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Günter de Bruyn

Günter de Bruyn, geboren 1926 in Berlin und gestorben 2020 in Bad Saarow, war ein deutscher Schriftsteller und gehörte zu den bedeutendsten Autoren der DDR. Nach dem Krieg absolvierte er eine Ausbildung zum Bibliothekar am Zentralinstitut für Bibliothekswesen in Ost-Berlin und wurde anschließend dessen wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seit 1961 war de Bruyn freier Schriftsteller. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Heinrich-Mann-Preis, dem Thomas- Mann-Preis, dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Künste, dem Jean-Paul-Preis und dem Deutschen Nationalpreis. 

Peter Stummer

Peter Stummer, geb. 1942 in Jauernig in Mährisch Schlesien, studierte Anglistik, Romanistik und Philosophie und promovierte 1969 mit einer Dissertation über die Metaphorik im Romanwerk von Thomas Hardy; 1974-2005 lehrte er am Institut für Anglistik der LMU mit einem Schwerpunkt Postkoloniale Literatur und begründete 1987 den Aufbaustudiengang ‚Englisch Sprachige Länder’ (ESL), der bis zu seiner Pensionierung 2005 bestand. Zwei Ausstellungen mit Stummers Porträtphotographien postkolonialer Autoren wurden in Konstanz (1996) und Tübingen (1999) gezeigt.

Wilfried N'Sondé

Wilfried N’Sondé, 1968 in Brazzaville / Republik Kongo geboren, ist Autor, Musiker und Streetworker. Er wuchs in einem Vorort von Paris auf und studierte Politologie an der Sorbonne. Für sein 2007 erschienenes Romandebüt "Le Cœur des enfants léopards" erhielt er den Prix Senghor de la Création Littéraire und den Prix des Cinq Continents. Der Roman "Berlinoise" erschien 2015. Er lebt seit über 20 Jahren in Berlin.

Elisabeth Raffauf

Elisabeth Raffauf, Diplom-Psychologin, war über zwanzig Jahre in einer Erziehungsberatungsstelle tätig. Heute arbeitet sie in Köln in freier Praxis und als Team-Supervisorin. Sie hält Vorträge und leitet Fortbildungen für Fachkräfte zu den Themen Pubertät und Sexualerziehung. Als Autorin und Expertin im Studio ist sie u.a. für den WDR und die Kindernachrichtensendung „logo“ tätig. Zuletzt ist ihr Buch „Die tun nicht Nichts. Die liegen da und wachsen – Was in der Pubertät hilft“ (2018) erschienen.

Herta Müller

Herta Müller, 1953 in Nitzkydorf geboren, wuchs im rumänischen Banat auf und lebt als Autorin in Berlin. Die Schriftstellerin hat die totalitären Bedingungen der Ceausescu-Diktatur zu einem zentralen Thema ihres literarischen Werkes gemacht, das u.a. Prosa, Lyrik, Collagen und Essays umfasst. 1988 emigrierte Herta Müller in die Bundesrepublik Deutschland, debütierte mit "Niederungen" und erhielt seitdem zahlreiche Auszeichnungen. 2009 wurde ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen.

João Paulo Cuenca

João Paulo Cuenca, Jahrgang 1978, ist ein brasilianischer Schriftsteller und Filmmacher, Autor u.a. von »Das einzig glückliche Ende einer Liebesgeschichte ist ein Unfall« (2012) und »Mastroianni. Ein Tag« (2013). 2015 inszenierte er seinen eigenen Tod im Kino durch den von ihm geschriebenen Film »A morte de J.P. Cuenca« (J. P. Cuencas Tod), bei dem er auch Hauptdarsteller war und die Regie führte. Ferner verfasst er Kolumnen für die Deutsche Welle und veröffentlichte journalistische Texte bei The Intercept Brasil, El País und Süddeutsche Zeitung.

Abdulkadir Musa

Abdulkadir Musa ist Dichter, Übersetzer, Sozialarbeiter und Kulturberater. Er studierte Französisch und Literatur an der Universität in Aleppo und Soziale Arbeit an der ASH Berlin. Sein Gedichtband "Deine Flügel haben mich das Fliegen gelehrt" (2007) wurde in kurdischer Sprache veröffentlicht und ist in viele Sprachen übersetzt worden. 2017 erschien seine kurdisch-englische Gedicht-Anthologie "Kurdish Voices from Rojava" in Zusammenarbeit mit Katarzyna Sala. 2018 erhielt er das Stipendium für Autor*innen nicht-deutscher Literatur der Senatsverwaltung für Kultur und Europa in Berlin.

Simon Werle

Simon Werle, 1957 geboren, studierte Romanistik und Philosophie in München und Paris. Er übersetzt literarische Texte aus dem Französischen, Englischen und Altgriechischen und veröffentlicht eigene Romane, Erzählungen und diverse Theaterstücke. Werle erhielt für seine Arbeit zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Preis der Frankfurter Autorenstiftung (1985), den Johann-Heinrich-Voss-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (1992) und den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis (2017). 2017 erschien seine Neuübersetzung von Beaudelairs "Les Fleurs du Mal".

Isabel Bogdan

Isabel Bogdan,  geboren 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo. Sie ist Autorin und Übersetzerin (u.a. Jane Gardam, Jonathan Safran Foer, Nick Hornby, Jasper Fforde). 2012 erschien ihr erstes eigenes Buch, „Sachen machen“, bei Rowohlt, 2016 der erste Roman, „Der Pfau“, bei Kiepenheuer und Witsch. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung, 2011 den für Literatur.

Trương Hồng Quang

Dr. Trương Hồng Quang, geboren 1959 in Nghe An, Vietnam, studierte Germanistik in Leipzig und promovierte dort. Er ist freiberuflicher Dolmetscher und Übersetzer für Deutsch-Vietnamesisch sowie Mitbegründersowie Autor von literaturkrititischen und kulturwissenschaftlichen Beiträgen, Übersetzungen der Essayistik von Heinrich Heine, Theodor W. Adorno, Marcel Reich-Ranicki, der Lyrik von Rainer Maria Rilke, Bertolt Brecht, Ingeborg Bachmann usw.

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