Suchergebnisse
Ihre Suche nach "Auto" ergab 906 Treffer.
Die Ergebnisse sind nach Relevanz sortiert.
Mansoureh Shojaee
Mansoureh Shojaee, 1958 in Teheran geboren, gehört zu den führenden Köpfen der iranischen Frauenrechtsbewegung. Sie war Bibliothekarin in der Nationalbibliothek Teheran und arbeitete als Journalistin, freie Schriftstellerin und literarische Übersetzerin aus dem Französischen. Wegen ihres politischen Engagements wurde sie mehrfach verhaftet, bis sie schließlich ins Exil ging und dort ihre Arbeit als Frauenrechtsaktivistin, Autorin und Journalistin fortsetzte. Von Januar 2011 bis September 2013 war sie Stipendiatin im Writers-in-Exile-Programm des PEN-Zentrums Deutschland.
Henning Ritter
Henning Ritter, 1943 in Seiffersdorf in Schlesien geboren, studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Klassische Philologie. Ab den 1970er Jahren war er als Verlagsmitarbeiter, freier Autor und Übersetzer (u. a. Jean-Jacques Rousseau) tätig. Er war u. a. Mitherausgeber der Reihe „Hanser Anthropologie“. Von 1985 bis 2008 war Henning Ritter bei der FAZ als Redakteur für die Rubrik „Geisteswissenschaften“ verantwortlich. 2005 erhielt er den Ludwig-Börne-Preis. Er starb 2013 in Berlin.
Heike Gfrereis
Heike Gfrereis, 1968 geboren, ist seit 2001 Leiterin der Museen des Deutschen Literaturarchivs Marbach und seit 2013 Honorarprofessorin am Lehrstuhl für neuere deutsche Literatur der Universität Stuttgart. Sie ist Kuratorin der Dauerausstellungen im Literaturmuseum der Moderne und im Schiller-Nationalmuseum und hat u. a. zu „W.G. Sebald. Wandernde Schatten“ (2008), „Autopsie Schiller“ (2009), „Kassiber“ (2012) und „Zettelkästen. Maschinen der Phantasie“ (2013) publiziert.
Jörg Magenau
Jörg Magenau, Jahrgang 1961, ist Literaturkritiker und Autor von Sachbüchern wie Biographien über Martin Walser, Christa Wolf und die Geschichte der "taz". Er arbeitete als Redakteur u.a. für die "FAZ", die "taz", den "Freitag", die "SZ" sowie die Zeitschriften "Das Magazin" und die "Literaturen". 1995 wurde er mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet.
Eveline Passet
Nach ihrem Studium der Slavistik und Romanistik, das sie in Paris absolvierte, arbeitet Eveline Passet (geboren 1958) heute als Übersetzerin und Rundfunkautorin. Sie übersetzte bisher u.a. Alfred de Musset, Daniel Pennac, Alexander Kuprin und Wassili Rosanow ins Deutsche. In ihren Radiobeträgen befasste sie sich mit Ilja Ehrenburg und Themen wie der Pariser Metro und der russischen Emigration. Eveline Passet lebt in Berlin.
Peter Kurzeck
Peter Kurzeck wurde 1943 in Tachau/Böhmen geboren und 1946 aus dem Sudetenland vertrieben. Seine Jugend verbrachte er daraufhin in Staufenberg bei Gießen. Kurzeck ist vor allem bekannt für seine Romane, die stark autobiografisch geprägt sind. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Alfred-Döblin-Preis, dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, dem Kranichsteiner Literaturpreis und mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main. Er starb am 25.11.2013 in Frankfurt.
Doris Lessing
Doris Lessing, geboren 1919 in Kermanschah (Iran), wuchs in der britischen Kolonie Südrhodesien auf, wo ihre Eltern Landbau betrieben. Seit 1949 lebte sie in England, wo 1950 ihr erster Roman "The Grass Is Singing" erschien, dem sofort großer Erfolg zuteil wurde. Mit dem Roman "The Golden Notebook" wurde sie 1962 weltweit berühmt. 2007 wurde ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen. Die Autorin verstarb 2013 in London.
Hans Werner Richter
Hans Werner Richter, geboren 1908 in Neu Sallenthin, absolvierte eine Lehre als Buchhändler und arbeitete zunächst im Berliner Buchhandel. Ab 1946 gab er in München zusammen mit Alfred Andersch die Zeitschrift "Der Ruf" heraus. 1947 lud er zu einem Autorentreffen am Bannwaldsee ein, das zur Gründungstagung der Gruppe 47 werden sollte, deren Spiritus rector er in den darauffolgenden zwanzig Jahren wurde. 1979 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Hans Werner Richter starb 1993 in München.
Urs Widmer
Urs Widmer, geboren 1938 in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte in Basel, Montpellier und Paris. 1968 erschien sein Prosadebüt "Alois". Im Folgejahr gehörte Widmer zu den Gründern des "Verlags der Autoren". Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit übersetzte er literarische Werke aus dem Englischen und Französischen. Er wurde mit zahlreichen literarischen Auszeichnungen bedacht. Widmer starb 2014 in Zürich.
Peter Weber
Peter Weber, geboren 1968 in Wattwil im Toggenburg, ist ein Schweizer Schriftsteller und Musiker. 1987 zog er nach Zürich, wo er auch heute noch lebt, bewegte sich dort u.a. in der Free-Jazz-Szene und begründete 1992 die Autorengruppe "Netz" mit. Ein Jahr später erschien sein erster Roman "Der Wettermacher". Seither hat Weber weitere Romane veröffentlicht, u.a. "Die melodielosen Jahre", wofür er 2007 den Solothurner Literaturpreis bekam.