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Ihre Suche nach "Berlin" ergab 1086 Treffer.
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Jesper Festin
Jesper Festin wurde 1988 in Uppsala geboren. Seit 2014 lebt er als freier Übersetzer in Berlin. Nach einem Germanistikstudium an der Universität Lund und der Humboldt-Universität zu Berlin nahm er 2013 an der deutsch-schwedischen Werkstatt der Europäischen Übersetzerschmiede im Baltic Centre Visby und Übersetzerhaus Looren teil. Darauf folgten ein Master of Fine Arts in literarischer Übersetzung an der Akademie Valand in Göteborg sowie erste Aufträge und weitere Werkstattteilnahmen. Für seine Kinderlyrikübersetzung Jag stor du liten wurde er bei der Verleihung des schwedischen Übersetzungspreises Årets översättning 2015 mit einer besonderen Erwähnung geehrt.
Marta Eich
Marta Eich, geboren in Tschechien, lebt seit 2000 in Berlin. Sie studierte Slawistik, Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Translatologie und Germanistik in Prag und Passau. Als gerichtlich-beeidigte Dolmetscherin übersetzt sie u.a. Urkunden und amtliche Dokumente. Von ihren literarischen Übersetzungen erschienen bislang auf Tschechisch die Romane Der Schwimmer (Plavec) von Zsuzsa Bánk und Das Eigentliche (To podstatné) von Iris Hanika. Für die Übersetzung von Judith Hermanns Erzählung Hurrikan wurde sie 2004 mit dem Übersetzerpreis des tschechischen Übersetzervereins Obec překladatelů ausgezeichnet. Im Frühjahr 2015 nahm sie am Internationalen Treffen der Übersetzer deutschsprachiger Literatur im Literarischen Colloquium Berlin teil. Sie ist Mitglied im BDÜ und DVÜD.
Stéphanie Lux
Stéphanie Lux wurde 1978 in Thionville (Frankreich) geboren. Sie studierte Germanistik in Nancy, Strasbourg und Leipzig. Sie nahm 2004 am Goldschmidt-Programm für junge deutsch-französische Literaturübersetzer teil, woraufhin sie ihren ersten Übersetzungsvertrag unterschrieb und nach Berlin zog. 2006 war sie Teilnehmerin der Sommerakademie, 2007 und 2014 des Internationalen Übersetzertreffens im LCB. Sie nahm an der deutsch-französischen Übersetzerwerkstatt Vice-Versa 2013 in Arles teil und kehrte 2015 dorthin zurück mit einem Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung. Sie lebt in Berlin als Literaturübersetzerin, übersetzte auch Texte für Punkbücher, Ausstellungskataloge und Künstlermonographien (manchmal aus dem Englischen) und arbeitet seit 2013 gelegentlich als Büchhändlerin bei Anakoluth. Sie ist zur Zeit Mentorin der Übersetzungswerkstatt ins Französische des Goldschmidt-Programms für junge Literaturübersetzer*innen.
Cia Rinne
Cia Rinne (Göteborg), Autorin, lebt in Berlin. Studium der Philosophie in Frankfurt/Main, Helsinki und Athen. Lesungen, Performances und Ausstellungen mehrsprachiger minimalistischer, konkreter und akustischer Poesie, u.a. im Grimmuseum Berlin, Signal Malmö, Overgaden Kopenhagen, INCA Seattle und CNEAI Chatou. In Zusammenarbeit mit Joakim Eskildsen auch dokumentarische Projekte, u.a. über die Roma verschiedener Länder (Die Romareisen, Steidl, Göttingen 2007). Zuletzt erschien “l’usage du mot/notes for soloists/zaroum”.
Milena Nikolova
Milena Nikolova, 1974 in Sofia geboren, wuchs in Bulgarien, Deutschland und der Schweiz auf. Seit 1995 lebt sie in Berlin, wo sie an der Humboldt-Universität ein Studium der amerikanischen und skandinavischen Literatur- und Kulturwissenschaften absolvierte. Zwischen 1996 und 2000 war sie Kunstkorrespondentin für die Zeitschriften Flash Art und Spiegel Spezial. Später begleitete sie als Produzentin mehrere große Filmprojekte. 2016 erschien ihre lyrische Erzählung „SchrödingER’s Cat – a subatomic love story“ mit Illustrationen von Viktor Muhtarov, Tita Koicheva und Sava Muhtarov. Die deutsch- sowie englischsprachige Veröffentlichung des Buches sind für das kommende Jahr geplant. Milena Nikolova arbeitet als freie Autorin, Redakteurin und Übersetzerin in Berlin.
Marijana Verhoef
Marijana Verhoef, 1986 in Belgrad geboren, ist eine serbische Theaterautorin, Dramaturgin und Filmemacherin. Nach einem Studium der Dramaturgie und des Kreativen Schreibens in Belgrad zog sie nach Berlin und studierte an der Freien Universität Theaterwissenschaften. Ihre Stücke feierten Uraufführungen im Düsseldorfer Schauspielhaus („Amsterdam“), im Theater Augsburg („Playboy“), im Maxim Gorki Theater („This is not happening“), bei der Theaterbiennale Neue Stücke aus Europa („Bunny-Boy“) und an zahlreichen anderen Orten. Derzeit arbeitet Verhoef an ihrer dritten Kurzfilm-Dokumentation für das Deutsche Theater Berlin, an ihrem Langfilm-Dokumentationsdebüt „Sofke’s World“ und an dem Spielfilm „Margita“. Sie ist Teil des Künstlerkollektivs Mixed Pickles. Ihre Arbeitssprachen sind Deutsch, Englisch, Niederländisch und Serbokroatisch.
Dora Kaprálová
Dora Kaprálová, geboren 1975 in Brno (Brünn), ist Schriftstellerin, Publizistin und Feature-Autorin. Seit mehr als zehn Jahren lebt sie mit ihrer Familie in Berlin. Sie studierte Rundfunk-und TV-Dramaturgie sowie Drehbuchschreiben in Brno. Heute schreibt sie Reportagen, Interviews und Buchrezensionen für verschiedene Medien, leitet Filmworkshops mit der Filmemacherin Natascha von Kopp und unterrichtet Tschechisch. Seit 2016 kooperiert sie mit dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin und ist an einem psycholinguistischen Forschungsprojekt über Zweisprachigkeit bei Kindern beteiligt. Für die Bohemistik der Humboldt-Universität führt sie einen Blog über tschechische Literatur („Kommentare der Dora K“). Sie organisiert und moderiert die zweisprachigen Autorenlesungen „České slovo/Tschechische WortSchätze“. 2016 wurde Dora Kaprálová zweifach mit dem Deutsch-Tschechischen Journalistenpreis ausgezeichnet.
Salah Yousif
Salah Yousif wurde Mitte des vorigen Jahrhunderts im Sudan geboren. Er verließ seine Geburtsstadt Khartum 1969, um Pharmazie in Europa zu studieren. 1972 verschlug es ihn nach Berlin, wo er zunächst mit einem Freund Schmuck am Kurfürstendamm verkaufte. Als Yousif 1988 klar wurde, dass er in Berlin bleiben würde, eröffnete er einen Laden in Kreuzberg. Zuerst verkaufte er Lebensmittel, später auch Antiquitäten und Schallplatten. Das Gedichteschreiben hat Yousif stets begleitet. Als jemand, der sich als zwischen den Kulturen stehend wahrnimmt und einen besonderen Blickwinkel auf die Welt besitzt, veröffentlicht er bewusst jedes seiner Gedichte zweisprachig: auf Arabisch und auf Deutsch. Seine Gedichtbände erscheinen regelmäßig im Propeller Verlag, zuletzt “das offene schweigen“ (2017).
Urs Müller-Plantenberg
Urs Müller-Plantenberg, geboren 1937 in Marienburg, damals Westpreußen, war von 1971 bis 2002 wissenschaftlicher Angestellter am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin sowie Gastprofessor in Chile und Bielefeld. Im Jahr 1973 begründete er die Chile-Nachrichten mit, 1974 das Forschungs- und Dokumentationszentrums Chile-Lateinamerika (FDCL); ab 1978 arbeitete er als Redakteur bei den Lateinamerika Nachrichten. Im Jahr 1981 habilitierte er sich in Soziologie an der FU Berlin. Nach seiner Pensionierung von der FU war er Professor für Soziologie am Centrum Studiów Latynoamerykanskich (CESLA, Zentrum für Lateinamerika-Studien) der Universität Warschau (2004-2007). Müller-Plantenberg hat zahlreiche Publikationen zur Politik und Soziologie Lateinamerikas verfasst.
Ulrich Raulff
Ulrich Raulff, 1950 geboren, war ab 1994 Redakteur und Feuilletonchef bei der FAZ, ab 2001 leitender Redakteur bei der SZ und ist seit 2004 Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Unter anderem sind von ihm erschienen: „Wiedersehen mit den Siebzigern. Die wilden Jahre des Lesens“ (2014) und „Das letzte Jahrhundert der Pferde. Geschichte einer Trennung“ (2015). Ulrich Raulff wurde u. a. mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2010 (Sachbuch) und dem Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik 2013 ausgezeichnet. Er ist u. a. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Mitglied im Präsidium des Goethe-Instituts, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Wissenschaftskollegs zu Berlin, des PEN-Zentrums Deutschland und der Académie de Berlin.