Lüdersdorf (Brandenburg). Sie übersetzt schöne und wissenschaftliche Literatur (Prosa, Drama, Poesie), Filme (inkl. Untertitelung) und Erinnerungstexte von Zeitzeugen (vorwiegend) aus dem Tschechischen.
Abdulkadir Musa
Abdulkadir Musa ist Dichter, Übersetzer, Sozialarbeiter und Kulturberater. Er studierte Französisch und Literatur an der Universität in Aleppo und Soziale Arbeit an der ASH Berlin. Sein Gedichtband "Deine Flügel haben mich das Fliegen gelehrt" (2007) wurde in kurdischer Sprache veröffentlicht und ist in viele Sprachen übersetzt worden. 2017 erschien seine kurdisch-englische Gedicht-Anthologie "Kurdish Voices from Rojava" in Zusammenarbeit mit Katarzyna Sala. 2018 erhielt er das Stipendium für Autor*innen nicht-deutscher Literatur der Senatsverwaltung für Kultur und Europa in Berlin.