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Detlef Opitz

Detlef Opitz, 1956 in Steinheidel/Erlabrunn geboren, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Schienenfahrzeugschlosser in Dresden. Von 1975 bis 1982 arbeitete er als Bibliothekstechniker, Oberkellner, Puppenspieler, Verkäufer und Briefträger in Halle an der Saale. Seit 1982 lebt Detlef Opitz als freier Schriftsteller in Berlin. Er wurde 1985 in der DDR mit einem Publikationsverbot belegt, weshalb er seine Texte bis 1989 nur in diversen Untergrundzeitschriften wie „Ariadnefabrik“ oder „Entwerter/Oder“ veröffentlichte. Opitz' Roman „Der Büchermörder“ (2005) zeugt auch von der Bibliophilie des Autors.

Dorothee Elmiger

Dorothee Elmiger, geboren 1985 in der Schweiz, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in New York. Ihre Bücher »Einladung an die Waghalsigen« (2010), »Schlafgänger« (2014) und »Aus der Zuckerfabrik« (2020) wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, für die Bühne adaptiert und vielfach ausgezeichnet. Ihr Roman »Die Holländerinnen« erhielt 2025 den Deutschen Buchpreis, den Bayerischen Buchpreis und den Schweizer Buchpreis.

Anja Kampmann

Anja Kampmann wurde 1983 in Hamburg geboren. Sie studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie veröffentlichte in Zeitschriften, u.a. in Akzente, Neue Rundschau, Wespennest, und im Jahrbuch der Lyrik. 2013 wurde sie mit dem MDR Literaturpreis und 2015 mit dem Wolfgang Weyrauch-Förderpreis beim Literarischen März in Darmstadt ausgezeichnet. Sie lebt in Leipzig. Bei Hanser erschienen ihr Gedichtband  Proben von Stein und Licht (Lyrik Kabinett, 2016) sowie ihr Debütroman Wie hoch die Wasser steigen (2018).

Ulrich Blumenbach

Ulrich Blumenbach (*1964 in Hannover) ist ein literarischer Übersetzer. Blumenbach hat u. a. Romane, Essays und Erzählungen folgender Autoren aus dem Englischen übersetzt: Agatha Christie, Giles Foden, Kinky Friedman, Stephen Fry, Arthur Miller, Raja Rao, Will Self und Tobias Wolff. Für seine Übersetzung von David Foster Wallaces Infinite Jest (Unendlicher Spaß, 2009) erhielt er 2010 den Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse.

Mona Yahia

Mona Yahia, geboren 1954 in Bagdad, floh mit ihrer Familie 1970 in den Iran und wanderte von dort nach Israel ein. Sie studierte Psychologie an der Universität Tel Aviv und Kunst an der Gesamthochschule Kassel. Ihr Debütroman “When the Grey Beetles Took over Baghdad” erhielt 2001 in London den Jewish Quarterly Wingate Price for Fiction und wurde ins Deutsche und Französische übersetzt. Mona Yahia schreibt auf Englisch und lebt in Köln.

Sandra Gugić

Sandra Gugić, 1976 in Wien geboren, ist eine österreichische Autorin serbischer Herkunft. Sie arbeitete u.a. als Assistentin für Theaterproduktionen und als Grafikdesignerin. Ab 2009 studierte sie an der Universität für Angewandte Kunst Wien Sprachkunst und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, Arbeiten für Theater und Film. Zahlreiche Preise und Stipendien. Ihr Romandebüt "Astronauten" erschien 2015 bei C.H. Beck. 2019 erschien ihr Lyrikband „Protokolle der Gegenwart“ im Verlagshaus Berlin.

Adrian Kasnitz

Von Adrian Kasnitz, 1974 an der Ostsee geboren, erschienen zuletzt die Gedichtbände Kalendarium #1 bis #5 (2015-2019) und Glückliche Niederlagen (2016) sowie der Roman Bessermann (2017). Für seine Texte, die mit Sprach- und Alltagsschnipseln arbeiten, erhielt er u. a. das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium und den GWK-Förderpreis.

Peter Wawerzinek

Peter Wawerzinek, geboren 1954 in Rostock, absolvierte nach der Schule eine Ausbildung zum Textilzeichner und zog 1978 nach Berlin. Nach einem abgebrochenen Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee machte er sich in den 1980er Jahren in der Ostberliner Literaturszene einen Namen als Performancekünstler und Stegreifpoet. 1990 veröffentlichte er unter dem Titel „Es war einmal…“ Parodien zur DDR-Literatur. Mit einem Auszug aus seinem Roman „Rabenliebe“ gewann er den Ingeborg-Bachmann-Preis 2010.

A.L. Kennedy

A. L. Kennedy, 1965 im schottischen Dundee geboren, zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen britischen Autor·innen. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Kennedy schreibt u. a. für The Guardian und die Süddeutsche Zeitung. Ihr Werk umfasst u.a. Romane, Erzählbände, Theaterstücke und Sachbücher. 2007 erhielt sie den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur und den Lannan Literary Award for Fiction. Im selben Jahr wurde sie als „Associate Professor“ für Kreatives Schreiben an die University of Warwick berufen.

Lea Ruckpaul

Lea Ruckpaul, geboren 1987 in Ost-Berlin, ist Schauspielerin und Autorin. Sie studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und war an verschiedenen Theatern engagiert. Seit 2023 ist sie Ensemblemitglied des Residenztheaters München. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin schreibt sie für die Bühne und Prosa; 2024 erschien ihr Debütroman „Bye Bye Lolita“, eine feministische Neuerzählung von Vladimir Nabokovs Lolita aus der Perspektive von Dolores Haze.

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