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Ihre Suche nach "1970er" ergab 83 Treffer.
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Hans Wollschläger
Hans Wollschläger wurde 1935 in Minden geboren. Nach einem abgebrochenen Studium der Kirchenmusik, der Komposition und des Dirigierens, war er von 1957 bis 1970 freier Lektor des Bamberger Karl-May-Verlags. Große Bekanntheit erlangte Hans Wollschläger durch seine Joyce-Übersetzungen. Er stand in engem Austausch mit Arno Schmidt und Theodor W. Adorno und verfasste selbst fiktive Prosa, darunter den Roman Herzgewächse oder Der Fall Adams. Hans Wollschläger starb am 19. Mai 2007 in Bamberg.
Stanisław Mucha
Stanisław Mucha, geboren 1970 in Nowy Targ, Polen, studierte Schauspielkunst an der staatlichen Theaterhochschule „Ludwik Solski“ in Krakau. Nach Abschluss des Studiums war er als Schauspieler und Regieassistent fest am staatlichen Alten Theater „Helena Modrzejewska“ in Krakau engagiert und war in zahlreichen Bühnen- und Filmrollen zu sehen. Von 1995 bis 2000 studierte er Film- und Fernsehregie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam Babelsberg. Für seine Filme wurde er vielfach ausgezeichnet. Sein Film „KOLYMA – Straße der Knochen“ wurde beim Filmfestival Achtung Berlin 2018 als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
Maxi Obexer
Maxi Obexer, 1970 in Brixen, Südtirol geboren, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Theaterwissenschaft in Wien und Berlin. Sie schreibt Kurzgeschichten, Romane, Theaterstücke und Essays und war Stipendiatin des Literarischen Colloquiums Berlin, der Berliner Akademie der Künste sowie der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. In ihren Werken behandelt Obexer Themen wie die Ungleichheit der Geschlechter oder Migration. Sie war Gastprofessorin der Georgetown University in Washington, D.C., am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Akademie der Künste in Berlin. Sie wurde mit dem eurodram-Preis und dem Potsdamer Theaterpreis ausgezeichnet. Obexer lebt und arbeitet in Berlin.
Bohumil Hrabal
Bohumil Hrabal wurde am 28. März 1914 in Brünn geboren. Ab 1948 erschienen vereinzelt Texte von ihm, ab den 1960er Jahren konzentrierte er sich gänzlich aufs Schreiben. 1970 wurde er für einige Jahre mit einem Publikationsverbot belegt, heute zählt er zu den bedeutendsten tschechischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Bohumil Hrabal starb am 03. Februar 1997 in Prag.
Falko Schmieder
Falko Schmieder, 1970 in Freiberg geboren, ist Kulturwissenschaftler und Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Theorie und Konzept einer interdisziplinären Begriffsgeschichte“ am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung. Er studierte Kommunikationswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie in Dresden und Berlin. 2004 promovierte er an der FU Berlin, 2017 habilitierte er im Fach Kulturwissenschaft an der HU Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Begriffsgeschichte/Historische Semantik, Modernetheorien und Zeitkonzepte.
Alistair Noon
Alistair Noon, geboren 1970 (Ashford, Großbritannien), lebt seit 1993 als Lyriker und Übersetzer in Berlin. Zwei Bände sind bei Nine Arches Press erschienen (Earth Records, 2012, und The Kerosene Singing, 2015), außerdem mehrere Hefte bei diversen Kleinverlagen, auch Übersetzungen aus dem Deutschen und Russischen (August Stramm, Monika Rinck, Alexander Puschkin, Ossip Mandelstam und Ilia Kitup), deutschsprachige Einzelveröffentlichungen u.a. im Jahrbuch der Lyrik.
Dominik Geppert
Dominik Geppert, geboren 1970 in Freiburg im Breisgau, studierte Geschichte, Philosophie und Rechtswissenschaften in Freiburg und Berlin. 2000 promovierte er mit einer Arbeit über Margaret Thatcher und war anschließend bis 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut London. 2003 erschien „Maggie Thatchers Rosskur. Ein Rezept für Deutschland?“. Seit 2010 ist er Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bonn.
Jörg Sundermeier
Der 1970 in Gütersloh geborene Jörg Sundermeier gründete 1995 zusammen mit Werner Labisch den Verbrecher Verlag, den er seit 2011 allein führt. Neben seiner verlegerischen Tätigkeit schreibt er Glossen, die unter den Titeln "Der letzte linke Student" (2004) und "Der letzte linke Student kämpft weiter" (2011) als Buch erschienen.
Carl-Henning Wijkmark
1934 in Stockholm geboren, studierte Carl-Henning Wijkmark zunächst Philosophie und Literatur im schwedischen Lund, in Stockholm und München. Anschließend arbeitete er als Kulturjournalist und Übersetzer (u.a. von Benjamin und Nietzsche), bis er sich 1970 ausschließlich auf die Schriftstellerei konzentrierte. Neben Romanen schreibt er Opern sowie Fernseh- und Hörspiele. Er hat mehrere Preise gewonnen und war 2009/10 Stipendiat der Villa Concordia.
Peter de Mendelssohn
Peter de Mendelssohn wurde 1908 in München geboren. Bereits ab 1930 veröffentlichte er erste literarische Arbeiten. 1933 emigrierte de Mendelssohn über Paris und Wien nach London, wo er die britische Staatsbürgerschaft annahm. Nach dem Krieg war er Pressechef bei der Britischen Kontrollkommission in Düsseldorf und Korrespondent des Bayerischen Rundfunks in London. 1970 kehrte nach München zurück. Seine stark beachtete Biographie zu Thomas Mann konnte de Mendelssohn zu Lebzeiten nicht mehr vollenden. Er starb 1982 in München. Von 1975 bis zu seinem Tod war de Mendelssohn Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.