Suchergebnisse
Ihre Suche nach "Auto" ergab 906 Treffer.
Die Ergebnisse sind nach Relevanz sortiert.
László Krasznahorkai
László Krasznahorkai wurde 1954 im ungarischen Gyula geboren. Er studierte Jura in Szeged, später Hungaristik in Budapest. Mit »Sátántangó« (1985; dt. »Satanstango«, 1990) legte er seinen Debütroman vor, der – nach seinem Drehbuch – 1994 von Béla Tarr verfilmt wurde. Krasznahorkai wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, u. a. dem Tibor-Déry-Preis, dem Bestenliste-Preis des SWR, dem Kossuth- und dem Sándor-Márai-Preis, dem »Brücke Berlin«- und dem Spycher-Preis sowie mit dem Man Booker International Prize 2015. Der Autor lebt in Berlin.
Silke Behl
Silke Behl, promovierte Literaturwissenschaftlerin, ist Hörfunkjournalistin. Fünf Jahre arbeitete sie an der Universitas Indonesia in Jakarta, seit 1991 ist sie als Redakteurin bei Radio Bremen verantwortlich für den Bereich Literatur. Sie ist Mitbegründerin des Bremer Festivals 'poetry on the road', Vorstandsmitglied der internationalen Organisation 'Poets of all Nations' sowie des Bremer Literaturhauses und Autorin mehrerer Reisebücher.
Amin Maalouf
Amin Maalouf, geboren 1949 im Libanon, lebt seit 1976 als Journalist und Autor von Romanen, Essays und Opernlibrettos in Frankreich. Er bereiste über sechzig Länder und schreibt über Identität und das Verhältnis zwischen Westen und arabischer Welt. Sein Werk wurde in über fünfzig Sprachen übersetzt. 1993 erhielt er für »Le Rocher de Tanios« (1993; dt. »Der Felsen des Tanios«, 2004) den Prix Goncourt. 2011 wurde er in die Académie française gewählt. Zuletzt erschien »Le naufrage des civilisations« (2019).
Maike Albath
Maike Albath, 1966 geboren, schreibt Kritiken und Reportagen für mehrere Zeitungen (von "NZZ" bis "Frankfurter Rundschau") und erhielt 2002 den Alfred-Kerr-Preis. Sie ist Moderatorin verschiedener Rundfunkanstalten (Deutschlandradio Berlin, Sender Freies Berlin, Deutschlandfunk) sowie Autorin von Radiofeatures (beispielsweise über Dante). Seit 2002 moderiert sie das Studio LCB. Daneben veröffentlichte sie Sachbücher zur italienischen Literaturgeschichte.
Thomas Oberender
Thomas Oberender, geboren 1966 in Jena, ist Autor und Dramaturg. 1999 promovierte er an der HU Berlin. Er war von 2000 bis 2005 leitender Dramaturg und Mitglied der künstlerischen Direktion am Schauspielhaus Bochum, 2005/06 Chefdramaturg und Co-Direktor am Schauspielhaus Zürich und von 2006 bis 2011 Schauspieldirektor bei den Salzburger Festspielen. Seit 2012 ist er Intendant der Berliner Festspiele. Er schreibt und übersetzt Theaterstücke, Essays, Kritiken und veröffentlichte mehrere Bücher.
Daniel L. Everett
Daniel L. Everett, geboren 1951 in Kalifornien, ist ein amerikanischer Linguist und Autor. 1977 reiste er als Missionar zu den Pirahã in das brasilianische Amazonasgebiet, widmete sich jedoch während der folgenden sieben Jahre bald nur noch der Erforschung ihrer Sprache und Kultur. Sein Buch »How Language Began: The Story of Humanity’s Greatest Invention« (2017; Ü: Wie Sprache begann. Die Geschichte der größten Erfindung der Menschheit) setzt sich mit Fragen zur Entstehung von Sprache auseinander.
Elnathan John
Elnathan John, geboren 1982 in Kaduna/Nordwest-Nigeria, ist Anwalt, Satiriker und Autor von Kurzgeschichten und Romanen. Seine Erzählung "Bayan Layi" wurde 2013 für den Caine Prize for African Writing nominiert, auch die Erzählung "Flying" (2015) schaffte es auf die Shortlist. Sein erster Roman "Born on a Tuesday" erschien 2015 und stand auf den Shortlists des NLNG Nigeria Prize for Literature, des Republic of Consciousness Prize, des Betty Trask Prize und des Hurston/Wright Legacy Award for Debut Fiction.
Niq Mhlongo
Der Journalist und Schriftsteller Niq Mhlongo wurde 1973 in Soweto, Südafrika geboren. Bis 1996 studierte er Afrikanische Literatur und Politikwissenschaft an der Universität Witwatersrand. In seinem Debüt »Dog Eat Dog« (2004; Ü: Hund frisst Hund) wie auch in den folgenden Romanen »After Tears« (2007; Ü: Nach den Tränen) und »Way Back Home« (2013; dt. 2015), die er im Soweto-Dialekt verfasste, verarbeitete er vor allem das Leben in der Post-Apartheid-Epoche sowie das Thema Fremdenfeindlichkeit. Mhlongo war 2008 Stipendiat des International Writing Program an der University of Iowa. Der Autor lebt in Johannesburg.
Kristin Linde
Kristin Linde ist 1991 in Berlin geboren und aufgewachsen. Bereits als Schülerpraktikantin beim Radio wurde ihre stimmliche Präsenz erkannt und brachte sie regelmäßig vor's Mikro. Als freie Redakteurin und Autorin arbeitete sie für einige Jahre beim Jugendsender MDR Sputnik, TV Halle sowie beim ZDF. Seit 2017 moderiert sie für die Stiftung Planetarium Berlin regelmäßig Bildungsveranstaltungen im Zeiss-Großplanetarium, Planetarium am Insulaner und der Archenhold-Sternwarte. Nebenbei ist sie als Nachwuchsmoderatorin bei diversen Events wie etwa dem internationalen literaturfestival berlin tätig.
Barbara Köhler
Barbara Köhler, geboren 1959 in Burgstädt und 2021 gestorben in Mühlheim an der Ruhr, war eine deutsche Lyrikerin, Essayistin und Übersetzerin. Vor ihrem Studium am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" von 1985 bis 1988 arbeitete sie als Altenpflegerin und Facharbeiterin für textile Flächenherstellung. Seit der Vereinigung Deutschlands war Köhler freie Autorin, schrieb für diverse Zeitungen und verfasste Essays sowie Katalogbeiträge zur bildenden Kunst.