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Kerstin Hensel

Kerstin Hensel, geboren 1961 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und arbeitete anschließend am Theater. 1991 erschien ihr erster Roman „Auditorium panopticum“. Hensel wurde seit 1987 mit zahlreichen Literaturpreisen geehrt.

Carola Hilmes

Carola Hilmes ist Literaturwissenschaftlerin und Außerplanmäßige Professorin am Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik der Universität Frankfurt. Sie forscht unter anderem zu Schriftstellerinnen der Romantik, Theorie und Geschichte der Autobiographie sowie deutschsprachige Gegenwartsliteratur. Hilmes ist Mitglied am Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse.

Saša Stanišic

Saša Stanišic wurde 1978 in Višegrad (Bosnien) geboren. Er besuchte in Heidelberg die Schule und studierte dort anschließend Deutsch und Slavistik. Sein Roman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ war 2006 für mehrere Literaturpreise nominiert und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2014 wurde Stanišic für "Vor dem Fest" mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Cornelia Hülmbauer

Cornelia Hülmbauer, geboren 1982 in Niederösterreich, ist Autorin von Lyrik, Prosa und Essays. Sie studierte Anglistik und Kunstgeschichte und promovierte in angewandter Linguistik. 2018 erschien ihr Lyrikdebüt „MAU OEH D“ bei Sukultur (Berlin), 2023 der Roman „oft manchmal nie“ bei Residenz (Salzburg/Wien). Die Autorin lebt in Wien.

Manfred Flügge

Manfred Flügge, geboren 1946 in Kolding / Dänemark, studierte Romanistik und Geschichte in Münster und Lille. Seit 1990 ist er freier Schriftsteller, daneben übersetzt er literarische Werke aus dem Französischen, unter anderem von Dominique Fernandez und Max Gallo. Einen Schwerpunkt seines Werkes bildet die Beschäftigung mit der deutschen Exilliteratur.

Jan Faktor

Jan Faktor, geboren 1951 in Prag, ist ein tschechisch-deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Er lebt seit 1978 in Deutschland. Faktor erhielt den Kranichsteiner Literaturpreis sowie den Alfred-Döblin-Preis. Sein Roman „Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag“ war 2010 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Bernd Cailloux

Bernd Cailloux, geboren 1945, ist ein deutscher Schriftsteller. Aufgewachsen in Niedersachsen, lebte er längere Zeit in Hamburg, bevor er 1976 nach West-Berlin zog. Sehr erfolgreich war insbesondere der Roman „Das Geschäftsjahr 1968/69“, der 2005 für den Deutschen Buchpreis nominiert war.

Thomas Brussig

Thomas Brussig, geboren 1965 in Berlin, absolvierte eine Ausbildung zum Bauchfacharbeiter und studierte nach der Wende Soziologie an der FU Berlin. 1991 erschien sein Romandebüt „Wasserfarben“. Der Durchbruch gelang ihm 1995 mit „Helden wie wir“. 2000 wurde Brussig mit dem Hans-Fallada-Preis geehrt.

Stephan Thome

Stephan Thome, geboren 1972 in Biedenkopf/Hessen, ist Philosoph und Schriftsteller. Er studierte Philosophie, Religionswissenschaft und Sinologie in Berlin, Nanking, Taipeh und Tokio. Thome verfasste zahlreiche Aufsätze zur modernen Philosophie Chinas; sein Roman "Grenzgang" stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2009 und gewann den "aspekte-Literaturpreis" für das beste Debüt des Jahres.

Thomas Lehr

Thomas Lehr, geboren 1957 in Speyer, studierte Biochemie und war als Systemverwalter und Programmierer tätig. Seit 1999 ist er ausschließlich freier Schriftsteller. Seine Romane „42“ und "September. Fata Morgana" standen auf der Shortlist für den deutschen Buchpreis (2005 und 2010), 2011 wurde sein bisheriges Gesamtwerk mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet.

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