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Roberta Dapunt

Roberta Dapunt wurde 1970 im Gadertal in Südtirol geboren, wo sie mit ihrer Familie auf einem Bauernhof lebt und arbeitet. Sie schreibt auf Italienisch und Ladinisch, der rätoromanischen Sprache ihrer Heimat. Ihr Band die krankheit wunder / le beatitudini della malattia (Folio, 2020) wurde für die Lyrik-Empfehlungen 2021 ausgewählt.

Tomasz Rózycki

Tomasz Rózycki wurde 1970 im polnischen Oppeln geboren. Er studierte Romanistik an der Krakauer Jagiellonen-Universität und arbeitete anschließend als Französischlehrer am Fremdsprachen-Lehrerkolleg in Oppeln. Für seinen Lyrikband „Zwölf Stationen“ (2004), mit dem ihm ein Durchbruch gelang, erhielt er den Koscielski Foundation Prize.

Katja Petrowskaja

Katja Petrowskaja, geboren 1970 in Kiew (UdSSR), studierte Literaturwissenschaft und Slawistik in Tartu (Estland). Seit 1999 lebt sie als Journalistin in Berlin. 2013 gewann sie den Bachmann-Preis. Ihr Debütroman "Vielleicht Esther" war 2014 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Andreas Reckwitz

Andreas Reckwitz (geboren 18. März 1970 in Witten) ist ein deutscher Soziologe und Kulturwissenschaftler. Er ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2019 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sein Buch »Die Gesellschaft der Singularitäten« wurde mit dem Bayerischen Buchpreis 2017 ausgezeichnet.

Tali Okavi

Tali Okavi ist eine israelische Schiftstellerin und Dichterin, geboren 1970 in Afula, Israel. Sie hat in Israel und in der Schweiz Kunst und Pädagogik studiert. Seit 2000 lebt und arbeitet sie in Kiel, schreibt aber weiterhin auf hebräisch. Ihre Geschichten und Gedichte sind regelmäßig in literarischen Zeitschrifften und Zeitungen in Israel zu lesen.

Claudia Klischat

Claudia Klischat, geboren 1970 in Wolfratshausen, studierte Sozialpädagogik und Filmwissenschaft in Bamberg und München und absolvierte außerdem ein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Ihr Debüt „Tiefausläufer“ erschien 2003. Weitere Romane und Theaterstücke folgten.

Hartmut Vogel

Hartmut Vogel, geboren 1936 in Berlin, studierte Jura in Göttingen. Ab 1970 arbeitete er in der Kulturabteilung des Bundesinnenministeriums in Bonn. 1986 initiierte er die Gründung der "Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten". Vogel starb 1991; seit 1993 vergibt die ALG in seinem Angedenken aller zwei Jahre den Hartmut-Vogel-Preis.

John Banville

John Banville, geboren 1945 in Wexford (Irland), gehört zu den bedeutendsten irischen Gegenwartsautoren. 1970 debütierte er mit dem Erzählband "Long Lankin". Sein Roman "The Sea" (dt. "Die See) wurde 2005 mit dem Man Booker Prize und 2006 mit dem Irish Book Award ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Dublin.

Thea Dorn

Thea Dorn, 1970 in Offenbach am Main geboren, ist freie Autorin und Fernsehmoderatorin. Sie arbeitete als Dozentin an der Freien Universität Berlin und war als Dramaturgin und Autorin am Schauspielhaus Hannover tätig. Sie verfasste Romane, z.B. Krimis, und Sachbücher und moderiert die Sendung »Literatur im Foyer« im SWR Fernsehen.

Peter Motzan

Peter Motzan, 1946 in Hermannstadt (Rumänien) geboren, studierte bis 1970 Germanistik und Rumänistik in Klausenburg. Nach seinem Studium wurde er Assistent am Germanistischen Lehrstuhl der Universität Klausenburg, dann Lektor. Durch die politischen Entwicklungen wurde er vom Dienst enthoben und wanderte 1988 nach Deutschland aus, wo er eine Vertretungsprofessur an der Universität Marburg einnahm und 1992 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München eingestellt wurde.

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