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Ulrich Ott

Ulrich Ott, 1939 in Essingen bei Aalen geboren, studierte Klassische Philologie und wurde 1965 mit einer Arbeit über Theokrit promoviert. Bis 1970 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und wissenschaftlicher Assistent am philologischen Seminar der Universität Tübingen. Er arbeitete von 1972 bis 1976 als Bibliothekar in Hannover, von 1976 bis 1980 war er stellvertretender Bibliotheksdirektor der Universität Konstanz, von 1980 bis 1985 Direktor der Universitätsbibliothek Trier. Ulrich Ott war von 1985 bis 2004 Direktor des Schiller-Nationalmuseums und des Deutschen Literaturarchivs in Marbach am Neckar.

Christiane Quandt

Christiane Quandt ist Lateinamerikanistin und Übersetzerin für Spanisch, Portugiesisch und Englisch ins Deutsche. Sie übersetzt Literatur, Lyrik, wissenschaftliche Texte und Fachtexte und ist Mitherausgeberin der Zeitschrift für lateinamerikanische Literatur alba. lateinamerika lesen. Sie hat am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) an der Universität Mainz studiert und 2009 den jahrgangsbesten Abschluss erreicht. Bis 2015 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschung und Lehre am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin tätig. Sie publizierte zahlreiche Übersetzungen sowie literaturwissenschaftliche Texte und Rezensionen. Für alba hat sie unter anderem Texte von den brasilianischen Autoren Ricardo Lísias und Veronica Stigger, der Österreicherin Paula Ludwig und der peruanischen Autorin Carmen Ollé übersetzt. Sie rezensiert regelmäßig literarische Texte für das online-Magazin CulturMAG und ist Mitherausgeberin des Bandes zur aktuellen brasilianischen Literatur „Novas Vozes. Zur brasilianischen Literatur im 21. Jahrhundert“.

Oxana Matiychuk

Oxana Matiychuk, geb. 1977, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für ausländische Literaturgeschichte, Literaturtheorie und slawische Philologie an der Universität Tscherniwzi/Czernowitz (Ukraine).

Anna Bers

Anna Bers ist Germanistin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Germanistik der Universität Göttingen. Sie ist Mitherausgeberin des Bandes Phänomene des Performativen in der Lyrik (2017).

Nina Winkler

Nina Winkler studierte zunächst politische Wissenschaften an der Universität Amsterdan und wurde anschließend zur Mezzosopranistin am Conservatoire Rachmaninoff in Paris ausgebildet. Sie ist mit Raymond Benders verheiratet.

Christine Lötscher

Christine Lötscher, geboren 1970 in Zürich, studierte Germanistik und Geschichte. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich und arbeitet als freie Literaturkritikerin.

Anna Kinder

Anna Kinder, 1979 geboren, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Literaturarchiv Marbach und koordiniert dort das Suhrkamp-Forschungskolleg. Sie promovierte über Ökonomie im Romanwerk von Thomas Mann.

Frank Gaudlitz

Frank Gaudlitz (*1958 in Vetschau) studierte am Institut für Heimerzieherausbildung in Hohenprießnitz und schloss ein Fotografiestudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Er wurde u.a. mit dem Fotografie−Austauschprogramm des DFJW, Rheinisches Landesmuseum / École Nationale de la Photographie, der Projektförderung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, den Förderpreis für zeitgenössische Landschaftsfotografie des Landes Brandenburg, den Aenne−Biermann−Preis, den Brandenburg−Preis für Bildende Kunst und den Preis des brandenburgischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur ausgezeichnet. Der Schwerpunkt seiner Arbeiten liegt auf den Ländern Osteuropas – Russland, Donau-Länder, Südosteuropa.

Monika Walter

Monika Walter, geboren 1942 in Berlin, war ab 1970 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR und hat dort zu Themen der Hispanistik (Pikareske, Cervantes, Ortega y Gasset) promoviert (1974) und habilitiert (1984). In den Jahren 1990-1991 war sie Mitarbeiterin im Zentrum für Literaturforschung Berlin, ab 1991-1993 Gastprofessorin am Lateinamerika-Institut der FU Berlin, an den Romanistik-Instituten in Heidelberg und Mainz, und Lehrbeauftragte in Hamburg. Im Jahr 1993 folgte die Berufung zur Professorin für romanische Literaturen am Institut für romanische Literaturwissenschaft der Technischen Universität Berlin. Letzte Buchpublikation: „Mit blinden Augen sehen. Wie Spanier und Franzosen ihre Islamgeschichte entdecken“.

Ulrich Raulff

Ulrich Raulff, 1950 geboren, war ab 1994 Redakteur und Feuilletonchef bei der FAZ, ab 2001 leitender Redakteur bei der SZ und ist seit 2004 Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Unter anderem sind von ihm erschienen: „Wiedersehen mit den Siebzigern. Die wilden Jahre des Lesens“ (2014) und „Das letzte Jahrhundert der Pferde. Geschichte einer Trennung“ (2015). Ulrich Raulff wurde u. a. mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2010 (Sachbuch) und dem Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik 2013 ausgezeichnet. Er ist u. a. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Mitglied im Präsidium des Goethe-Instituts, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Wissenschaftskollegs zu Berlin, des PEN-Zentrums Deutschland und der Académie de Berlin. 

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