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Pepetual Mforbe Chiangong
Pepetual Mforbe Chiangong ist in Kamerun geboren und aufgewachsen. Sie studierte Modern Languages and Literatures an der Universität Buea sowie Performing Arts an der Universität Yaoundé I und schloss dort 2000 ihren Master ab. Zwischen 2006 und 2012 hatte sie Lehraufträge an den Universitäten Yaoundé I, Bayreuth, Heinrich-Heine Düsseldorf, Köln und Trier. 2008 wurde Mforbe Chiangong mit einer Arbeit über "Rituals in Cameroon drama" an der Universität Bayreuth promoviert. Seit 2012 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Berliner Humboldt-Universität. Ihre Schwerpunkte liegen auf postkolonialer Literatur, kritischer Theorie, Theaterkritik, Drama und Performance, Entwicklungstheater, People Cinema und der Darstellung des Alters in der Literatur.
Monika Walter
Monika Walter, geboren 1942 in Berlin, war ab 1970 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR und hat dort zu Themen der Hispanistik (Pikareske, Cervantes, Ortega y Gasset) promoviert (1974) und habilitiert (1984). In den Jahren 1990-1991 war sie Mitarbeiterin im Zentrum für Literaturforschung Berlin, ab 1991-1993 Gastprofessorin am Lateinamerika-Institut der FU Berlin, an den Romanistik-Instituten in Heidelberg und Mainz, und Lehrbeauftragte in Hamburg. Im Jahr 1993 folgte die Berufung zur Professorin für romanische Literaturen am Institut für romanische Literaturwissenschaft der Technischen Universität Berlin. Letzte Buchpublikation: „Mit blinden Augen sehen. Wie Spanier und Franzosen ihre Islamgeschichte entdecken“.
Renate Schmidgall
Renate Schmidgall, geboren 1955, studierte Slavistik und Germanistik in Heidelberg. Von 1984 bis 1996 arbeitete sie am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt, u.a. als Bibliothekarin und wissenschaftliche Mitarbeiterin. Heute ist sie freie Übersetzerin für polnische Literatur, sie übersetzte bereits Stefan Chwin, Witold Gombrowicz, Pawel Huelle, Miroslaw Nahacz und Andrzej Stasiuk. Für ihre Arbeit erhielt sie mehrere Preise, darunter den Jane-Scatcherd-Preis der Ledig-Rowohlt-Stiftung (2001), den Europäischen Übersetzerpreis Offenburg (2006) sowie, gemeinsam mit Ryszard Wojnakowski, den Karl Dedecius-Preis (2009).
Markus Mittmansgruber
Markus Mittmansgruber, geboren 1981 in Linz, studierte Philosophie in Wien und wurde dort 2009 mit einer Arbeit über Derrida promoviert. 2015 war er Teilnehmer der Autorenwerkstatt Prosa im LCB. 2016 erschien sein Romandebüt "Verwüstung der Zellen".
Bär Kittelmann
Bär Kittelmann ist ein interdisziplinärer Künstler mit einem Schwerpunkt auf Sound- und Grafikdesign sowie Illustration und Comic. In seiner Arbeit stellt er den Spaß radikal ins Zentrum und hinterfragt die Regeln und Systeme klassischen Designs.
Miriam Zeh
Miriam Zeh hat Germanistik, Philosophie und Musik in Köln, Paris und St. Louis/Missouri studiert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungskolleg "Schreibszene Frankfurt" der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und arbeitet als freie Redakteurin und Moderatorin in der Buchredaktion des Deutschlandfunks.
Gesa Schneider
Gesa Schneider, geb. 1973, leitete von 2013 bis 2023 das Literaturhaus Zürich. Seit Juli 2024 ist sie Direktorin des Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen. Die Literaturwissenschaftlerin studierte an den Universitäten Lausanne, Berlin und Zürich und promovierte mit einer Arbeit über Kafka und Fotografie.
Elisabeth Joris
Elisabeth Joris (*1946 in Visp) arbeitete als Mittelschullehrerin, freischaffende Historikerin, Hochschuldozentin und wissenschaftliche Beraterin bei Ausstellungen, Dokumentar- und Spielfilmen. Das Buch von Denise Schmidt, «Ein Leben in Geschichten» (2024) dokumentiert ihren Werdegang und ihre Arbeit.
Maja Zećo
Maja Zećo ist eine bosnisch-deutsche Schauspielerin, die sich auf Theaterarbeit spezialisiert hat und für ihre bisherige Arbeit zahlreiche Preise und Anerkennungen erhalten hat. Sie absolvierte ihr Schauspielstudium an der Akademie der Darstellenden Künste in Sarajevo. Sie hat für zahlreiche Theater in Bosnien und Herzegowina gearbeitet.
Herbert Wiesner
Herbert Wiesner, geboren 1937, wuchs in Düsseldorf auf. Nach seinem Studium der Germanistik, Kunstwissenschaft und Philosophie in München war er als Hochschuldozent, freier Verlagsmitarbeiter und Literaturkritiker tätig. 1985 war er Mitbegründer des "Literaturhauses" in Berlin, 2005 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.