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Christopher Kloeble

Christopher Kloeble, 1982 geboren,  studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Er ist Schriftsteller und entwickelt Stoffe für Film- und Fernsehproduktionen. 2008 erschien sein Romandebüt „Unter Einzelgängern“. 2011 erfolgte die Verfilmung seines ersten Spielfilmdrehbuchs „Inklusion“.

Anna Weidenholzer

Anna Weidenholzer, geboren 1984 in Linz, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien und Wroclaw (Polen). 2010 debütierte sie mit dem Erzählband „Der Platz des Hundes“. 2012 war sie Stipendiatin im Literarischen Colloquium Berlin, im selben Jahr erschien ihr erster Roman „Der Winter tut den Fischen gut“, welcher eine Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse 2013 erhielt.

Eva Demski

Eva Demski, 1944 geboren, wuchs in Regensburg auf, studierte von 1964 bis 1968 Germanistik in Frankfurt am Main, arbeitete als Dramaturgin und Journalistin (u. a. in den 70ern für die Fernsehsendung "ttt - Titel, Thesen Temperamente") und veröffentlichte zahlreiche Romane und Essays.

Susanne Fischer

Susanne Fischer wurde 1960 in Hamburg geboren. Sie ist Autorin von Erzählbänden ("Anderswo" bei Suhrkamp) und Romanen ("Die Platzanweiserin" bei Eichborn), Herausgeberin einzelner Bände von Arno Schmidts Gesamtwerk und Geschäftsführerin der Arno-Schmidt-Stiftung.

Rachel Salamander

Rachel Salamander wurde 1949 in Deggendorf in einem "Displaced Persons Camp" für Überlebende des Holocaust geboren. Sie studierte Philosophie, Germanistik und Romanistik in München, wo sie 1982 eine "Literaturhandlung" für jüdische Literatur und Literatur über das Judentum eröffnete. Salamander ist darüber hinaus Herausgeberin der "Literarischen Welt".

Alban Nikolai Herbst

Alban Nikolai Herbst wurde 1955 in Bensberg geboren. Neben seiner Tätigkeit als Börsenmakler war er unter anderem als Regisseur für den Rundfunk tätig. Seit 2004 führt er den Webblog "Die Dschungel. Anderswelt", der die Gattungen eines Blogs und die eines Romans vermischt. Herbst lebt als freier Schriftsteller heute in Berlin.

Andreas Eschbach

Andreas Eschbach, 1959 geboren, gehört neben Frank Schätzing zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren des Thriller- und Science-Fiction-Genres. Der Roman "Jesus-Video" machte ihn berühmt. Auf seiner Website http://www.andreaseschbach.de gibt der Autor Auskunft über sein Schaffen und seine Arbeitsmethode.

Katharina Döbler

Katharina Döbler ist 1957 in Gunzenhausen/ Mittelfranken geboren. Gunzenhausen, weil dort das nächste Krankenhaus war. Sie wuchs in München auf. In Paris, München und Berlin studierte sie unter anderem Theaterwissenschaften, Pädagogik und Lateinamerikanistik. In Berlin experimentierte sie als Kabarettistin und Punksängerin. Von 1987 bis 1989 arbeitete sie beim neugegründeten links-alternativen Radio 100 als Verantwortliche von Nachtflug, einer einstündigen Wortsendung ohne Budget. Der Sender ging pleite. Als freie Autorin schrieb sie mehrere Hörspiele und zahlreiche Radiofeatures, mit einer Vorliebe für Originaltonexperimente. Ihr Theaterstück Schneeziegenmanöver wurde im Jahr 2000 in Wien uraufgeführt.
Als Journalistin und Literaturkritikerin war sie eine Zeitlang für Die Zeit, FAZ und NZZ tätig, mit besonderem Augenmerk auf weibliche Traditionslinien des Schreibens. Sie arbeitet für die internationale Monatszeitung Le Monde diplomatique, und immer noch für den Rundfunk, unter anderem bei rbbKultur, wo sie regelmäßig Bücher zum Wiederlesen empfiehlt. Ihr erster Roman „Die Stille nach dem Gesang“ erschien 2010 beim Galiani Verlag, der neue Roman „Dein ist das Reich“ im Mai 2021 beim Claassen Verlag.

Julia Kissina

Julia Kissina wurde 1966 in Kiew, Ukraine, geboren. Sie gehört dort zum russisch-sprachigen Anteil der Bevölkerung.  Sie war Vertreterin der Moskauer Konzeptualisten und der sogenannten “anderen Prosa” und publizierte bis 1990 vorwiegend im Samisdat. 1998 schloss sie ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München ab. Ihre literarischen Werke werden in Russland und Deutschland in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. „Vergiss Tarantino“, eine Sammlung ihrer Geschichten in der Tradition des Absurden, wurde auf Deutsch erstmals 2005 vom Aufbau Verlag veröffentlicht. Im selben Jahr erschien auch ihr Kinderbuch „Milin und der Zauberstift“. Seit 2006 führte sie eine Anzahl an Performances unter dem Namen ,,Klub der toten Künstler” durch. In ihrem autobiographischen Roman “Frühling auf dem Mond” beschreibt Kissina ihre sowjetische Kindheit vor dem Hintergrund der zerfallenden Stadt Kiew. Im Juni 2016 erschien ihr neuer Roman “Elephantinas Moskauer Jahre”. Seit 2003 lebt Kissina dauerhaft in der Stadt Berlin.

Tsitsi Dangarembga

Tsitsi Dangarembga, geb.1959 in Mutoko im heutigen Nordosten von Simbabwe, gehört zu den wichtigsten Schriftsteller*innen, Dramatiker*innen und Filmemacher*innen ihres Landes. Ihre international erfolgreiche Romantrilogie erzählt vom Aufwachsen und Leben einer nach Selbstbestimmung strebenden Frau im postkolonialen Simbabwe und veranschaulichen dabei die komplexen Unterdrückungsmechanismen von Gender, Kolonialismus und Rassismus. Der letzte Teil der Trilogie, ihr neuer Roman, „This Mournable Body“ (deutscher Titel: „Überleben“) wurde 2020 für die Shortlist des Booker Prize nominiert. Neben ihrer Arbeit als Autorin und Filmemacherin engagiert sich Tsitsi Dangarembga seit vielen Jahren für Freiheits- und Frauenrechte sowie politische Veränderung in Simbabwe. 2021 erhielt sie den PEN Pinter Prize sowie den PEN International Award for Freedom of Expression, mit dem Autorinnen und Autoren ausgezeichnet werden, die trotz Verfolgung ihr Schreiben fortführen. Im Oktober 2021 wurde ihr der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. 

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