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Ihre Suche nach "Preis der Leipziger Buchmesse" ergab 124 Treffer.
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Isabel Fargo Cole
Isabel Fargo Cole, geboren 1973 in Galena, Illinois, USA, ist eine US-Amerikanische, in Berlin lebende Autorin und Übersetzerin. Sie studierte Literatur, Geschichte und Philosophie in Chicago und Russisch und Neuere Deutsche Literatur in Berlin. Sie hat unter anderem Wolfgang Hilbig und Franz Fühmann ins Englische übersetzte. Ihre erste Novelle „Ungesichertes Gelände“ erschien 2013 bei mikrotext. Bei Edition Nautilus erschien 2017 ihr Debütroman „Die grüne Grenze“, der für den Klaus-Michael Kühne-Preis für das beste deutschsprachige Romandebüt 2017 und für den Preis der Leipziger Buchmesse 2018 nominiert wurde. Isabel Fargo Cole lebt seit 1995 als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Berlin.
Maryam Aras
Maryam Aras ist Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin und freie Autorin. Ihre Essays und Texte erscheinen unter anderem bei Die Presse, der Berliner Zeitung und Deutschlandfunk Kultur. Maryam kuratiert und moderiert Literaturveranstaltungen, seit Anfang 2022 die Lesungsreihe Klasse Schreiben – neue Perspektiven postmigrantischer Literatur. Außerdem arbeitet sie als Übersetzerin und Literaturvermittlerin persischsprachiger Lyrik und Prosa. Für den Westdeutschen Rundfunk hat sie Radiofeatures geschrieben, wissenschaftlich beschäftigt sie sich vor allem mit Postkolonialität und Rezeptionsmustern von BPoC-Autor*innen im deutschprachigen Feuilleton. Maryam ist Jurymitglied verschiedener Literaturpreise, u.a. für den Preis der Leipziger Buchmesse.
Antje Rávik Strubel
Antje Rávik Strubel (geb. 1974) gehört zu den meist beachteten Autorinnen der jüngeren Generation. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, ihr Roman »Kältere Schichten der Luft« (2007) war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und wurde mit dem Rheingau-Literatur-Preis sowie dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet, der Roman »Sturz der Tage in die Nacht« (2011) stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Antje Rávik Strubel wurde mit einem Stipendium in die Villa Aurora in Los Angeles eingeladen sowie als Writer in residence 2012 an das Helsinki Collegium for Advanced Studies. 2019 erhielt sie den Preis der Literaturhäuser. Ihr Roman »Blaue Frau« wurde mit dem Deutschen Buchpreis 2021 ausgezeichnet. Sie übersetzt aus dem Englischen und Schwedischen u.a. Joan Didion, Lena Andersson, Lucia Berlin und Virginia Woolf. Antje Rávik Strubel lebt in Potsdam.
Inga Machel
Inga Machel (*1986) studierte an der Universität Hildesheim Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. Freiberuflich arbeitete sie als Autorin für den RBB sowie als Lektorin. Darüber hinaus ist sie Heilpraktikerin für Psychotherapie. 2016 veröffentlichte sie eine erste Erzählung Lieber A., in der es um eine traumatische Kindheitserinnerung geht, ausgelöst durch einen Krankenhausaufenthalt. Die Erzählung wurde mit dem New German Fiction Prize ausgezeichnet. 2024 veröffentlichte Inga Machel ihren ersten Roman Auf den Gleisen, der kurz nach seinem Erscheinen in die SWR-Bestenliste gewählt wurde und für die Shortlist zum Preis der Leipziger Buchmesse 2024 ausgewählt wurde. Inga Machel lebt in Berlin.
David Wagner
David Wagner, geboren 1971, veröffentlichte im Jahr 2000 seinen Debütroman Meine nachtblaue Hose, es folgten u.a. die Bücher Spricht das Kind, Vier Äpfel und Welche Farbe hat Berlin. Sein Roman Leben wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2013 und dem Best Foreign Novel of the Year Award 2014 der Volksrepublik China ausgezeichnet. 2014 war er Friedrich-Dürrenmatt-Professor für Weltliteratur an der Universität Bern. 2016 erschienen Sich verlieben hilft. Über Bücher und Serien und Ein Zimmer im Hotel. David Wagner lebt in Berlin.
Cécile Wajsbrot
Cécile Wajsbrot (geb. 1954 in Paris) studierte in Paris vergleichende Literaturwissenschaften. Sie lebt als Romanautorin, Essayistin und Übersetzerin aus dem Englischen und Deutschen in Paris und Berlin. Sie schreibt auch Hörspiele, die in Frankreich sowie in Deutschland gesendet werden. . Mit ihrem Roman Zerstörung, einer Dystopie, (2020) hat sie eine Pentalogie, Haute Mer, abgeschlossen. Ihr Roman Nevermore (2021) wurde in der Übersetzung von Anne Weber 2022 mit dem Übersetzungspreis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.
Jaroslav Rudiš
Jaroslav Rudiš, geboren 1972, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramatiker. Er studierte Deutsch und Geschichte in Liberec, Zürich und Berlin und arbeitete u.a. als Lehrer und Journalist. Im Luchterhand Literaturverlag erschienen seine aus dem Tschechischen übersetzten Romane „Grand Hotel“, „Die Stille in Prag“, „Vom Ende des Punks in Helsinki“ und „Nationalstraße“, bei btb außerdem „Der Himmel unter Berlin“. „Winterbergs letzte Reise“, der erste Roman, den Jaroslav Rudiš auf Deutsch geschrieben hat, ist 2019 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. 2012 erschien bei Voland & Quist seine Graphic Novel „Alois Nebel“ auf Deutsch, illustriert von Jaromír 99. 2012/13 hatte Jaroslav Rudiš die Siegfried-Unseld-Gastprofessur an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. 2014 erhielt Jaroslav Rudiš für sein Werk den Usedomer Literaturpreis, 2018 wurde er mit dem Preis der Literaturhäuser ausgezeichnet. Seine Romane „Grand Hotel“ und „Nationalstraße“ sowie „Alois Nebel“ wurden verfilmt.
Hana Stojić
Hana Stojić, geboren 1982 in Sarajevo, Sie ist Mitherausgeberin der Publikationen Izgubljenamjesta, Žene u Bosni i Hercegovini für das Goethe-Institut Bosnien und Herzegowina und Little Global Cities Sarajevo. 2010 initiierte und organisierte sie den ersten Auftritt Bosnien und Herzegowinas auf der Leipziger Buchmesse. Ins Bosnische übersetzte sie Elfriede Jelinek (Liebhaberinnen) und Saša Stanišić (Wie der Soldat das Grammofon repariert). Auf Deutsch erschien ihre Übersetzung der Gedichtauswahl Abzeichen aus Fleisch von Faruk Šehić. Auszeichnungen: Übersetzerprämie des Bundeskanzleramts für die Übersetzung von Die Liebhaberinnen (2006), Förderpreis "Farah Tahirbegović" für junge Kulturakteure in Bosnien und Herzegowina (2010). Seit 2014 leitet sie das Literaturnetzwerk Traduki.
Silke Scheuermann
Die Autorin Silke Scheuermann, geboren 1973 in Karlsruhe, lebt in Offenbach. Sie studierte Theater- und Literaturwissenschaften in Frankfurt, Leipzig und Paris. 2001 erhielt sie den Leonce-und-Lena-Preis, 2014 den Hölty-Preis.
Irina Liebmann
Irina Liebmann wurde 1943 in Moskau geboren und studierte Sinologie in Leipzig. Bis 1988 lebt sie als freie Schriftstellerin in Ost-, dann in Westberlin. Für ihre Bücher erhielt sie zahlreiche Preise, unter anderem den Aspekte-Literaturpreis und den Berliner Literaturpreis.