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Alfred Grosser

Alfred Grosser, geboren 1925 in Frankfurt am Main, ist seit 1937 französischer Staatsbürger. Er ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft am Institut d'Etudes Politiques in Paris und Journalist, außerdem Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, Träger des großen Verdienstkreuzes mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland, der Wilhelm-Leuschner-Medaille 2004 sowie vieler anderer Auszeichnungen und Preise. Er ist Autor zahlreicher Publikationen und versteht sich dabei als "Mittler zwischen Franzosen und Deutschen, Ungläubigen und Gläubigen, Europäern und Menschen anderer Kulturen".

Jörg Magenau

Jörg Magenau, Jahrgang 1961, ist Literaturkritiker und Autor von Sachbüchern wie Biographien über Martin Walser, Christa Wolf und die Geschichte der "taz". Er arbeitete als Redakteur u.a. für die "FAZ", die "taz", den "Freitag", die "SZ" sowie die Zeitschriften "Das Magazin" und die "Literaturen". 1995 wurde er mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet.

Alfred Gulden

Alfred Gulden, geboren 1944 in Saarlouis, studierte Sprechwissenschaft, Theaterwissenschaft und Germanistik in Saarbrücken und München. In den 1970er Jahren veröffentlichte er zunächst Gedichte im saarländischen Dialekt. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit ist er vor allem als Lieder- und Filmemacher tätig. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1989 den Kranichsteiner Literaturpreis.

Alfred Kolleritsch

Alfred Kolleritsch, 1931-2020, arbeitete nach einer Promotion über Heidegger einige Zeit als Gymnasiallehrer und Universitätsdozent in Graz. Er war Mitbegründer und später Vorsitzender der Künstlervereinigung Forum Stadtpark. Seit 1960 ist er Herausgeber der Literaturzeitschrift »manuskripte« und wirkte in dieser Funktion über Jahrzehnte als wichtiger Entdecker und Förderer junger Literatur. Er selbst schrieb Romane, Erzählungen und etliche Lyrikbände (zuletzt Befreiung des Empfindens, 2004, Tröstliche Parallelen, 2006, Es gibt den ungeheuren Anderen, 2013).

Für seine Werke erhielt er zahlreiche Preise, u. a. den Petrarca-Preis (1978), den Georg-Trakl-Preis (1987), den Horst-Bienek-Preis (2005) und den Ehrenring des Landes Steiermark (2013).

»Schier überwältigend sind der Umfang und die Geschlossenheit von Kolleritschs lyrischem Werk, das an sprachlicher Schönheit in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur nichts Gleichwertiges hat.« (Volker Breidecker, Süddeutsche Zeitung)

Ina Hartwig

Ina Hartwig, geb. 1963 in Hamburg, studierte Romanistik und Germanistik in Avignon und Berlin. Nach vielen Jahren als verantwortliche Literaturredakteurin der „Frankfurter Rundschau“ (1997-2009) und Herausgeberin des „Kursbuch“ (2002-2005) war sie freischaffende Autorin, Kritikerin und Moderatorin. Sie hatte Gastprofessuren in St. Louis (USA), Göttingen und Leipzig inne, und schrieb u.a. für die „Die Zeit“ und die „Süddeutsche Zeitung“. 2011 wurde sie mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet. Im S. Fischer Verlag erschien ihre Essaysammlung „Das Geheimfach ist offen. Über Literatur“ (2012). Für den Film „Die Geträumten“ (Österreich 2016) verfasste sie zusammen mit der Regisseurin Ruth Beckermann das Drehbuch. Im akademischen Jahr 2015/16 war sie Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seit Juli 2016 ist sie Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main.

queeres lesen hören - Uner_geHörtes

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson

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