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Ihre Suche nach "Roman" ergab 909 Treffer.
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Patricia Hempel
Patricia Hempel, geboren 1983 in Berlin, studierte Ur- und Frühgeschichte sowie Kreatives Schreiben in Berlin und Hildesheim. Sie veröffentlichte Texte in Zeitschriften, Magazinen und Anthologien und wurde 2014 zur Wolfsburger Stadtschreiberin ernannt. Ihr erster Roman „Metrofolklore“ erschien 2017 und behandelt weibliche Liebe und weibliches Verlangen sowie den Kinderwunsch von gleichgeschlechtlichen Paaren. Als freie Journalistin und Autorin lebt und arbeitet Hempel in Berlin.
Yaa Gyasi
Yaa Gyasi, 1989 in Ghana geboren und in Huntsville, Alabama aufgewachsen, studierte Englische Literatur in Stanford und hat einen Abschluss des Iowa Writers’ Workshop. Ihr Debütroman "Homegoing" (dt. "Heimkehren") erhielt die Auszeichnung "5 under 35" der National Book Foundation und wurde mit dem PEN/Hemingway Award for Debut Fiction ausgezeichnet. Ihre Kurzgeschichten erschienen in der African American Review, Guernica, Callaloo und Granta. Die Autorin lebt in Berkeley, Kalifornien.
Mitja Vachedin
Mitja Vachedin wurde 1982 im damaligen Leningrad geboren. Nach einer Ausbildung zum Bierbrauer ging er nach Deutschland, wo er Politikwissenschaft, Slawistik und Drehbuchschreiben studierte. Mitja Vachedin arbeitet als Redakteur bei der Deutschen Welle in Bonn und schreibt Prosa, Gedichte und Drehbücher auf Russisch und Deutsch. 2007 wurde er mit dem russischen Literaturpreis Debüt ausgezeichnet und 2012 mit der Russischen Prämie, dem bedeutendsten Literaturpreis der Russischen Föderation für Autoren, die im Ausland auf Russisch schreiben. 2017 erschien sein erster auf Deutsch geschriebener Roman „Engel sprechen Russisch“.
Franz Innerhofer
Franz Innerhofer wurde 1944 geboren. Nach der Lehre in einer Schmiede und Tätigkeit als Fabrikarbeiter besuchte er ein Gymnasium für Berufstätige, erwarb die Hochschulreife und begann, Germanistik und Anglistik in Salzburg zu studieren. Sein literarisches Debüt mit dem autobiographischen Roman „Schöne Tage“ wurde von der Kritik gefeiert, die nachfolgenden Veröffentlichungen immer stärker abgelehnt. Franz Innerhofer zog sich aus dem Literaturbetrieb zurück. Er nahm sich 2002 in Graz das Leben.
Peter O. Chotjewitz
Peter O. Chotjewitz, 1934 in Berlin geboren, war Autor und Jurist. In den 70ern war er einer breiten Öffentlichkeit bekannt als Anwalt von Andreas Baader. Heute ist sein literarisches Werk beinah in Vergessenheit geraten, gleichwohl in den letzten Jahren der Berliner Verbrecher Verlag beispielsweise den Roman "Saumlos" aus dem Jahre 1979 wieder neu verlegte. Chotjewitz übersetzte ferner den italienischen Dramatiker Dario Fo ins Deutsche. Der Autor verstarb am 15. Dezember 2010 in Stuttgart.
Arkadi Babtschenko
Arkadi Babtschenko, 1977 geboren in Moskau, ist ein russischer Journalist und Autor. Mit 18 Jahren wurde er zum Militärdienst einberufen und kämpfte im Ersten Tschetschenienkrieg. Später studierte er in Moskau Jura und wurde Journalist für die russische Zeitung Nowaja Gaseta. Sein erstes Buch, dessen deutsche Übersetzung 2007 unter dem Titel „Die Farbe des Krieges“ erschien, thematisiert seine Erfahrungen im Krieg. Es folgten weitere Romane, u.a. „Ein Tag wie ein Leben“ (in dt. Übersetzung 2014 erschienen). Seit 2017 lebt Arkadi Babtschenko im Exil in Kiew.
Harry Mulisch
Harry Mulisch, 1927 in Haarlem geboren, schrieb zahlreiche Romane, Essays, Gedichte und Erzählungen und gilt als einer der bedeutendsten niederländischen Schriftsteller. Für sein Werk wurde er mit unzähligen Preisen ausgezeichnet, u.a. 1995 mit dem Preis der niederländischen Literatur, 2001 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie zuletzt 2009 mit dem Goldenes-Zeitalter-Preis. Er starb am 30. Oktober 2010 in Amsterdam.
Emilia Smechowski
Emilia Smechowski, 1983 in Polen geboren, floh 1988 mit ihrer Familie nach Westberlin. Sie studierte Operngesang und Romanistik in Berlin und Rom. Sie war Redakteurin der tageszeitung und arbeitet heute als freie Autorin und Reporterin unter anderem für Geo, Süddeutsche Zeitung und Die Zeit. Ihr Essay über die unsichtbaren Polen wurde mit dem Deutschen Reporterpreis, dem Konrad-Duden-Journalistenpreis und dem Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis ausgezeichnet. Ihr autobiografisches Debüt „Wir Strebermigranten“ erschien im Juli 2017.
Dorota Danielewicz
Dorota Danielewicz, geboren im polnischen Posen, ist Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin. 1981 siedelte sie ins damalige Westberlin um. Sie studierte Ethnologie und Slawistik in Berlin und München. Nach einem Aufenthalt in New York, wo sie für die Vereinten Nationen tätig war, arbeitete sie als Rundfunkjournalistin fast zwei Jahrzehnte für den RBB. Zehn Jahre lang war sie Berlin-Korrespondentin für Radio France International. 2014 erschien ihr Roman „Auf der Suche nach der Seele Berlins“. Dorota Danielewicz lebt in Berlin.
Ekaterina Sadur
Ekaterina Sadur, Tochter der russischen Prosaistin und Dramaturgin Nina Sadur, ist Autorin zahlreicher Romane und Erzählungen, deren Stil sie selbst als mystischen Realismus bezeichnet. Ihre Drehbücher und Theaterstücke werden Moskau und St. Petersburg aufgeführt. Sie ist Mitglied des internationalen Schriftstellerverbandes PEN und Preisträgerin des renommierten Alfred Toepfer Preises. Ekaterina Sadur war Stipendiatin der Alfred Toepfer Stiftung (2002), des Literarischen Colloquium Berlin (2003), der Universität Iowa – New York Open World (2004) und der Alfred Döblin Stiftung (2013). Sie lebt in Berlin und Moskau.