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Ulrike Draesner
Ulrike Draesner, geboren 1962 in München, studierte Rechtswissenschaften, Anglistik, Philosophie und Germanistik in München, Salamanca und Oxford. 1995 erschien ihr erster Gedichtband "gedächtnisschleifen". Für ihr Lyrik- und Prosawerk wurde die Autorin mehrfach ausgezeichnet, u.a. erhielt sie 2002 den Preis der Literaturhäuser und 2010 den Solothurner Literaturpreis.
Ani Menua
Ani Menua wurde 1983 in Yerevan, Armenien geboren und wuchs zum Teil in Moskau auf. 1997 emigrierte ihre Familie nach Deutschland. Sie schreibt, übersetzt, kuratiert und gibt Publikationen heraus. Derzeit entwickelt sie in einem transdisziplinären Autorenteam ein Hörbuch zum Thema Krieg, Genozid und Erinnerungskultur. Sie ist eine der Mitgründerinnen des X3 Podcasts.
Jürgen Ritte
Der Literaturkritiker und Übersetzer Jürgen Ritte, geboren 1956 in Köln, ist Professor für Literaturwissenschaft und interkulturelle Studien an der Sorbonne Nouvelle in Paris, Mitbegründer und Vizepräsident der Marcel Proust Gesellschaft und Autor zahlreicher Publikationen, unter anderem über Proust. 2016 erschien die von ihm heraus gegebene zweibändige Auswahl: Marcel Proust, Briefe 1879-1922.
Ljudmila Ulitzkaja
Ljudmila Ulitzkaja, geboren 1943 in Dawlekanowo in Baschkirien, wuchs in Moskau auf, studierte Biologie und arbeitete mehrere Jahre als Genetikerin, bevor sie zu schreiben begann. Ihr Engagement für Samizdat-Literatur führte zu ihrer Entlassung. Heute ist sie eine der bekanntesten Autorinnen Russlands und mit vielen nationalen wie internationalen Preisen ausgezeichnet.
Tim Holland
Tim Holland, geb. 1987 in Tübingen, lebt in Berlin und ist Autor der Gedichtbände vom wuchern (Frankfurt a.M.: gutleut verlag, 2016) und wir zaudern, wir brennen (Berlin: Matthes & Seitz, 2022). Zusammen mit Tristan Marquardt und Hannes Munzinger betreibt er den Lyrikverlag hochroth München.
Lisa Krusche
Lisa Krusche, geboren 1990, ist Autorin und wurde unter anderen mit dem Edit Radio Essaypreis und dem Deutschlandfunk-Preis bei den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt ausgezeichnet. 2021 erschien ihr Debütroman »Unsere anarchistischen Herzen« bei S. Fischer und das Kinderbuch »Das Universum ist verdammt groß und supermystisch« bei Beltz. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.
Robin Detje
Robin Detje, geboren 1964 in Lübeck, absolvierte eine Schauspielausbildung und schrieb zunächst für verschiedene deutsche Tageszeitungen. Er lebt als freier Autor und Übersetzer in Berlin und übertrug u.a. Werke von Will Self und William T. Vollman ins Deutsche. 2014 erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung.
Anat Feinberg
Anat Feinberg wurde 1951 in Tel Aviv geboren. Sie studierte Anglistik und Philosophie in Tel Aviv und promovierte in London über Theater im Zeitalter von Shakespeare. Seit 1990 lebt sie in der Bundesrepublik und lehrt hebräische und jüdische Literatur an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. Sie ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen über israelische und jüdische Literatur.
Anat Feinberg
Anat Feinberg wurde 1951 in Tel Aviv geboren. Sie studierte Anglistik und Philosophie in Tel Aviv und promovierte in London über Theater im Zeitalter von Shakespeare. Seit 1990 lebt sie in der Bundesrepublik und lehrt hebräische und jüdische Literatur an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. Sie ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen über israelische und jüdische Literatur.
Martin Kordić
Martin Kordić wurde 1983 in Celle geboren und wuchs in Mannheim auf. Er studierte in Hildesheim und Zagreb. Seit über zehn Jahren arbeitet er als Lektor in Buchverlagen, zunächst in Köln, heute in München. Als Romanautor hat er 2015 sein Debüt »Wie ich mir das Glück vorstelle« und 2022 »Jahre mit Martha« verfasst.