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Jacek Dehnel
Der 1980 geborene Poet, Übersetzer, Prosaautor und Maler lebt und arbeitet in Polen. Seine Gedichte erschienen in diversen Literaturzeitschriften. 2005 wurde er mit dem Koscielski-Preis und 2007 mit dem Paszport Polityki für Literatur ausgezeichnet. In deutscher Übersetzung erschienen von ihm Lala (2008) und Saturn (2013).
Catherine Newmark
Dr. Catherine Newmark ist promovierte Philosophin und lebt in Berlin. Als Kulturjournalistin mit Schwerpunkt Film, Philosophie und Geisteswissenschaften schreibt sie für diverse Zeitungen und Zeitschriften; beim Deutschlandradio Kultur ist sie als Autorin und Redakteurin tätig, u.a. für die Philosophie-Sendung «Sein und Streit». Als Redakteurin des Philosophie Magazins verantwortet sie die Sonderausgaben.
Murathan Mungan
Murathan Mungan, geboren 1955 in Istanbul (Türkei), studierte Theaterwissenschaft in Ankara. 1981 wurde erstmals ein Stück von ihm uraufgeführt; größere Bekanntheit erlangte er mit seiner "Mesopotamien-Trilogie", die 1994 am Staatstheater Antalya aufgeführt wurde. Er hat über dreißig Erzählbände, Romane und Lyriksammlungen veröffentlicht und zählt zu den bekanntesten zeitgenössischen Autoren der Türkei.
Stefanie Zweig
Stefanie Zweig wurde 1932 im damaligen Oberschlesien geboren. 1938 emigrierte sie mit ihrer jüdischen Familie nach Kenia, mit der sie 1947 nach Deutschland zurückkehrte. Ab 1959 arbeitete sie für die Abendpost/Nachtausgabe in Frankfurt a. M., deren Feuilleton sie von 1963 bis 1988 leitete. Ihre Afrika-Romane machten sie zu einer Bestsellerautorin. Sie starb 2014 in Frankfurt am Main.
Akos Doma
Akos Doma, geboren 1963 in Budapest, ist Autor und Überstzer. Er studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik in München und Eichstätt. 1994 wurde er mit einer Arbeit über die literarische Moderne promoviert. Er hat u.a. Werke von Sándor Márai, László F. Földényi und Péter Nádas ins Deutsche übertragen. Sein Debütroman Der Müßiggänger erschien 2001.
Saida Rößner
Saida Rößner ist eine deutsch-jamaikanische Autorin, die 1991 in Berlin geboren wurde. An der Freien Universität Berlin und der University of Leeds studierte sie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Filmwissenschaft. Sie arbeitet als freie Multimedia-Journalistin und Fotografin in Berlin. Außerdem engagiert sie sich in der Kulturarbeit und politischen Bildungsarbeit in Deutschland und Südafrika. In den sozialen Medien teilt sie literarische Texte über Identität und Heimat.
Arundhati Roy
Suzanna Arundhati Roy (geb. am 24. November 1961 in Shillong, Meghalaya) ist eine indische Schriftstellerin, Drehbuchautorin, politische Aktivistin und Globalisierungskritikerin. Neben dem Roman Der Gott der kleinen Dinge verfasste sie mehrere politische Sachbücher und zahlreiche Essays. 2017 erschien ihr zweiter Roman Das Ministerium des äußersten Glücks.
Peter Handke
Peter Handke, 1942 in Kärnten geboren, zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 1973 den Georg-Büchner-Preis, den er 1999 aufgrund der NATO-Bombardierungen der Republik Jugoslawien zurückgab. Peter Handke lebt in Chaville in der Nähe von Paris.
Gerold Späth
Gerold Späth wurde 1939 in Rapperswil geboren. Nach kaufmännischer Tätigkeit im familieneigenen Orgelbauunternehmen arbeitet er seit Mitte der 70er Jahre als freier Schriftsteller. Seine ersten Romane erregten großes Aufsehen, da er sich erzählerisch an Autoren wie Grimmelshausen, Rabelais und Sterne orientierte. Gerold Späth wurde unter anderem mit dem Alfred-Döblin-Preis und dem Gottfried-Keller-Preis für sein erzählerisches Gesamtwerk ausgezeichnet.
Helmut Böttiger
Helmut Böttiger, 1956 in Creglingen geboren, ist Verfasser von literaturessayistischen Werken. Er studierte Germanistik in Freiburg und war als Literaturredakteur bei der "Frankfurter Rundschau" und im Berliner "Tagesspiegel" tätig. Seit 2002 ist er freier Autor und Literaturkritiker. Für sein Werk "Die Gruppe 47" wurde er 2013 mit dem Sachbuch-Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.