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Uta Ruge

Uta Ruge, auf Rügen geboren, wuchs nach der Flucht der Familie als Bauerntochter in einem norddeutschen Dorf auf, studierte Germanistik und Politik in Marburg und Berlin, arbeitete im Rotbuch Verlag und bei der TAZ in Berlin und lebte von 1985 bis 1998 als freie Rundfunkautorin und Mitarbeiterin der internationalen Zeitschrift Index-on-Censorship in London. Sie lebt in Berlin.

Zara Rahman

Zara Rahman ist Autorin und Forscherin mit Fokus auf die Schnittstelle von Technologie, Macht und Identität. Sie ist Deputy Director der internationalen Non-Profit-Organisation »The Engine Room«, die die Zivilgesellschaft dabei unterstützt, Technologie und Daten verantwortungsvoll zu nutzen. Seit 2018 ist sie Visiting Research Fellow bei digitalHKS an der Harvard Kennedy School, wo sie sich mit der Geschichte der Identifikationstechnologien beschäftigt.

Dorothee Krüger

Dorothee Krüger ist Schauspielerin und lebt in Berlin. Sie spielt Theater, dreht für Film und Fernsehen, moderiert einen erfolgreichen Backkanal auf YouTube, und seit 2014 liest sie regelmäßig beim ilb im Bereich Internationale Kinder- und Jugendliteratur, und freut sich jedes Jahr auf neue literarische Entdeckungen und schöne Begegnungen mit den Autor:innen aus aller Welt.

Jurgita Mikutyte

Jurgita Mikutyte, 1973 in Vilnius geboren, ist Übersetzerin. Sie studierte Germanistik und Literaturgeschichte und -theorie an der Universität Vilnius und promovierte in Salzburg. Von 2001 bis 2003 war sie Lektorin an der Universität Vilnius für literarisches Übersetzen und Germanistik, danach war sie als Direktorin für internationale Beziehungen des Litauischen Schriftstellerverbandes tätig. 2003 erhielt sie die Prämie des österreichischen Bundeskanzleramtes für die Übersetzung von Ingeborg Bachmanns "Malina".

Hermann Nitsch

Hermann Nitsch, geboren 1938 in Wien, ist ein österreichischer Aktionskünstler und Maler. Seine Arbeiten sorgen seit den 1960er bis heute immer wieder für Kontroversen. Dennoch zählt Nitsch zu den einflussreichsten und bekanntesten österreichischen Künstlern der letzten Jahrzehnte. Etliche bedeutende internationale Museen sammeln seine Arbeiten.

Juri Andruchowytsch

Juri Andruchowytsch, geboren 1960 in Stanislaw (Ukraine), veröffentlichte 1985 seinen ersten Gedichtband. Er übersetzte Werke u.a. von Rilke, Pasternak und Shakespeare ins Ukrainische. Seine Romanveröffentlichungen machten ihn international bekannt. Andruchowytsch erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2006. 

Ebru Nihan Celkan

Ebru Nihan Celkan, geboren 1979, lehrt dramatisches Schreiben an der Sabanci-Universität in Istanbul. In ihren Theaterstücken verhandelt sie Taboos und Probleme der türkischen Gesellschaft. 2017 wurde sie eingeladen, am internationalen Dramatiker*innenlabor Krieg im Frieden am Berliner Gorki-Theater teilzunehmen.

Michael Gaeb

Michael Gaeb, geboren 1973, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften und Philosophie in Bonn, Toulouse, Edinburgh und Berlin. Von 1999 bis 2001 arbeitete er für deutsche und französische Verlage und Agenturen. 2003 gründete er die Literarische Agentur Michael Gaeb. Von 2003 bis 2005 war er Kurator des Internationalen Poesiefestivals Berlin.

Érica Zíngano

Érica Zíngano, geboren 1980 in Fortaleza (Brasilien), ist Lyrikerin und Künstlerin. 2013 erschien ihr mehrsprachiges Buch „Ich weiß nicht warum. Zeichnungen und Texte für Unica Zürn“. Sie war unter anderem auf dem Poesiefestival Berlin 2013 und der Latinale 2013 zu Gast. Texte von ihr erschienen in der Anthologie „your + 1. some berlin-based international writing“.

Sigrid Weigel

Sigrid Weigel, geboren 1950 in Hamburg, studierte Germanistik, Politologie und Pädagogik. 1977 wurde sie für eine Arbeit über Flugschriftenliteratur promoviert. Sie leitet das Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin und ist Professorin am Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Berlin. Seit 2009 ist sie Ehren-Präsidentin der International Walter Benjamin Society.

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