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Uljana Wolf

Uljana Wolf wurde 1979 in Ostberlin geboren und studierte Germanistik, Kulturwissenschaft und Anglistik in Berlin und Krakau. Die Lyrikerin hat vier Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt „Wandernde Errands“ (Das Wunderhorn, 2016). Darüber hinaus ist sie Übersetzerin, Dozentin und Herausgeberin („Jahrbuch der Lyrik“, 2009). Für ihre Werke gewann Wolf zahlreiche Preise, unter anderem den Peter-Huchel-Preis, den Erlangener Preis für Poesie als Übersetzung und den Adelbert-von-Chamisso-Preis. Sie lebt in Berlin und New York, wo sie Seminare zu Poesie und Übersetzung leitet. 2017 erschienen ihre Gedichte zweisprachig unter dem Titel „Subsisters: Selected Poems“ in englischer Übersetzung von Sophie Seita.

Jens Harzer

Jens Harzer, 1972 in Wiesbaden geboren, absolvierte  die Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Von 1993 bis 2009  gehörte er zum Ensemble von Dieter Dorn, zunächst an den Münchner Kammerspielen, dann am Bayerischen Staatsschauspiel. In dieser Zeit gastierte er unter anderem an der Schaubühne Berlin, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Schauspiel Frankfurt, bei der RuhrTriennale, am Deutschen Theater Berlin und am Burgtheater Wien. Mit der Intendanz von Joachim Lux wechselte er ans Thalia Theater. In regelmäßigen Gastengagements ist er seit 2000 bei den Salzburger Festspielen und seit 2018/19  - mit der Intendanz von Johan Simons - am Schauspielhaus Bochum zu sehen.

Martin Rentzsch

* geboren in Berlin

* Abitur und Zivildienst

* 1986 - 1989 Schauspielstudium an der Folkwang-Hochschule

* 1989 - 1998 verschiedene Engagements an Stadt- und Staatstheatern

* 1998 - 2000 Thalia-Theater Hamburg

* 2000 - 2009 Schauspielhaus Bochum

* 2008 Theaterpreis Bochum

* 2009 - 2017 Schauspiel Frankfurt

* seit 2017 Berliner Ensemble

* etwa seit 2005 viele Sprechertätigkeiten bei Hörspiel, Features und Lesungen

Yevgeniy Breyger

Yevgeniy Breyger, geboren 1989, studierte an der Universität Hildesheim, am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Hochschule für Bildende Künste, Städelschule, Frankfurt am Main. Breygers Debütband flüchtige monde erschien 2016 im kookbooks-Verlag, Berlin und wurde unter die besten Debüts des Jahres im Haus für Poesie und unter die Gedichtbände des Jahres im Literaturhaus Berlin ausgewählt. 2018 erhielt er den 2. Preis beim Lyrikpreis München und gewann 2019 den Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt. 2019 erhielt er zudem ein Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds und Aufenthaltsstipendien im Stuttgarter Schriftstellerhaus sowie im Herrenhaus Edenkoben 2020. Breyger lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Er ist Mitglied des Dichter*innenkollektivs Salon Fluchtentier.

Marina Agathangelidou

Marina Agathangelidou, geboren 1984 in Athen, lebt seit 2010 in Berlin. Sie studierte Theaterwissenschaft und literarisches Übersetzen in Athen und schloss ihr Studium mit einer Promotion am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin ab. Sie arbeitet als freie Übersetzerin und übersetzt aus dem Deutschen und ins Deutsche. Sie übersetzte u. a. Werke von Terézia Mora und Gerhard Falkner ins Griechische. Agathangelidou veröffentlicht Gedichte, Essays, Literaturrezensionen und Theaterkritiken in griechischer und deutscher Sprache. Sie ist Mitglied der Deutsch-Griechischen Jury (2019-2020) beim Online-Literaturportal und Übersetzungsförderungsprogramm Litrix.de / German Literature Online des Goethe-Instituts.

Meike Schlüter

Meike Schlüter, geboren 1971 in Bielefeld, ist eine deutsche Schauspielerin. Bühnenerfahrung sammelte sie zunächst in der Spielzeit 1996/97 am Badischen Staatstheater, Karlsruhe, und anschließend bis 2000 an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel. Weitere Stationen waren das Altonaer Theater in Hamburg und die Berliner Sophiensaele. Während dieser Zeit stand sie für die zwei Kinofilme “Einer meiner ältesten Freunde” (1994) und “Nach Fünf im Urwald” (1995) vor der Kamera. Es folgte die Rolle der Nachtschwester in der preisgekrönten Komödie “Aus der Tiefe des Raumes – …mitten ins Netz!” (2004). Neben Sprechertätigkeiten für verschiedene Radiosender und zahlreichen Lesungen arbeitet sie seit 2008 als Lektorin für den Verlag Matthes & Seitz Berlin.

Jesper Festin

 Jesper Festin wurde 1988 in Uppsala geboren. Seit 2014 lebt er als freier Übersetzer in Berlin. Nach einem Germanistikstudium an der Universität Lund und der Humboldt-Universität zu Berlin nahm er 2013 an der deutsch-schwedischen Werkstatt der Europäischen Übersetzerschmiede im Baltic Centre Visby und Übersetzerhaus Looren teil. Darauf folgten ein Master of Fine Arts in literarischer Übersetzung an der Akademie Valand in Göteborg sowie erste Aufträge und weitere Werkstattteilnahmen. Für seine Kinderlyrikübersetzung Jag stor du liten wurde er bei der Verleihung des schwedischen Übersetzungspreises Årets översättning 2015 mit einer besonderen Erwähnung geehrt.

Marta Eich

Marta Eich, geboren in Tschechien, lebt seit 2000 in Berlin. Sie studierte Slawistik, Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Translatologie und Germanistik in Prag und Passau. Als gerichtlich-beeidigte Dolmetscherin übersetzt sie u.a. Urkunden und amtliche Dokumente. Von ihren literarischen Übersetzungen erschienen bislang auf Tschechisch die Romane Der Schwimmer (Plavec) von Zsuzsa Bánk und Das Eigentliche (To podstatné) von Iris Hanika. Für die Übersetzung von Judith Hermanns Erzählung Hurrikan wurde sie 2004 mit dem Übersetzerpreis des tschechischen Übersetzervereins Obec překladatelů ausgezeichnet. Im Frühjahr 2015 nahm sie am Internationalen Treffen der Übersetzer deutschsprachiger Literatur im Literarischen Colloquium Berlin teil. Sie ist Mitglied im BDÜ und DVÜD.

Stéphanie Lux

Stéphanie Lux wurde 1978 in Thionville (Frankreich) geboren. Sie studierte Germanistik in Nancy, Strasbourg und Leipzig. Sie nahm 2004 am Goldschmidt-Programm für junge deutsch-französische Literaturübersetzer teil, woraufhin sie ihren ersten Übersetzungsvertrag unterschrieb und nach Berlin zog. 2006 war sie Teilnehmerin der Sommerakademie, 2007 und 2014 des Internationalen Übersetzertreffens im LCB. Sie nahm an der deutsch-französischen Übersetzerwerkstatt Vice-Versa 2013 in Arles teil und kehrte 2015 dorthin zurück mit einem Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung. Sie lebt in Berlin als Literaturübersetzerin, übersetzte auch Texte für Punkbücher, Ausstellungskataloge und Künstlermonographien (manchmal aus dem Englischen) und arbeitet seit 2013 gelegentlich als Büchhändlerin bei Anakoluth. Sie ist zur Zeit Mentorin der Übersetzungswerkstatt ins Französische des Goldschmidt-Programms für junge Literaturübersetzer*innen.

Ulrich Raulff

Ulrich Raulff, 1950 geboren, war ab 1994 Redakteur und Feuilletonchef bei der FAZ, ab 2001 leitender Redakteur bei der SZ und ist seit 2004 Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Unter anderem sind von ihm erschienen: „Wiedersehen mit den Siebzigern. Die wilden Jahre des Lesens“ (2014) und „Das letzte Jahrhundert der Pferde. Geschichte einer Trennung“ (2015). Ulrich Raulff wurde u. a. mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2010 (Sachbuch) und dem Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik 2013 ausgezeichnet. Er ist u. a. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Mitglied im Präsidium des Goethe-Instituts, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Wissenschaftskollegs zu Berlin, des PEN-Zentrums Deutschland und der Académie de Berlin. 

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