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Meike Harms
Meike Harms lebt im Outback Münchens. Sie studierte Geisteswissenschaftliches in Augsburg und absolvierte eine Ausbildung zur Poesiepädagogin in Berlin. Sie leitet kreative Schreibprojekte für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Außerdem bildet sie Lehrkräfte fort. Als Bühnenpoetin bereist sie den gesamten deutschsprachigen Raum. 2014 wurde sie bayerische Meisterin und 2019 Münchner Stadtmeisterin im Poetry Slam. Zu lesen ist sie in „Poesie kann Karate“ (Tinx-Verlag, 2015) und „Lautstärke ist weiblich“ (Satyr Verlag, 2017). Sie mag Buchstaben in allen Geschmacksrichtungen und Fahrräder.
Thomas Martin
Thomas Martin, geboren 1960 in Darmstadt, ist ein deutscher Paläontologe und Vizepräsident der Paläontologischen Gesellschaft. Er studierte Geologie und Paläontologie in Mainz und Tübingen und wurde 1991 in Bonn über die Schmelzmikrostruktur der Zähne von fossilen Nagetieren promoviert. 1992/93 war er Postdoktorand in Montpellier, danach habilitierte er sich an der Freien Universität Berlin. Nach mehreren Forschungsaufenthalten in den USA wurde er 2006 auf den Lehrstuhl für Paläontologie in Bonn berufen.
Afshin Javadi Torshizi
Der Dichter und Bauingenieur Afshin Javadi Torshizi, geboren 1984 in Khorassan, ist im Iran aufgewachsen und lebt nun seit Herbst 2010 in Deutschland. Nachdem einige seiner Werke bereits in verschiedenen Sammelbänden erschienen waren, veröffentlichte Afshin Javadi Torshizi im Jahr 2013 schließlich mit „Die Zeit wird älter“ seinen ersten eigenen Gedichtband. Seinen zweiten Gedichtband mit dem Titel „Stockende Uhr, Stockende Zeit“ publizierte er im Jahr 2018.
Thomas Kling
Thomas Kling war ein deutscher Lyriker und Schriftsteller. Er wurde 1957 in Bingen geboren und verstarb 2005 in Dormagen. Ab 1983 präsentierte er seine Lyrik bei öffentlichen Lesungen, für die er das neue Konzept der Sprach-Installation entwickelte und die oft Performance-Charakter hatten. Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Else-Lasker-Schüler-Preis für Dichtung 1993, dem Peter-Huchel-Preis 1997; er ist Träger des ersten Ernst-Jandl-Preises für Lyrik. Kling lebte zuletzt auf der ehemaligen Raketenstation Hombroich bei Neuss und verstarb im Alter von 47 Jahren.
Lê Minh Hà
Lê Minh Hà, in Hanoi (Vietnam) geboren, studierte Literaturwissenschaft. Danach arbeitete sie als Lehrerin, bevor sie nach Deutschland kam. Zurzeit lebt sie in Berlin. Lê Minh Hà hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Essays in Vietnam publiziert, darunter “Der verwitwete Mond” (1998), “Der sehr grüne Wind” (1999), “Der Wind aus der gesichtslosen Zeit” (2005), “Alte neugeschriebene Legenden” (2015), “Hey, wir waren sehr schön” (2015), “Märchen für den neuen Tag” (2018) und “Wer lief noch da, auf uralte Senken” (2018).
Lea Schneider
Lea Schneider, geboren 1989 in Köln, lebt nach längeren Aufenthalten in China und Taiwan als Lyrikerin, Essayistin und Übersetzerin in Berlin. 2014 erschien ihr Gedichtband „Invasion rückwärts“, 2016 folgte das an der Grenze von Lyrik, Prosa und Bildender Kunst operierende E-Book „O0“. Zuletzt erschienen ihre Übersetzungen „Yan Jun: internationaler tag der reparatur“, die Anthologie „CHINABOX. Neue Lyrik aus der Volksrepublik“ sowie „Zang Di: Gesellschaft für Flugversuche“.
Stanisław Mucha
Stanisław Mucha, geboren 1970 in Nowy Targ, Polen, studierte Schauspielkunst an der staatlichen Theaterhochschule „Ludwik Solski“ in Krakau. Nach Abschluss des Studiums war er als Schauspieler und Regieassistent fest am staatlichen Alten Theater „Helena Modrzejewska“ in Krakau engagiert und war in zahlreichen Bühnen- und Filmrollen zu sehen. Von 1995 bis 2000 studierte er Film- und Fernsehregie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam Babelsberg. Für seine Filme wurde er vielfach ausgezeichnet. Sein Film „KOLYMA – Straße der Knochen“ wurde beim Filmfestival Achtung Berlin 2018 als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
Andreas Maier
Der 1967 in Bad Nauheim (Hessen) geborene Schriftsteller studierte Altphilologie, Germanistik und Philosophie in Frankfurt am Main. Der promovierte Germanist hat bereits zahlreiche Stipendien und Preise erhalten, darunter den Clemens-Brentano-Preis (2003) und das Jahresstipendium Deutscher Literaturfonds (2007). Seine Bücher werden in mehr als zehn Sprachen übersetzt. Andreas Maier wohnt in Frankfurt am Main.
Wolfgang Michalek
Studierte Schauspiel am Wiener Konservatorium. Er hatte unter anderem Engagements am Schauspielhaus Wien, dem Theater in der Josefstadt in Wien und dem Stadttheater Klagenfurt. Von 2000 bis 2009 war er am Schauspiel Hannover engagiert. Seit der Spielzeit 2009/2010 gehörte er zum Ensemble des Staatsschauspiels Dresden und ist seit der Spielzeit 2013/2014 im Ensemble des Schauspiel Stuttgart.
Irina Bondas
Irina Bondas wurde 1985 in Kiew, Ukraine, geboren und wohnt seit 1992 in Deutschland. Sie studierte Dolmetschen und Politikwissenschaften in Leipzig und Edinburgh. Nach Studien- und Arbeitsaufenthalten u. a. in New York, Edinburgh und Lwiw lebt sie jetzt in Berlin und arbeitet seit 2008 als freiberufliche Konferenzdolmetscherin, Übersetzerin und Autorin in den Sprachen Deutsch, Russisch, Ukrainisch und Englisch. Sie veröffentlicht ihre Texte in Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen. Schon mit 17 gewann sie erste Poetry Slams. 2005 veröffentlichte sie das Lyrik-Hörbuch „was zum wachliegen“.